VII
Metta von Campen (Seite 164 — 184). Zwar fehlen
vom Anfange dieses Aufsatzes ein oder zwei: Blätker; indeß
wird hierdurch der wesentliche Zusammenhang weülg gesidrt,
md auch als Bruchstück schien die Arbeit interessant genug,
um des Abdrucks werth zu seyn. Der Aufsatz Nr. 5 ist,
mit wenigen Aenderungen, der in dem Götting. hift. Ms.
abgedruckte.
Daß bei Nr. IV. die paar Blätter eines andern Publicisten
(Nr. 2), wie im Original, mit abgedruckt wurden, bedarf
wohl keiner Rechtfertigung, da ohne siè schon allein die
Nachschrift des Verfassers (Seite 258—261) unberständlich
gewesen wäre.
Mit dem Aufsatze über die Entstehung der deutschen
Städte (Nr. V.) schließt sich die Reihe der
Deutschland überhaupt berührenden Abhandlungen;
und es kommen nun die zur Geschichte der einzelnen
Staaten, zunächst die zur östreichischen Geschichte, gehörigen.
Ob in die letztere Kategorie übriges die Nrn. VI.
und VII. mit Recht gezählt worden, darüber-ließe sich streiten.
Indeß schien dem Herausgeber ihre gegenwärtige Stellung
vertheidigt werden zu können; waren die belgischen Provinzen
doch damals östreichisch, und gehoͤren die dortigen Auftritte
doch wesentlich zur Regierungsgeschichte Kaiser Josephs
II. Welch' interessanten Stoff der Inhalt dieser Aufsaͤtze
selbst aber zu Parallelen mit den Ereignissen der neuesten Zeit
darbiete, darauf wird nicht erst die Aufmerksamkeit des Lesers hinzulenken
seyn. — Zur Geschichte des Belgrader Friedens
(Nr. VIII.) erhielt Spittler, kurze Zeit nach Bekanntmachung
dieses Aufsatzes, eine unter seinen Papieren vorgefundene
briefliche Mittheilung Friedrich Karl v. Moser', die überdas
räthselhafte Benehmen des Grafen v. Neuperg, als dessen
Quelle dort Schwäche und Unfähigkeit angenommen wird, einen