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Mazochi sagt an mehrern Orten seiner Werke; Oscos Etruacorum
sive traduces (arnoyovovg) sive parentes (n100y0i
vovs) fuisse non dubito, Auch Aristot, Polit. VII. nennt
die Osker Abkömmlinge der 'Tusker. So sagt auch Panutius:
Opici populi‘antiquissimi, ab Etruscis trahunt originem
et dicti ab Opico eorum duce. Dass das Sabinische
vom Öscischen stamme, sieht man aus Varro de l..l. VI.
Cascum significat vetus, ejus origo Sabina est, quae usque
radices in Oscam linguam egit. Zenodotus von Trö-‚zene,
der alte .Geschichtschreiber des umbrischen Volkes,
erzählt nach Dion. Hal. II, $1., dass Umbrer als Eingeborue
im Reatinischen gewohnt haben, dann von Pelasgern vertrieben
in das Sabinische gekommen und statt Umbrer nun Sabiner .gemannt
worden wären. Ist nun diese Angabe auch wahrscheinlich
unrichtig , sabeweist sie doch, dass Zenodotus keinen
grossen Unterschied in der Sprache heider Völker fand, weil
er sonst wohl nicht jene Behauptung ausgesprochen hätte.
Die Samniter als Abkömmlinge der Sabiner, nach Strabo
und Festus Pompejus, sprachen oscisch, wie auch aus
Livius X, 20. erhellt, wo bei einem Kriegszuge in ihr
Land der oscischen Sprache kundige Männer als Kundschafter
gesandt werden (graresque oscae linguse erploratum,
quid agatur, mittit). Aber auch bei den Marsern herrschte
die oscische Sprache, denn dieselben Wörter werden bald
sabinisch, bald marsisch genannt, Serv. ad Aen. VII. /n
Sabinorum lingua sara .herna vocantur: unde dicta sunt
Hernica loca' et populi Hernici. Westus Hernioi dicti sunt a
saris, quae Marsi herna dicunt.
Die Sieuler hält man gewöhnlich für ein nicht ausonisches
Volk. Indess erklärt sich dann nicht leicht, woher
es kam, dass in einem grossen Theile Siciliens die oscische
Sprache herrschte. So heisst es bei Plato, epist. 8. St. 353.
eig konulav vg 'Ellavixig Yyarııs Zıxekla naca, WPor-