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Das englische Linienschiff „Bulwark“ in die Luft geflogen.
London, 26. November. In der gestrigen Sitzung des Unterhauses keilte
Marineminisker Churchill mit, daß das Linienschiff „Bulwark“ am 25. November
morgens in Sheerneß in die Lust gestogen ist. Zwischen 700 und 800 Mann
sind umgekommen. Nur 12 Mann wurden gerektet. Die anwesenden Admirale
berichten, sie seien überzeugt, daß die Lrsache eine innere Explosion des Magazins
war, weil keine Erschütkerung des Wassers erfolgte. Das Schiff sank in drei
Minuten und war verschwunden, als sich die dichten Rauchwolken verzogen hatten.
Die Explosion war so stark, daß die Gebäude von Sheerneß bis auf die
Fundamente erzitterken, und wurde mehrere Meilen weisl vernommen.
Das Linienschiff „Bulwark“ skammt aus dem Jahre 1899, hatte 15230 Tons
Deplacemenk, 18 bis 19 Meilen Geschwindigkeit, vier 30,5-, zwölf 15-Zentimeter-Geschütze
und 750 Mann Besatung. (W. T. Z.)
Ermordung von 2000 Zussen in Täbris.
Konstkantinopel, 26. November. In Täbris sind 2000 Kussen von den Angehörigen
persischer Stämme getöfet worden. Dem „Ikdam“ zufolge befindet sich
auch der russische Konsus unter den Getöteten.
Ein deutsches Unterseeboot vor Le Havre.
PDParis, 26. November. „Echo de Paris“ meldet aus Le Havre: Der
englische Dampfer „Malachite“ (2000 Tons) wurde auf der Fahrt von Liverpool
nach Le Havre, einige Meilen nordwestlich Le Havre, durch ein deutsches
Unterseeboot versenkt. Der Kapitän des Unterseebootes gab der Mannschast der
„Malachite“ 10 Minuten Zeit, um von Bord zu gehen, und wenig später fing der
Dampfer Feuer. Das Unterseeboot verschwand, die Mannschaft der „Malachite“
konnte sich nach Le Havre retten. (W. T B.)
Kämpfe in Galizien und den Karpathen.
Wien, 27. November, mittags. Amtlich wird verlautbart: An der polnischen
Front verlief der gestrige Tag verhältnismäßig ruhig.
In Westgalizien und in den Karpathen hielten die Kämpfe an, eine Entscheidung
ist nirgends gefallen.
Czernowih wurde von unseren Truppen wieder geräumt.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalskabes.
v. Hoefer, Generalmajor.
Vom südlichen Kriegsschauplatz wird in Wien amtlich gemeldet: 27. November.
Die Kämpfe an der Kolubara nahmen einen günstigen Berlauf. Auch gestern wurde
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