Neochi
Uéschi (ar.), n., —6; 0: arabische Kurrentschrist.
— Uest-ias (lat.): wisse nicht: N. qucd
secis, si säpis, wisse nicht (od.: vergiß), was du
weißt, wenn du klug bist — plaurre Nichts aus.
-ĩentia, f. [8 24, 11; -ĩenz, k.; 0: Unwissenheit.
cio: ich weiß nicht, kenne nicht: N. vos, „ich
kenne euch nicht“, will Nichts v. euch wissen 2c.;
Nömen (s. d. 1) n. 2c. ire: nicht wissen, nicht
kennen 2c.: Der unrichtige Schlus a n. äd nön ésse,
„vom Nichtwissen auf das Nicht-Erxistieren“. —
VNésk(h)i: s. Neschi. — Nesolög (gr.), m., en,
(—8); —en: Kenner der N-#. d. h. des mit den
Inseln sich beschäftigenden Theils der physikalischen
Geographie: N-isch, a.: auf die Neie bezügl.,
dazu gehörig 2c. — Nessing, m., —; —i: eine
Sorte Schnupftaback. — Uesfüno (it.), m., uv.,
(J); 0: Niemand. — Nessus (gr.), m., uv.; 0
!& 24, 2): (Myth.) ein Centaur, den Herkules mit
einem ins Blut der lernäischen Hyder (s. d.) getauchten
Pfeil erschos u. mit dessen Blut Dejanira
ein Gewand trinkte, um sich die beständige Liebe
ihres Gatten zu sichern, während sie ihm in der
That die unerträglichsten Schmerzen bereitete, denen
zu entgehen, er sich selbst auf einem Scheiterhaufen
verbrannte, — oft bildl.: N.-Gewand, „Hemde,
Kleid ic. — Nest-ĩa (gr.), f.; 0: das Fasten.
ialris, -otherapfE, f.; 0: Hungerkur. —
Uestor (gr.), m., —#; —, Se, uv. [8 24, 3. -is]:
1) männl. Name; bes. der älteste u. weiseste gr.
Führer im trojan. Krieg; antonomastisch. — 2)
(s. 1): a) ein Schmetterling, s. Achilles 2. — b)
Die N., große Pavageien Neuseelands ꝛc. Tiäner,
m., —;; uv.: Anhänger des Bischofs Nestörius v.
Konstantinopel im öten Jahrh., der die Jungfrau
Maria nicht als Gottesgebärerin anerkannte, s.
Euthchianer. -ianismus, m., uv.; 0: die Lehre
der Nestorianer.
Let (frz. ne), a., — weibl.: nette —: rein
2c., nett (s. d. Ss.), z. B.: Patente I-ängtl nette
lnett], — it. patéente nétta — Gesundheitepaß,
wonach ein Schiff aus einem vollkommen gesunden
Orte kommt 2c. — UNett-eté (frz.), f.; 0: Nettigkeit
(s. d. Ss.). o (it.), a. u. n., -s, uv.; 0:
s. net — bes. (kaufm.) im Ggsstz zu brutto (s. d.),
dem Gewicht od. Preis nach: rein, nach Abzug
alles Abzuziehenden: N. ricävio (s. d.) 2cc. —
Uetlüno (it.), m., —#; 0: Neptun; auch ein farbiger
Zeugsioff zu Damenkleidern.
Ueuf (ffrz. nöf), a. — weibl. neuve Inöw'I:
neu, z. B. in Ortsnamen: N.-Chätel 'schatelll,
Neuenburg (vgl. Neokom 2c.). — Usüme (gr.), k.;
—n: s. Jubilum. — Mrür- (Uéovr-halgia (gr.),
f. ([§ 24, 1); algie, f.; —(e)n: Nervenschmerz.
-asthenĩt, f.; —eyn: Nervenschwäche. ilem, n.,
—e#)s; —+; -ilèma, n., —#;t# [824, 3, n., tisl:
Die Hüllen der einzelnen [Nerven-] Fasern od. Buͤndel,
das N. (n-a). Zoa Anat. 500, v. gr. é##, —
auch: Neurilyma. Heyst (v. ei###c). in, n.,
-(e)6; 0; -ine, f.; 0: Nervensubstanz. -iticum,
n., —;; calls 24 2, u.): nervenstärkendes Heilmittel.
ilis, f. 1§ 24, 3, uv.): Nervenentzün-Neutraliomus
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dung. tisch, a.: die Nerven betreffend 2c. -obät,
m., -en, —#;en: Seiltänzer. -oblacie, f.; Aeyn:
Unempfindlichkeit der Nerven. -odpnik, f.; —eyn:
Neuralgie. -ogamik, k.; —eyn: „Vermählung
der Nerventhätigkeit", — Bez. des thierischen
Magnetismus, der Magnetifierung. -ogräph, m.,
—en, —§; —en: Semand, der — u. sofern er — die
Nerven, das Nervensystem beschreibt: N-ie, (.;
n—isch, a. Jolog, m., —en, —; —en: Kenner der
Nerven u. des Nervensystems 2c.: N—iE, f.; u isch,
a. -öm, n., (e)s; —-#; -öma, n., —6; Ita
1824, 3, u., cis): Nervengeschwulst. -omalacie,
f.; -eyn: krankhafte Nervenerweichung. on, n.,
—8 ; -a: Nerv. opakhié, f.; —(ehn: Nervenleiden.
opathologke, f.; —(ehn: Lehre, Lehrbuch v. den
Nervenleiden, s. Pathologie ꝛc. optkre, f.; -n;
öpteron, n.t, —; ra: Netz-, Gitterslügler, Gatt.
Inseklen, Synistaten. -öpgra, f. 1824, 1): Nervenfieber.
-oscirrhus, m. I§ 24, 21: verhirtete
Nervengeschwulst. öse, f.; —n; öfis, f. [8 24,
3, uv.): krankhafte Störungen in den Funktionen
des Nervensystems (ohne hervortretende, örtlich
nachweisbare Ursache der Störung): Mobilirätsod.
Bewegunge= u. Sensibilitäts= od. Empfindungs-N.,
jenachdem die Bewegungs= od. Empfindungsnerven
affieiert find. -olpäsma, n., —; ta
(624, 3, n., -tis]; -ospäslon, n., —6; zospästa:
Gliederpuppe, Marionette. w. Luc. 5, 307. osthenie,
f.; —ehn: übermäßige, überreizte Nerventhätigk.
-öticum, n., —#; ca 18 24, 2, n. ): Neuriticum.
otôm, m., -(e)s, —en; -eln): Anatom
in Bezug auf die Nerren — u.: Operateur in
Bezug auf dieselben. Zu beiden Bedd.: N-##c, k.;
n—isch, a. — Ueut-er (lat.), a. [824, 21: keiner
v. Beiden, — weibl.: neutraz sochl.: neutrum
(s. d.)z; Genit.: neutrins, z. B. Neutrius göneris,
weder männlichen noch weiblichen — d. h. sächlichen
Geschlechts; Dat.: Neutri 2c. —räl, a. (gw.
o. Steigrung): 1) zw. zwei streitenden Parteien
stehend, ohne sich an ihrem Streit thätig zu betheiligen,
— parteilos. — 2) (mundartl.) Ich bin
n. (d. h. es ist mir gleich). Mpi##l Ner. 1, 311.—
3) (Chem.) in Bezug auf chem. Gegensätze, wie
nam. Säuren u. Basen —: so beschaffen, daß
weder der eine noch der andre Charakter hervortritt
u. gw. keine Verbindung mit andern Körpern eingehend,
— versch.: inrifferent, von Körpern, die
sich gegen starke Säuren als Basen —, gegen starke
Basen als Säuren verhalten. — 4) (Grammat.)
den Charakter des Neutrums an sich tragend,
solchem gemäß 2c., auch in ganz lat. Form: Nis
u. z. B.: N-ia passiva, Zeitwörter, die die Form
der Verba neutra, aber vassive Bedeutung haben.
S ralisaliön, f.; —en: Neutralisierung. rälisch,
a.: (pralt.) neutral. suiher SW. 60, 204. Tralisieren,
tr. 2c.: neutral machen, z. B.: in der
Politik für permanent neutral erklären. Ual 20,
232 r.; nam. aber in der Chemie u. danach auch
übrtr.: das Hervortreten der Wirkung v. Etwas
durch etwas Entgegengesetztes aufheben. ralis
mus, m., uv.; 0: das Streben nach Neutralitit,