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Reizmittel erforderlich sind und dgl. — das hängt, abgesehen von der Individualität,
auch heute noch von dem berroöhonden Krank eitscharakter ab, besonders bei den
akuten Krankheiten.
ad XI. Krankheitsfälle, die wegen Entstehung oder Verlauf oder Komplikation
zu den selteneren gebören, oder welche geeignet erscheinen, eine oder die andere noch
offene Frage der Wissenschaft zu beleuchten, sind ausführlicher mitzutheilen. Es ist
rethsam, die Sehilderang von Einzelfällen erst dann in den Bericht aufzunehmen, wenn
sich der Verlauf ganz übersehen lässt.
ad XII. Handelt es sich nm die hervorstechende Wirkung eines Mittels oder einer
Kurart in einem Einzelfalle, so ist dieser so darzustellen, dass edingungen, unter
welchen die Wirkung erfolgte, möglichst genau erkennbar sind.
Bei Gruppen-Beobachtungen sind statt allgemeiner Ausdrücke, wie „gewöhnlich“,
„eehton“ u. dgl. die wirklichen Zahlen anzuführen.
In dem Berichte tiber das ’. Quartal des Jahres wird eine Mittheilung über die
Kranken erwartet, welche im Laufe des Sommers auf Kosten des Staates Brunnenoder
Badceorte besucht haben, sowie über den dadurch erzielten Erfolg.
ad XV. Der Militäirarzt ist berufen, nicht blos die erkrankten Soldaten zu berathen,
sondern auch den Veranlassungen des Erkrankens fortdauernd seine Aufmerksamkeit
zu widmen und durch Rath und That dahin zu wirken, dass dieselben so weit als
möglich und rechtzeitig beseitigt werden. Die hierzu dienlichen Massregeln sind theils
solche, die innerhalb und Seitens der einzelnen Truppenkörper selbst zur Ausführung
ebracht werden können, theils solcbe, deren Anwendung ohne die Genehmigung oder
itwirkung anderer Instanzen nicht möglich oder zulässig ist. Von ersteren ist der
Erfolg zu berichten, mit weichem sie angerathen wurden. Vorschläge zu letzteren sind
möglichst sorgfältig zu begründe
Anhang.
Medicinslbericht für das ... Quartal 13..
I.
Quartal-Kranken-Rapport.
Das Schema hat ausser einem breiten Raume mit der Ueberschrift „Truppentheil
resp. Wafle“ (der wieder in zwei Abtheilungen zerfällt, von denen die eine a. den
oder die Truppentheile, über welche berichtet wird, die andere b. die Passanten aufmt,
während am Schluss der Tabelle die einzelnen Rubriken summirt werden: noch
folgende Rubriken:
Bestand waren: 1. im Lazareth, 2. im Revier.
Zugang: 3. summarischer der neuen Kranken, 4. im Lazareth, 5. davon aus
anderen Lararethen oder Stationen.
6. Summe des Bestandes und Zuganges.
Abgang: 7. geheilt, 3. gestorben, 9. ausserdem aberge) gen, 20. Summe.
Bestand bleiben: 1!. im Lazareth, 12. im Revier, 13. Sum
Bemerkungen.
1. Kopfstärke der Truppentheile:
2. Die Zahl der Behandlungs- resp. Verpflegungstage
a. für sämmtliche Kranke ......
S blos für die Lazareth-Krauken ......
3. Erläuterungen der Rapport-Spalte Nro. 9.
D.
Uebersicht der K kheit an welchen sämmtliche im Lazaresth
und Revier behandelte Kranke gelitten haben.
Das Schema dieser Uebersicht hat folgende Rubriken:
a. Bestan en:
Zugang im Monat: b. (1 Monat), c. (2 Monat), d. (3 Monat des Quartals),
e. Summe, f. Summe des Bestandes und Zuganges.
Abgang: g. geheilt, h. gestorben, i. ausserdem abgegangen, k. Summe.
1. Bestand bleiben.
m. Bemerkungen.
Die in die Uebersicht aufgenommenen K zankhoiten sin sind:
1. Wundlaufen. , Konochenbru
2. Wundreiten. 7. Verrenkung.
3. Schusswunden. 8. AndereKnochen- u.Gelenk-Krankheiten.
4. Andere Wunden, ®. Verbrennung.
ö. Kontusion und Distorsion. 10. Frostschäden.