Metadata : Militär-Handlexikon.

620  Militär-Sanitätswesen.

täts-Abtheilungen  den  Garnisonsspitälern  |  Hauptstrasse  gelegenen  Orte  und  überzugetheilt,
  jedoch  können  einzelne  Mann-  '  nehmen  von  den  Sanltäts-Dotachsments
schaften  zu  den  Truppenspitälern  und  |  die  schwer  Verwundeten.  Die  auf  diese
Marodenhäusern,  sowie  auch  behufs  Aus-  |  Weise  verwendeten  und  in  Folge  dessen
übung  des  niederen  Sanitätsdienstes  zu  |  zurückbleibenden  Feldiazarethe  werden

den  Truppen  bei  eren  Truppen-  h  x  ommando  in  der
übungen  durch  das  vorgesetzte  Territorial-  |  Reserve  behaltenen  Feldlazaretbe  den  DI-Ce)
  1  isionen  ersetzt.  ie  in  de

omnando  abkommandiri  werden.  v  on
Ofßziere  der  Sanitätstruppen  bilden  ein  |  bogriffienen  Truppen  nicht  von  Feldlazalerkorpe
  und  erhalten  auch  }  rethun  entblösst  werden,  wird  das  Personal
elgene  Reserve-Offziere,  die  Unteroffizlere  |  und  Alaterial  der  gofüllt  zurückgeblisbenen
gehen  aus  den  Sanitätssoldaten  hervor.  |  Feldlazaretho  aus  den  bei  Jedem  A.-K.  vor-Die
  Truppe  selbst  ergänzt  sich  theils  durch  |  handenen  Luzareth-  Reseorre-  Personal  resp.
ung  von  Re  en  oder  Annahme  |  Depots  ersetzt  u.  erhalten  dann  diese  Lazevon
  Freiwilligen,  welche  im  Civilstande  |  rethe  die  Bezeichnung:  Stehendes  ‚Kriege
Chirurgen,  Heilgehülfen  sind  oder  ähn-  |  Zuzareti.  Aufnah
lichen  Professionen  angehören,  theile  durch  |  Marsche  und  während  den  Kant  nnirungen
UVebersotzung  geeigneter  Alannschaften  |  Erkrankten,  sowie  der  Leichtverwundeten

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unter  Oberaufsicht  d  rial-Kom-  stehenden  Kriegse-Laz,  Bowie.  die  Etap
manden  (neben  der  des  Sanitätstruppen-  |  Laz.  für  d  ile  Anınee  möglichst  bald
mmandos)  eine  militärische  Aus  ing  |  wieder  dieponibel  zu  machen,  um  vor  alle:
Aure  ff,  un  -Of.,  sowie  eine  ärzt-  |  das  verd  nhäufen  von  Kranke
iche  unter  Aufsicht  des  Mil.-Sanitätschofs  |  und  Verwundeten  zu  vermelden,  werden
den  de  ruppen  zu  diesem  |  diese  nach  den  im  Inlande,  fern  vom  Erlegs-Behufe
  ‚zugetheilte  n  Mil.-Aerzten.  schauplatz  errichteten  Reserre-  od.  Vereins-"Sanitäts-

  Anstalten.  Hierzu  ge-  |  Lazurethen  evakuirt,  deren  Personal  und
hören.  zuerst  ate  Luzarethe  (a.  d.),  welche  |  Materlal  zum  Thell  von  der  freiwilligen
kranke  Soldaten  zu  ihrer  Pflege  u.  Heilung  |  Krankenpflege  gestellt  wird.  Be  huf  8  Eraufnehmen
  sollen.  Sämmtlicho  Lazarethe  :  zielung  eines  wirksamen  und  ungestehen
  unter  Leitung  der  denselben  zuge-  |  mässigen  Ineinandergreifens  der  EN  ri
thellten  zangälteaten  l.-Aerzte  als  Chef-  |  der  einzelnen  für  die  Krankenpflege  im
ärzte,  wolc  0  ongesstzie  ae  gesammten  |  Rücken  der  Armee  bestimniten  Dohörden
ärztlichen  Lazare  -Pcraonals  sind.  ie  !  werden  der  G
Oberaufsicht  Aber  dio  Lazarethe  führen  |  den  Feldlazareth-Direktoren  hoch  Desondere
die  Kommendanten  resp.  Garnisonältesten.  |  Organe  beigegeben,  welche  durch  unausge-Zur
  Handhabung  der  ökonomischen  Ver-  |  setzte  Inspizirungen  und  Revisionen  auf
waltung  eind  den  Chefürzten  Yerwaltunge-  Beseitigung  aller,  einer  prompten  Aus-Beamte
  beigegeben.  Die  Lazarethe  sind  |  übung  der  ‚Krankenpilege  etwa  entgegen-B


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gesammten  Truppen  einer  grösseren  Garni-  |  Ort  und  Stelle  hinwirken.  Bei  jedem  A.-K.
son  bestimmt,  ya  velchom  Fall  ihnen  ein  |  befindet  eich  ein  Feldlazareth-  Direktor

ie
das  speclelle  Bedürfniss  des  Teanpentheiis  ist,  zu  welcher  das  betr.  A.-K.  gehört.  Deu

der  Garnison  bestimmt,  und  ann  der  |;  einzelnen  Feldlaz.-Direktoren  w.  berangälteste
  Truppenarzt  zugleich  der  Chef-  ndere  Bezirke  zugetheilt,  in  welchen
des  are  Der  Hülfsdienst  In  :  ihnen  die  Inspizirung  der  bereits  bestehenden
  Lazarethen  thells  durch  die  Laza-  |  den  Lazareth-Einrichtungen,  di
rothgehülfen  derTruppentheile,  theils  durch  kulrung,  eowie  für  die  Entloe-MIl.-
  ı\  tor  Bel  gröase-  :  rung  der  etablirten  Lazerethe,  um  deren
ren  I  bungen  wer:  auch  wobl  bei  ersonal  und  Material  e  ie-Feine

  provisorische  arethe,  Kantonne-  |
ments-Luzarothe  etablirt,  deren  Personal  ;  k.k.
durch  abkommandirte  Truppenärzte  und  |  anstalten  die  Leitung  dorselben  dem  Tang-Lazarotbgehülfen
  gebildet  wird.  In  Kriege  |  ältesten  der  zu  der  Anstalt  kommandirteu
werden  zunüchst  jedem  A.-K.  12  Feldlaza-  ı  Mil.-Aerzten  als  Chefarzt  ob.  Zu  den  Alll.-reihe
  zugethellt,  welches  wiederum  einen  ;  Hellanetalten  zühlen  zunächst  die  239  Gareil
  den  Divisionen  zutheilt,  den  anderen  :  nisons-Spitäler,  welche  selbständige  Anstal-Then
  als  Reserve  zur  Verfügung  behält.  !  ten  sind.  Jedem  derselben  ist  eine  Sanltäte-Jedes
  Foldlazaretlı  ist  zu  200  Detten  ein-  Abtbeilung  zugetheilt.  Zur  Führung  des
gerichtet  und  ein:  ausser  dem  Unter-  :  ökonomischen  Rechnungswesens  und  allg.
personal  und  der  Trainmannschaft  5  Aerzte  "  Konzlei-  Geschäfte  sind  den  Garn.-Spitälern
(1  Oberstabsarzt  ale  Chefarzt),  1  „Feldapo-  ;  Rechnungsfübrer  überwiesen,  desgl.  ein

theker  und  ein  Beamter  der  Lazareth-Ver-  '  lor  s  Armeostandes,  welcher  de
waltung  zugetheilt.  Die  Feldlazaretle  der;  Ser  Boniehunne  vorsteht,  In  nillit..dienet-DI
  tab  ch  nach  einc:  echt  ;  licher  Boz

In  elnem  der  nüchsten,  möglichst  an  der  !  Spitäler  den  'MIL-Stations-Kommonden  und