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kommen, sandte er sofort den Jäger in einem Fialer in den
englischen Garten, um das Mütterchen um sein Anliegen zu
befragen. Der Jäger fand es nicht mehr. Darauf ließ er sich
am chinesischen Thurm ein Glas Bier geben und fragte das
Schenkmädchen, ob sie nichts von einer alten Frau gesehen habe,
die vorhin um die Wege gewesen. „Das ist ja unsere Mutter,“
erwiederte diese. Die Alte wird herbeigeholt und befragt. Nichts
hat sie von dem König gewollt, aber als er vorbeifuhr, wollte
sie dem lieben Herrn ein „schön's Buckerl“ machen und ist
darüber auf die alterschwachen Kniee gefallen. Bei dem Rapport
schien der König seelenvergnügt.
Zu den Vergnügungen des Königs gehörte außer den
schönem Reisen, die er gemacht hat, auch das Theater. Herzlich
freute ihn ein mit attischem Salze gewürztes Lustspiel, aber
höher stand ihm die Tragödie. Shakespeare, Schiller und
Göthe waren seine Lieblingsdichter, und in der Historie ging
ihm Keiner über Johannes Müller. Für Musik hatte er keinen
besondern Sinn und er sagte das selbst.
Der König liebte Gottes freie Natur, man kann sagen,
mit einem kindlichen Gemüthe. Ein ritterlicher poetischer Zug
in seinem Wesen machte ihn empfänglich für die Reize des
Waidwerkes, die ja in dem Naturleben ihre Heimath haben.
Die Berge unserer Alpen mit ihren großartigen Schönheiten
waren daher sein liebster Aufenthält. Mit ganzer Seele gab
er sich dem Genusse der mannigfaltigen Scenerien hin, welche
dort einen Morgen begleiten oder die untergehende Sonne oder
die sternhelle Nacht. Immer wurden die schönsten Plätze für
die Birschhäuser gewählt. Der Maler Rottmann hat sie getreu
nachgebildet und in einem Album für den König vereinigt.
König Max erkannte wohl, daß sich an das Treiben des
Waidwerks auch ein heiteres und wohlthätiges Begegnen mit
dem Volke knüpfe und er liebte ein solches mit den frischen
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