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Central-Blatt für das Deutsche Reich. Erster Jahrgang. 1873. (1)

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There is no access restriction for this record.

Bibliographic data

fullscreen: Central-Blatt für das Deutsche Reich. Erster Jahrgang. 1873. (1)

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Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
German Empire
Year of publication.:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1873
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Erster Jahrgang. 1873.
Other titles:
Zentral-Blatt für das Deutsche Reich. Erster Jahrgang. 1873.
Volume count:
1
Publishing house:
Carl Heymann's Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
German Empire
Year of publication.:
1873
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Law Gazette

Title:
Stück No. 44.
Volume count:
44
Document type:
Periodical
Structure type:
Law Gazette

Chapter

Title:
4. Heimath-Wesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt für das Deutsche Reich.
  • Central-Blatt für das Deutsche Reich. Erster Jahrgang. 1873. (1)
  • Title page
  • Blank page
  • Inhalts-Verzeichniß.
  • Sach-Register.
  • Anhang. Entscheidungen des Bundesamts für das Heimathwesen.
  • Chronologische Uebersicht
  • Stück No. 1. (1)
  • Stück No. 2. (2)
  • Stück No. 3. (3)
  • Stück No. 4. (4)
  • Stück No. 5. (5)
  • Stück No. 6. (6)
  • Stück No. 7. (7)
  • Stück No. 8. (8)
  • Stück No. 9. (9)
  • Stück No. 10. (10)
  • Stück No. 11. (11)
  • Stück No. 12. (12)
  • Stück No. 13. (13)
  • Stück No. 14. (14)
  • Stück No. 15. (15)
  • Stück No. 16. (16)
  • Stück No. 17. (17)
  • Stück No. 18. (18)
  • Stück No. 19. (19)
  • Stück No. 20. (20)
  • Stück No. 21. (21)
  • Stück No. 22. (22)
  • Stück No. 23. (23)
  • Stück No. 24. (24)
  • Stück No. 25. (25)
  • Stück No. 26. (26)
  • Stück No. 27. (27)
  • Stück No. 28. (28)
  • Stück No. 29. (29)
  • Stück No. 30. (30)
  • Stück No. 31. (31)
  • Stück No. 32. (32)
  • Stück No. 33. (33)
  • Stück No. 34. (34)
  • Stück No. 35. (35)
  • Stück No. 36. (36)
  • Stück No. 37. (37)
  • Stück No. 38. (38)
  • Stück No. 39. (39)
  • Stück No. 40. (40)
  • Stück No. 41. (41)
  • Stück No. 42. (42)
  • Stück No. 43. (43)
  • Stück No. 44. (44)
  • 1. Allgemeine Verwaltungs-Sachen.
  • 2. Münz-Wesen.
  • 3. Zoll- und Steuer-Wesen.
  • 4. Heimath-Wesen.
  • 5. [korrigiert] Konsulat-Wesen.
  • 6. [korrigiert] Marine und Schiffahrt.
  • Stück No. 45. (45)
  • Stück No. 46. (46)
  • Stück No. 47. (47)
  • Stück No. 48. (48)
  • Stück No. 49. (49)
  • Stück No. 50. (50)
  • Stück No. 51. (51)

Full text

— 346 — 
der Landarmen-Direklion zu Posen, theils durch Briefwechsel mit anderen Vehörden neben den be- 
reits erstatteten 4 Sgr. erwachsen sind, aus dem Grunde abgewiesen worden, well Auslagen, welche 
eine Partei zur Verfolgung und Sicherung ihres Rechts vor Einleitung des eigentlichen Prozesses 
gemacht habe, weder nach allgemeinen Rechtsgrundsähzen, noch nach den positiven Bestimmungen 
des Ausführungsgesetzes vom 8. März 1871 erstattbar seien. Diese Ansicht beruht auf einer irrigen 
Gesetzesauslegung, welche das Bundes-Amt in mehrfachen Entscheidungen reprobirt hat. Zu den 
baaren Anslagen des Verfahrens im Sinne des §. 56 leg. cit. gehören nicht blos die in dem 
Prozeßverfahren selbst, sondern auch die in dem vorausgehenden Verfahren durch die gesetzlich vor- 
geschriebene Anmeldung des Ersatzanspruches (. 34 des Neichsgesetzes vom 6. Juni 1870), wie 
überhaupt durch die nach Maßgabe des §. 31 cit. unvermeldliche Korrespondenz) entslandenen Porto- 
auslagen. Wenn der ersle Richter diese Auslagen von der Erstaitung ausschließt, well sie behufs 
Verfolgung und Sicherung des klägerischen Rechts aufgewendet worden sind, so übersieht er, daß 
in dem gleichen Interesse auch die Auslagen im Prozesse aufgewendet werden. 
Der Uebergang der Fürsorgepflicht für die Ehefrau auf den zur Unterstützung des EChemannes verpflichteten 
Armenverband wird dadurch nicht gehindert. daß für die Frau öffentliche Fürsorge vor der Ehe hat eintreten 
müssen und über den Zeitpunkt der Eheschließung hinaus fortdauert. 
So erkannt am 13. September 1873 in Sachen Dorstfeld gegen Seppenrade. Zur Molioirung ist 
Folgendes angeführt: 
Unter der Herrschaft des früheren preußischen Armenrechts hat allerdings die Rechtsprechung 
des Ober-Tribunals den Grundsatz ausgestellt, daß eine aktuell gewordene Fürsorgepflicht, so lange 
das Unterstützungsbedürfniß fortdauert, jede Veränderung in dem Domizilverhältnisse ausschließt. 
Dieser Grundsatz hatte seine volle Berechtigung, insofern eine Veränderung durch Zeitablauf während 
der Dauer der Unterstützung nach den einschlagenden Bestimmungen des Gesetzes vom 31. Dezember 
1842, §s§. 1, 3, 9, 12 für unmöglich erklärt wurde. Auf den Fall der Verehelichung einer hülfs- 
bedürftigen Frauensperson anpewendet, steht derselbe aber im Widerspruch mit der absoluten Vor- 
schrift im §. 17 leg. cit., welche keine Unterscheidung zwischen hülfsbedürstig und nicht hülfsbedürstig 
sich verehelichenden Frauen macht, und zerstört den Familien-Zusammenhang, welchen die §§. 17 
bis 22 des allegirten Gesetzes, ebenso wie die §§. 15 bis 21 des Reichsgesetzes vom 6. Juni 1870 
gewahrt wissen wollen. Aus denselben Gründen hindert auch nach Lage der jetzigen Gesetzgebung 
die Unterslützung, welche eine Frau vor der Verbeir-##hung empfangen hat und weiter empfängt, 
keineswegs den Uebergang der Fürsorgepflicht auf den Armenverband des ehemännlichen Unter- 
stützungswohnsitzes. 
  
Von Zeitpunkte der Eheschließung an theilt die Ehefrau, welcher ihre schon vorhandenen, unselbstsländigen 
Kinder solgen, nicht blos den Unterstützungswohnsitz, sondern auch dle Domizlllosigkelt (Landarmen Eigenschaft) 
des Ehemannes. So erkannt in Sachen Harriehausen wider den Landarmenverband der Provinz Hannover 
am 9. Juni 1873 
Grün de. 
Der erste Richter hat den Kläger abgewiesen, weil er der Meinung ist, daß der Unterstützungs- 
wohnsitz der Witlwe X. und ihrer Kinder in Harriehaufen durch die am 7. Oktober 1871 erfolgte Ver- 
heirathung der Wittwe X. mit dem unbestrikten landarmen N. nicht erloschen sei und daß der Land-
	        

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