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Über Ursprung und Fortbildung des bayrischen Landes-, Haus- und Reichs-Wappens

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Monograph

Persistent identifier:
buchinger_ursprung_1846
Title:
Über Ursprung und Fortbildung des bayrischen Landes-, Haus- und Reichs-Wappens
Buchgattung:
Nachschlagewerk
Place of publication:
München
Publishing house:
Georg Franz
Document type:
Monograph
Collection:
Kingdom of Bavaria.
Year of publication.:
1846
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Full text

des baperilchen Kandes -, Gaus = und Heiche » Wappens. 9 
Yn den Warpen der mwelfifhen Hergoge Bayerns fand man 
ebenfalls nur Gefhlechtszeihen, indem man ihren Löwen nicht 
erft vom Herzog Heinrich dem Löwen an, fondern fon an Altern 
welfifhen Sürften gemahrte, und denfelben fonah ale Wappenbild 
des italienifhen Haufes Efte oder der Altern welfifhen Sürften 
in Deutfhland felbft, deren Namen Welf ohnehin gleichbedeutend 
mit Löme feyn follte, betrachtete. Bon Welf, dem Stifter dee 
Kiofters Eteingaden, Bdinmt namentlich ‘i. %. 4183 ein aufrecht: 
ftehender Löme mit der Umfchrift „Welfo Dei gratia Dux Spolefi. 
Marchio Tuscie. Princepa Sard.“ vor. 1?) Da indeffen Pfeffel 
und andere Sefbichtäfreunde an mehreren Eiegeln Herzogs Hein. 
rich des Löwen im Edilde ftatt des Lömen Weden oder NRauten 
bemerkt haben wollten, und zwar über folhen Urkunden, melde 
Bayern betrafen, fo fhloß bieraus Lipomaly in feiner bereits er: 
mähnten Abhandlung mit Met, daß die mwelfifhen Herzoge den 
Löwen wegen des Herzogtbums Sadfen, die Nauten aber wegen 
Bayern gefübrt haben werden, und fomit mar man nabe daran, 
auf ein bayerifhes Landeswappen zu treffen. Allein da man in 
den Echilden der von U. M. Lipomely beigebrachten Eiegel bes 
Herzogs Heinrihe von 1160 — 4166 und 41172, von welden man 
geäußert hatte, daß die bayerifhen Nauten fehr fihtbar darin 
feyen, bei näherer Prüfung nichts von Nauten oder Weden cb.i. 
  
grafen Dtto mit Ablerficgeln als mwittelöbadifhe Beihledbtö: Wappen auf; da biefer 
Dtto abir ıwie fein Dhiim, ebe diefer zur bergogl. Würhe gelangte, Pfalygraf war, fo 
Kann er den Atler eben rvegen diefed Amtes gleich feinem Dheim geführt haben. Außer: 
dem führt Rirome'n noch ein Adler. Eirgel von Diryog Qudwig I. aus Sem Jahre 1213 
ohne WBetrefidangabe und eines vom NMheinpfalygrafen Heinrih (Heinrihe des Adıwen 
Sohn) an. Grfteres findet fi aber in den bayerifhen Negeften-Bänden fo wenig, «ale 
überhaupt cine Urtunde von Herioy Ludwig I. au dem Jahre 1212 bemerkt if, und 
Dfalsgraf Heinrih bat nab Tollnere Hist. Palat. Beinen Apler, fondern einen Lömen 
gefübrı. Uchbrigens findet fi nur ein Udler:Gieuel des gedadıten Pfalsgrafen Dtto vor, 
welches ciner Urkunde v. 3. 1207 über tie Schenfung eines Holygrundes an ein &t,. Jos 
hbannd: Spital, ungenannt wo, anhangt. 18 Ift fhadhaft, IäBt aber Loy noch einen Adler 
mit ausgebreiteten Klugeln gewahren. 
12) M.b. Vol. VI. Tab. 2. No. 7. ad pag. 192. — Nah Zouner His. Palat. 
Rheni Cap. XV. p. 366. Lit. E. hut Helnrih& des Löwen Kohn, der die Pfalygraffchaft 
am Rhein erlangte, feinen Quelfifden Köiwen dahin sebradt. Da cr aber nur durd die 
Wermählung mit Ugnes, Tochter ded hohenflaufifhen Rheinpfalsgrafen Gonras, sur Pfalz kam, 
und die Gohenflaufen aud) einen Löwen In aufrchtrr Etellung um Gelhlehtd: Wappen 
hatten (M. b. Vol. VI. Rab. I. Ne. 4. ad pag. 1189), fo bleibt ed smeifelhaft, ob ge- 
Dachhter welfifher Prinz fein Eisheriges SGelhlebtö:Wappen behalten oder din bobenftiuu: 
fifden Löwen angenommen habe.
	        

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