r— Ju# ·
S —Ss
und zum Rückzuge gezwungen. Die Verfolgung des Feindes ist eingeleitet. Alle
Angriffe auf unsere übrigen Schlachlfronten brechen ebenso, wie an den früheren
Tagen, zusammen. Unsere über die Karpalhen vorgerückten Kräfte setzten, wieder
unter mehrfachen Kämpsen, die Verfolgung energisch fort. Nachmittags wurde
Neu-Sandec genommen. Auch in Grybow, Gorlice und Zmigrod rückten unsere
Truppen wleder ein. Das Zemplener Komitat ist vom Feinde vollkommen
gesäubert, in den abseits vom GSchauplatz der großen Ereignisse gelegenen östlichen
Waldkarpathen vermochte der Gegner südlich des Gebirgskammes nirgends
wesentlich Raum zu gewinnen. Im allgemeinen halten unsere Truppen die Paßhöhen,
in der Bukowina die Linie des Euczawatales. In Güdpolen wurde
nicht gekämpft. Nördlich Lowicz sehten unsere Verbündeten den Angriff auf die
stark befestigten Stellungen der Russen erfolgreich fort.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes.
v. Hoefer, Generalmajor. (W. T. B.)
Die Umgruppierungen in Serbien.
Wien, 13. Dezember. Verschiebungen Ktarker feindlicher Kräfte nach Süden
haben, wie bereits mitgeteilt, es nofwendig gemacht, auch unsere ZBalkanarmee ent.
sprechend umzugruppieren und unseren rechten Flügel zurückzjunehmen. Dieser einfache
Tatbeskand wird von den letzten Meldungen aus Nisch als ein entscheidender
Erfolg der serbischen Armee dargestellt. Die serbischen Meldungen über unsere
Verluste sind maßlos übertrieben. (W. T. B.)
Batum in Brand geschossen.
Konstantinopel, 13. Dezember. Vom türkischen Hauptquartier wird
gemeldet, daß der große Kreuzer „Sultan Jawus Selim“, der nach russischen
Meldungen schwer beschädigt sein sollte, am 10. Dezember Batum in Brand
geschossen hat; die russischen Landbatterien haben ohne Erfolg das Feuer erwiderk.
(W. T. B.)
Erneute französische Angriffe abgewiesen.
Großes Hauptquartier, 14. Dezember, vormittags. Schwächere französische
Angriffe gegen Teile unserer Stellungen zwischen der Maas und den Vogesen
wurden leicht abgewiesen.
Im übrigen isi vom westlichen Kriegsschauplatz sowie aus Osipreußen und aus
Südpolen nichts Wesentliches zu melden.
In Nordpolen nehmen unsere Operationen ihren Fortgang.
Zu den russischen und französischen amtlichen Nachrichten ist folgendes zu bemerken.
Aus Petersburg wurde am 44. Dezember amilich gemelbdet: „Südöstlich Krakau
setzten wir unsere Offensive fort, eroberten mehrere deutsche Geschütze und Maschinengewehre
und etwa 2000 Gefangene.“ Tatsächlich ist nicht ein Mann, nicht ein
18
&
G## —.—. ’eeti r— r—# — - uU tS - L
———————— —— —— ——2½
284