thumbs : Weltkrieg und Gottesreich.

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Liebe  wankt  und  bricht  nicht.  Seine  Heilandsliebe
hat  uns  hier  gesucht,  gefunden  und  gerettet.  Hat
er  uns  zu  lieben  angefangen,  so  wird  er  uns  zu  lieben
nimmer  aufhören.  Er  reißt  den  Faden,  der  zwischen
ihm  und  uns  gesponnen  ist,  nimmer  ab;  seine  Treue
und  Liebe  trägt  uns  über  Tod  und  Grab  hinein  in
sein  ewiges  Reich.  (Diese  meine  Behauptung  steht
auf  ehernen  Wirklichkeiten,  sie  ist  denkrichtig;  drum
st  sie  wahr,  wie  alles,  was  von  Wirklichkeiten  aus
denkrichtig  erschlossen  ist,  wahr  ist  und  zu  seiner  Zeit
in  Erfüllung  geht).

So  kann  ich  denn  in  das  Wort  von  „dieser
Wüstenei“  in  Tersteegens  sonst  so  herrlichem
Wanderlied  nicht  einstimmen:  Ich  bin  schon  hier
nicht  in  der  Wüste  sondern  in  der  Heimat;  und  der
Vater  ist  bei  mir  an  jedem  schönen  und  an  jedem
schweren  Tag  mit  seinem  Geist  und  seinen  Gaben.
Und  aus  diesem  irdischen  Vaterhaus  kehr  ich  heim
in  ein  noch  viel  besseres  Baterhaus,  wo  mich  der
Bater  überschwenglich  trösten  wird.

Sowohl  als  auch.  Das  Reich  ist  erschienen
und  kommt  jeden  Tag  mehr.  Die  Geschichte,
welche  die  Menschheit  vorwärts  und  aufwärts
  führt,  rechtfertigt  den  Reichsgedanken.
  Und  die  Liebe  Gottes,  welche  auesgegossen
  ist  in  unfre  Herzen,  rechtfertigt
unfre  Hoffnung,  daß  Er  einst  alle  Unzulänglichkeit
  des  irdischen  Gotteereiches  in
einem  jenseitigen  Gotteereiche  vollenden
wird.

—oe—