Quäãstura
Füra, f. 18 24, 11: Amt, Amtsdauer, Amtslokal
eines Quästors c. — Quaß: s. Kwas.
Quät-mber (mlat.), m., (n.), —8; uv.;
(k.; uv.): Quartal (s. d. 1 u. frz. qguatre-temps),
Vierteljahr, nam. in Bezug auf Steuern u. Abgaben,
doch z. B. auch: Das Normaljahr in 4 Zahreszeiten
als ebenso viele Idyllen-Q. abtheilen. IP.
Wahrh. 1, 54; ferner kirchl.; auch der Anfang des
Vierteljahrs, z. B. als Zahltag od. kirchl., z. B.
bei den Katholiken — Frohnfasten, vgl. widram
RNollw. 1674 ff.; Es war um die Osterzeit. Der morgende
Tag war .. ein Q.-Tag. Gutzkow 3. 1, 360;
Zu Ulten in Tirol heißt die wilre Fahrt [Jagdj auch die
Temper, vermuthlich, weil sie sich bes. an den Q.-Zeiten
zeigen soll. DMus. 14, 2, 837 rc.; dann
auch: eine am O. zu leistende Zahlung, Abgabe,
z. B. Gelle 1, 133 2c.; so (Bergb.): die v. jedem
Gruben= od. Tagmaß an den Staat zu entrichtende
Abgabe (jetzt gw.: Maßen-Geld,-Steuer), s. Scheuchenstuel
164; 186. Dazu: Verquatembern, tr.:
diese Steuer zahlen u. dadurch die Grubenmaße
in ihren Rechten erhalten. ebd. Zer, f.; —n: 1)
s. Aß 2. (Q. Drei. ulther SW. 64, 65; Quatuor Drei.
Rollenhagen Fr. 398). — 2) st. Ouader. Ttrnär. a.:
1) aus 4 Elementen bestehnd, zusammengesetzt,
vgl. binär, z. B.: In riesen ternären u. g—en Verbindungen.
Jurdach Anthr. 8, vgl.: Terniär u. quaterniär.
Uatl 3. 22, 395. — 2) (s. primär u. quartär):
Das Ende der Tertiär= ([s. d.] od. den Anfang
der O.-Periode. Ausld. 38, 522b; Oe (od. O.=Formationen
2c. Jernarius, m., uv.; ärken
[8 24, 2): s. Dimeter u. Quinar 2. rne, k.;
—n 1) s. Duerne); bei Alteren auch m.: Ich warf
einlen!) Quatern herum. (urher 6, 30b; 1, 301,
vgl.: Diesen ersten Sextern. ebd.; SW. 64, 334 2c. —
2) (Math.) in der Kombinationslehre: Die Verbindungen
selbst heißen auch beziehlich Unionen, Binionen
od. Amben [s. d.), — Ternionen od. Ternen, Quaternionen
od. O-n, Quinternen od. Quinen rc., jenachdem
sie aus einem, 2, 3. 4, 5 od. mehr Elementen bestehen.
Ohm Syst. 2, 33; danach bes. in der Zahlenlotterie:
ein Viertreffer. 5. 12, 274. rnio, m. [8 24,
3, önis!; -erniöne, f.; —n: Quaterne 1; 2.
ernität, f.; 0: Vierfältigf. -eroon (-ũn), m.,
—s; —-#: s. Quadroon. orze (frz. katörß): vierzehn:
Louis lluil q., der 14te 2c. rain (katräng),
m., n., —§; —: Strophe od. Gedichichen von 4
Zeilen, Viervers, Vierling (Quarernario): O.-weis
mit einanrer umfassenden Reimen. Rofenhranz Pösch.
595. -re (kätt'’r): vier: A d. Epingles lepeng'Il gekleiret.
Gartenl. 13, 698a, „mit 4 Stecknadeln“, —
sehr sorgfältig u. sauber; geschniegelt; auch übrtr.;
Henri (s. d.) q.; En langj d. couleurs (kulörl, in
4 Farben; Klavierstücke à q. mains Is. d., mengl,
4händige; auch substantiviert: Das O.-mains; C.
mendiants (s. d.); QC.-temps ltängl, Quatember;
Die Q.-lour Ilürl, Spiel unter Vieren, nam. im
Billard; Entre q. yeux längt'r katt'r sjöl, unter 4
Augen. ré lkatrel, a. : geviert, zu Vieren: Eine
Partie v. Vieren zum Soupé od. .. un löngl parti q.
de M. de Bouilkon lmadäm de buljöngl. Möser Ph. 3,
Tuenelle
391
12, eine Gesellschasft, bestehnd aus 3 Herren und
einer Dame. rieknium (nlat.), n., —; ken
!§8 24, 2, n.]: Astimmiges Tonstäck, nam. für
Singstimmen od. Blasinstrumente (vgl. Quartett;
Bieinium). riduum, n., —; uen [5 24, 2, n. 1::
ein Zeitraum v. 4 Tagen, vgl. Biduum. —(tyrino
(it.), m., -s; zrini: eine Scheidemünze (Heller ꝛe.),
s. Bajocco. Eneyhl. f. Kaufl. 660a; Gregorovius Korf.
2, 103, vgl.: Ich geb für All's nicht ein Quatrin.
Waldis Es. 4, 2490 2c. —(t)ro: vier: A qd. (voci,
wöhtschi), zu 4 Stimmen, vierstimmiges Tonstück;
auch: Ich habe mir Musik kommen lassen .., ein Quatro.
G. Stein (1779), s. Quartett. „(h)rotentist
C□tschent-), m., —en, —; -en: Die italiän. „Meister
des 15. Jahrh."“. Von der Auffassungsweise der O-en.
Hai3. 19, 42, vgl. Cinquecentist. -nor (lat.): vier;
auch n. — Quartett (s. d.). rvir, m., —8,
—u# zn, —e [§ 24, 2, -i]: Einer aus einem Viermännerkollegium
(vgl. Decemvir u. Fortbild.).
Dazu: O-äl, a.; O-äát, n. — Cnap: s. Quai.
Quc: 1) (lat.), enklitisch einem Wort angehängt
= und. — 2) (s. 1) n., —#; -s: ekwas
Hinzutretendes, wodurch die Sache (in bedenkl.
Weise) anders wird 2c.: Der Alte möchte uns ein QO.
dazwischen machen. Hamb. Th. 2, 350; Ein O. darein
zu machen. Simplicilsimus 1, 26431; Es stak ein ander
Q. darhinter. 2, 202 11; Ein widerwärtiges Q. einmischen.
4, 13916 rc., vgl.: Jemandem ein Queue
legen (2). Heyse. — 3) (frz. kö): daß; welch-en, e,
zes; was?: Q. faire (fär)2, was thun? 2c.; vor
Vokalen apostrophiert, z. B.: Oswald klammerte sich
an das Qu'en lkang] dira-t-on long] seiner Freunde u.
Feinde. Spielhagen Pr. 5, 234, „was wird man davon
sagen?“ = das Gerede 2c. — Quebr-äda
(span.), f.; —s: Schlucht (s. Barranca). Globus 4,
194a; psppig Chil. 1, 52; 62 2c. onta, f.; — :
Zauberei, s., Feitieeira. — Que dqued, m., —; 0
eine Pfl., Arbutus fürlens, als berauschender Zusatz
in Getränken. pöppig Ch. 1, 330. — Quern
(engl. kwiin), f.; 0: Königin, vgl. King, z. B.:
C. #-Bench (s. d.); Das O. s-Metal Imett'II wird zusammengesetzt
aus 9 Zinn, 1 Blei, 1 Antimon u. 1
Wismut. Karmarsch 3, 685; CO.'’s-pipe lpeipl, „der
Königin Pfeife“, — in London eine Niederlage
beschlagbelegter Waaren: O.'s-Ware luwer 1, „der
Königin Waare“, Art Steingut. — Queer (engl.
twir), a.: queer, querköpfig, s. People. — Quef
(chin.), m., —#; —#: alte Münze, in Form eines
durchlöcherten Rechtecs. — Queit, a.: f. quitt.
— Quelque (frz. köll): irgend ein 2c.: Q. chose
(schös, s. d.), Etwas (s. Malheur). Dazu als
scherzh. Fortbild.: Q.-choserten, Kleinigkeiten,
kurze Waaren. — Quem ((lat.), s. qui; guos. —
Quema (span. kema), f.; —s: Brand; Feuersbrunst.
dero, m., —s; —6: Brandstätte, nam.
für die Scheiterhaufen der Inquisition. „dillo
(eilio), m., -6; 0: (in Südamer.) Ein dationales
Getränk, Q. ..„aus Wachholderbranntwein u. warmem
Wasser mit einem Zusatz v. Anis u. Zucker. Globus 5,
4a. — Cu’en-Dira-t-on: s. Que 3. — Cuenelle
(frz. kenell), f.; —#: Kneffs od. Qs sind kleine länglich-