Full text : Spittler’s sämmtliche Werke. Fünfzehnter Band. (15)

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sie  schon  die  volle  Majorität  mit  einem  Ueberschusse  von  3.
Es  war  nämlich  die  Eintheilung  folgende:

I.  Classe  aus  solchen,  die  100,  Ooo  Asse  hatten,  98  Centur.

11.  750000  21  —

IlIIII...  50%0,000  21  —

I1V.  25,000  21  —

WV.x0LO0o0  .  31.  —
(Das  Vermdgen  aber  wurde  hier  wahrscheinlich  nach  der
Einnahme  vom  Grundeigenthum  geschätzt;  denn  es  ist  nicht
wohl  anders  möglich  in  einem  Lande,  wo  kein  großer  Haudel,
  nicht  viel  baar  Geld,  kein  Lurus  ist).  —  Die  von
den  letzteren  Klassen  waren  also  wohl  nicht  eigentlich  ausgeschlossen,
  aber  das  Votiren  kam  doch  selten  an  sie;  denn
ehe  noch  die  Reihe  des  Stimmens  sie  traf,  war  Majorität
schon  vorhanden.  Diesem  wurde  abgeholfen,  wie  nachher
die  Einrichtung  getroffen  wurde,  daß  das  Volk  in  Tribus
(nicht  mehr  nach  Klassen,  sondern,  ohne  Unterschied  des
Besitzthums,  nach  den  Quartieren  seiner  Wohnungen)  seine
Stimmen  ablegen  sollte.  Die  Verwandlung  der  Centuriat=Comitien
  in  Tribus-Comitien,  also  blos  einc  veränderte
Art  des  Votirens,  ist  der  entscheidende  Moment,  wo  sich
Rom  aus  einer  Arisiokratie  in  eine  Demokratie  verwandelte.

S.  25.
Vortheile  der  Aristokratie.

Daß  nun  eine  solche  Aristokratie,  die  auf  Erundsätze
dieser  Art  gebaut  ist,  hochst  natürlich  oder  den  natürlichen
Verhältnissen  der  Dinge  angemessen  sey,  leidet  wohl  keinen
Sweifel.  Denn  1)  sprechen  diejenigen  in  öffentlichen  Angelegenheiten,
  welchen  an  der  Erhaltung  des  Ganzen  das
Meiste  liegt,  dic  es  nicht  vergessen  können,  wie  viel  ihnen