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Haus, Wohnung, also Brückenstadi; — wie Ursal,
hoher Saal.
Plinius führt an, sie sei eine römische Colonie; wahrscheinlich
bestand die Stadt aber schon früher und eine römische
Colonie ward später noch hingeschickt.
Die am spätesten einwandernden Kelten waren die Se-‚nonen
(ol Sjvavsg), welche Rom einnahmen und überhaupt
unter allen sogenannten Galliern am tiefsten in Italien vor-.
drangen. Offenbar sind es die nach Eroberung Roms 364
J. R. (389 vor Xr.) in Italien zurückgeblhiebenen, welche sich
nach Verdrängung der Umbhbrer zwischen dem Utens und
4esis niederliessen. Senonen von der Seine sind es gewiss
nieht, sondern ein ächt germanisches Volk, für das sie auch
Eccard, Spener und D’Anville halten: Flor. 1, 13.
schildert sie also: Galli Senones, gens natura feror, moribus
incondita, ad hoc ipsa corporum mole, perinde armis
ingentibus adeo omni genere terribilis fuit, ut plane
nata ad hominum interitum, urbium stragem, viderentur.,
Ihr Anführer ist Brennus (Liv. V,38.), welches der glänzende,
berühmte heisst,. und wahrscheinlich Appallativ ist,
da viele Anführer der Kelten. diesen Namen führen,
Florus IV, 12. erwähnt Senonen in den Norischen Alpen,
und stellt sie mit Brennen zusammen, die von Drusus
zur Ruhe gebracht werden. In den Alpen wohnen aber
doch wehl deutsche Völker; auch findet sich der Name Brenni
bei den Caninefaten, einem deutschen Volke, in Tacitus
hist. IV, 5. Walmscheinlich stammen diese, ja vielleicht
auch die Senonen in Gallien, von den zwischen der Elbe
und Oder wohnenden Semnonen. Daher haben viele Gelehrte,
wie Gottfr, Viterbiensis, Mutius, Melanchthon,
Althammer eic. jene Rom erobernden ‚Gallier für
Germanen gehalten. Eigene Städte haben sie in Italien wohl
weniger gegründet, als vielmehr in den schon vorhandenen