stoßen. Bald kam einer der Totengräber aus der Tiefe hervor,
lief um den Maulwurf herum und suchte nach dem Hindernis. Als
er den Stein sorgfältig nach allen Seiten betrachtet hatte, kehrte er
zu seinen Gefährten zurück. Nach kurzer Zeit nahmen die Tierchen
ihre Arbeit wieder auf; aber sie hatten die Richtung geändert, der
tote Körper bewegte sich seitwärts und dann am Steine vorbei.
Bald lag der Maulwurf wieder still. Der Boden war hier
locker und schien den Totengräbern zu genügen. Sie kamen sämtlich
hervor und liefen um den Leichnam herum, gleichsam als wenn sie
Maß nehmen wollten, wie groß sie die Grube zu machen hätten:
Dann verschwanden sie wieder in der Tiefe. Sofort begannen sie
mit ihren Füßen die Erde unter dem toten Körper wegzuscharren,
so daß dieser allmählich in die Grube sank. Doch ein Teil blieb
oben; die Arbeit war nicht ganz gleichmäßig ausgeführt. Die Käfer
mußten es bemerkt haben, denn einer von ihnen kam wieder hervor,
betrachtete sich die Sache, stieg dann auf den Maulwurf, als wenn
er versuchen wollte, ihn hinabzudrücken. Zugleich bemühten sich seine
Gefährten, den Maulwurf an den Haaren herabzuziehen. Als dies
jedoch nicht gelang, ging er zu den Genossen zurück, und bald sank
auch der letzte Teil der Leiche in die Grube. Es hatte kaum zwei
Stunden gedauert, bis der Leichnam vollkommen eingesargt war; die
Erde war wieder über ihn geschüttet, und man konnte nichts mehr
von ihm bemerken.