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Die Weltgeschichte. Zweiter Theil. Das Mittelalter. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Die Weltgeschichte. Zweiter Theil. Das Mittelalter. (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
bumueller_weltgeschichte
Title:
Die Weltgeschichte.
Document type:
Multivolume work
Collection:
bayern
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
bumueller_weltgeschichte_002
Title:
Die Weltgeschichte. Zweiter Theil. Das Mittelalter.
Volume count:
2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Herder'sche Verlagshandlung
Document type:
Volume
Collection:
bayern
Publication year:
1866
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Die Weltgeschichte.
  • Die Weltgeschichte. Zweiter Theil. Das Mittelalter. (2)

Full text

202 Das heilige rõmische Reich deutscher Nation. 
Aus der spanischen Mark, die unter Karls des Großen unmittelbaren 
Nachfolgern von den Mohammedanern größtentheils wieder erobert wurde, 
und aus dem freien Baskenlande ging das Königreich Navarra her- 
vor; seine Fürsten nannten sich zuerst Grafen von Pampelona, bis Sancho 
(## 926) den Königstitel annahm. 
Aragonien (1035). 
König Sancho III., der Kastilien, die Gebiete von Sobrarve und 
Ribagorza erheirathet hatte, theilte 1035 sein Reich und gab seinem 
Sohne Ramiro I. mit anderen Herrschaften auch den Landstrich am 
Flusse Aragon, von welchem das neue Königreich den Namen Arago- 
nien erhielt. Auch dieses wuchs in den selten unterbrochenen Kriegen 
mit den Moslemin, am meisten jedoch durch die Vereinigung mit Kata- 
lonien (1151); es erwarb durch Erbschaft jenseits der Pyrenäen Kon- 
flans und Roussillon, 1181 selbst die untere Provence, 1282 Sicilien. 
seon (918). Aaßilien (960). 
Mächtiger noch als Aragonien wurde Kastilien. Asturien, von 
seiner Hauptstadt auch Oviedo genannt, hieß seit 918 von der neuen 
Residenz das Königreich Leon; unter kriegerischen Regenten rückte es 
seine Gränzen bis an die Sierra Guadarama und den Mondego vor. 
Neben ihm bestand an den Quellen des Ebro und der Pisuerga 
die Grafschaft Kastilien (von den vielen Kastellen so genannt), die um 
960 als von Leon unabhängiges Königreich auftritt. Beide waren einan- 
der feindselig, bis Mohammed Almansor, der Wesier oder vielmehr der 
Gebieter des Chalifen zu Kordova, alles verheerend bis an das baskische 
Meer vordrang und auch San Jago de Kompostella, das christlich-spanische 
Nationalheiligthum, in Asche legte; jetzt vereinigten sie sich und siegten 
in den großen Schlachten bei Kalat Anosor (998) und Ozma (1002) 
in Kastilien. 
Ferdinand I. von Kastilien erwarb 1037 Leon, entriß Navarra 
Alava und die Riosa, den Mohammedanern das Land am mittlern Tajo 
und ließ sich zum Kaiser von Spanien krönen. Zwar theilte er das 
Reich unter seine Söhne (erst 1230 wurden Kastilien und Leon dauernd 
vereinigt), aber sein Sohn Alfons VI. von Kastilien dehnte seine Herr- 
schaft bis an die Sierra Morena aus (diese Eroberungen nannte er 
Neukastilien), zwang 1085 die Centralstadt Spaniens, das schöne, 
volkreiche, durch Natur und Kunst gleich feste Toledo zur Uebergabe und 
schlug dort seine Residenz auf. 
Unter Alfons VI. und dessen zwei Vorgängern focht Rodrigo Diaz 
de Vivar, genannt Cid und Kampfheld (Campeador), gefeiert in dem 
spanischen Volkslied, der Valencia und Murcia eroberte; er wurde von
	        

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