X.
Ergebnis.
1.
Die Kriegführung. — Ihr Einfluß auf die Gestaltung der Welt. — Die militärische
Kriegführung. — Strategie. — Kriegführung und Politik. — Diktatur. — Versagen
der Politik. — Lahmlegung der militärischen Kriegführung und die Wehrlosmachung
des deutschen Volkes durch die Politik.
2.
Vorherrschen des internationalen, pazifistischen, defaitistischen Denkens im deutschen
Volk. — Notwendigkeit, die Wirklichkeit richtig einzuschätzen. — Die Wehrlosmachung
Deutschlands. — Erkennen des Wesens der Schlagworte. — Eigenes
männliches Handeln. — Notwendigkeit, die Gestalt des wahrhaftigen Krieges
zu erkennen. — Anforderungen, die daraus entspringen. — Vaterländische Einheitsfront.
— Beschaffenheit der Einheitsfront. — Tugenden des alten Heeres
als Grundlage. — Das Undeutsche an einzelnen, im Volk, im Staat. — Die
deutsche Familie. — Körperliche Ertüchtigung. — Bedeutung der Volkswirtschaft.
Anforderungen an sie. — Die Regierungsgewalt. — Krieg und Politik. —
Notwendigkeit der politischen Bildung des Volkes auf dieser Grundlage. —
Volk und Führer. —. Schwierigkeit der Arbeit. — Urgquell der Kraft.
1.
ie Kriegführung beurteilte vor Beginn des Krieges die militärische
Lage richtig. Während des Krieges unterstützte sie die
Politik bei unzulänglichen Mitteln durch ihre militärischen Anordnungen
nicht immer so, wie diese es erwarten konnte. Dagegen
erhob sie sich, dank dem unvergleichlichen Heere, dank vielen
Leistungen der Heimat, auf einzelnen Kriegsschauplätzen und
während der zweiten Hälfte des Krieges samt und sonders zur
vollen Höhe kriegerischen Könnens. Sie blieb aber schließlich eine
Einzelleistung, wenn auch von einer Größe, die die Welt aus den
Angeln hob und umgestaltete. Doch konnte sie die Auslieferung
Deutschlands und Österreich-Ungarns an den feindlichen Machtwillen
nicht verhindern. -