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haut, welche die Nabelschnur wie eine Scheide überzieht.
Die Nabelschnur ist im Anfang noch sehr kurz. Später erreicht
sie die Länge des Kindes und darüber.
Der Mutterkuchen, Nabelschnur und Eihäute werden zusammen
Nachgeburt genannt, weil sie nach Geburt des Kindes
ausgestoßen werden.
S. 54.
In der Wasserhaut ist das Fruchtwasser eingeschlossen.
Dasselbe umspült den Körper der Frucht. Das Fruchtwasser
ist eine, anfangs klare, später weißlich trübe Flüssigkeit von
fadem Geruch. Seine Menge nimmt im Laufe der Schwangerschaft
zu und gegen Ende der Schwangerschaft beträgt sie
ungefähr 1 Liter. Gelegentlich befindet sich auch noch zwischen
den Eihäuten etwas Wasser, welches man falsches Fruchtwasser
nennt.
Das Fruchtwasser ist für das Wachstum der Frucht
außerordentlich wichtig. Sein Hauptnutzen ist der, daß es
den Blutlauf schützt. Der Mutterkuchen und die Nabelschnur
würden in gefährlicher Weise gedrückt werden, wenn
das Fruchtwasser fehlte. ·
Daneben hat es den Nutzen, daß es der Frucht das
Wachstum und die Bewegung ihrer Glieder ermöglicht. Ferner
befördert es die gleichmäßige Ausdehnung der Gebärmutter,
schützt die Frucht vor Verletzungen und läßt die Bewegungen
des Kindes der Mutter weniger empfindlich werden.
8. 55.
Die Frucht bezieht durch die Nabelschnur aus dem Mutterkuchen
alle Nahrungsstoffe, welche sie zum Aufbau ihres
Körpers braucht. Der Mutterkuchen ist mit breiter Fläche