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A. Bei Haarwild:
1) für Hirsche und Damböcke vom 1. October bis 30. Juni;
2) für Thiere (Hirschkühe) und Damgaisen vom 1. Januar bis 30. September;
3) für Rehböcke vom 1. Februar bis 31. Maiz;
4) für Rehgaisen vom 1. Januar bis 31. October;
5) für Hasen vom 1. Februar bis 31. August;
6) für Füchse vom 1. März bis 30. September;
7) für Dachse vom 1. Februar bis 31. August.
B. Bei Federwild:
1) für Auer= und Birkhühner vom 16. April bis 31. August;
2) für Haselhühner, Feldhühner, Fasanen vom 1. December bis 31. Juli;
3) für wilde Enten vom 1. Februar bis 31. Juli;
4) für Wachteln, wilde Tauben, Ziemer, Drosseln vom 1. März bis 31. August.
8. 2.
Das in 8. 1 nicht namentlich aufgeführte Haar- und Federwild darf zu jeder Zeit
des Jahres erlegt, gefangen, zum Verkauf gebracht oder angekauft werden. Uebrigens
wird hinsichtlich des Verbots, Eier oder Junge von jagdbarem Federwild auszunehmen,
auf Art. 17, Ziff. 9 des Gesetzes vom 27. October v. J. hingewiesen.
Wegen Schonung anderer, für die Land= und Forstwirthschaft nützlicher Vögel und
der Singvögel wird durch eine besondere Verordnung das Weitere bestimmt werden.
g. 3.
Wer Wild innerhalb der Hegezeit (§. 1) erlegt, fängt, zum Verkaufe bringt, od't
ankauft, wird je nach der Größe der Uebertretung durch das Oberamt oder die Krei'“
regierung nach Art. 17, Ziff. 7 des Jagdgesetzes mit einer Geldbuße bis! zu fünf und
zwanzig Gulden bestraft.
S. 4.
Die Polizeibehörden haben über der Einbaltung vorstehender Vorschriften zu wachen
die niederen Polizei-Offizianten, so wie die Forstschutzdiener aber sich die Entdeckung
etwaiger Uebertretungen angelegen seyn zu lassen.