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säen will, so stößt man ihn zurück. Nährt man in Dingen,
wo er instinktiv auf unserer Seite steht, seine Unzufriedenbeit,
so stärkt man ihn prinzipiell, ohne persönlich zu reizen.
Er hat kürzlich gesagt: sechs Monate will ich den alten
— B. — verschnaufen lassen, dann regiere ich selbst. B.
selbst hat gemeint, daß er den Kaiser nicht in der Hhand
behält. Wir müssen also, ohne uns etwas zu vergeben,
doch vorsichtig sein.“
Wie dieser Brief, als er durch Indiskretion bekannt
wurde, auf Bismarck wirkte, können wir einem von ihm
inspirierten Krtikel der Hamburger Rachrichten 3) entnehmen.
Derselbe erklärt den Brief aus Stöckers Wut
darüber, daß „der Reichskanzler es ablehnte, sich in den
Dienst priesterlicher Holitik zu stellen und auf amtlichem
Gebiete dem Dersuche, ein von der Staatsregierung unabhängiges
protestantisches Zentrum neben
dem katholischen herzustellen, seine Mitwirkung versagt
hatte. Stöcker hat für die Tendenz, welche sich in seinem
hammersteinschen Briefe ausspricht, wohl schwerlich einen
andern Knlaß gehabt, als seine Neigung, die kanzlerischen
Einflüsse zugunsten der priesterlichen einzuschränken und
an Stelle eines Kanzlers, der nur staatliche Swecke erstrebte,
einen anderen zu bringen, der kirchlichen Einflüssen
auf dem Gebiete der Staatsgeschäfte zugänglicher
gewesen wäre“. Es scheint mir übrigens in dieser Beurteilung,
speziell was das protestantische Zentrum und
die Stärkung der kirchlichen Einflüsse auf die Staatsgeschäfte
betrifft, dem Gegner kein fremdes Motio untergeschoben
zu sein; hier lag entschieden die ODifferenz.