Roseneimer Anzerger
mittco, 25. Februat 1012
lan uns per WMurfz zmei brars
ge V- sich wars n Tüummern
von- Szilsel 0 Westen vor. Westlich der
Kirche, von n Turm ich oben. Fur Besichtiaung
des en 2 elnlud, schoben sie einen
üten eisernen Riegel vor und schnürten den
Kropf“ ab; der Riegel aber blieb vorgeschoben,
solange wir an der Somme lämpften.
Wenn es auch den Franzosen im Norden
gelungen war, den Teil von Sailly an der
Straße Bapaume-Peronne zu gewinnen: im
Süden hatte ihnen die Diviston Halt, geboten,
den unbeschränkten Besin des Ortschaftslompleres
verwehrt und damit die rechte Flanke
ihrer Stellung endgültig gesichert, deren linker
Flügel durch das zähe Festhalten des St.=Pierre-Vaast-Waldes
ebenfalls nicht bedroht
werden konnte, umsoweniger, als hier im Gegenteil
die Deutschen zum Angriff vorgingen.
Daß von dieser Stellung der Dioision, wie kin
Tagesbefehl mit Stolz sagt, kein Fußbreit verloren
ging, ist mit den Tapferen Gu verdanken,
die den Riegel an der Kirche bildeten.
Wie aber die Franzosen die Lage einschätzten,
lese man in ihrem Zeitungsdienst: (16.
Oktober) „nördlich der Somme drangen die
.Franzosen abends in das Dorf Sailly-Saillisjel
ein und besetzten mehrere Häuser am Mande
der Strasse von Bapaume bis zum Hauptlreuzungspunkie.
Die Luschen leisteten sehr
beftigen Widerstand. Der Kampf dauert an.“
Wer es weiß, wie schwer unser Feind sich
eine Anerkennung des Gegners abringt, wird
diese besonders hoch schätzen.
(Schlutz folgt.)
Der Keieg wird r#us dem britischen
Acker vosschledes.
Berlin, 19. #ruar. In der vorgestrigen
Plenarversammlun: des Deutschen Landwirtscaftsrates
im #. rrenhaus hielt Staatsseltetäãr
R Reichsamt 7 Innern, Dr. Helsserit, eine
Rede, in der or u. a. sagte:
Das unge irge Vungen sieigert sich in nie
geahnter Ab unnung aller körperlichen, geisticen
und sce. #n Kräste zu dem##Endkampf, der
Völker h b. u. d nederw#rft und den lommenden
Jahrhunderten die Bahn vorschreibt. In
diesem Kampf auf Leben und Dd ist der
Landwirtschaft eine Aufgabe von entscheidender
Bereutung z##gewiesen. Der Hungerkrieg
von England, dem Hüter der Ziovilisation und
Menschlichkeit, gegen und heraufbeschworen, hat
dem deutschen Volke von Anbeginn klar vor Augen
geführt, daß es mit seiner Landwirtschaft
steht und fällt. Vor wenigen Wochen hat ider
hritische Landwirtschafteminister das Wort ausgesprochen:
„Der Krieg wird auf dem brilisch en
Acker uentschieden. Dieses Wort wollen wrr sesthalten.
Es zeichuct den Wandel der Dinge.
Vor Jahresfrist noch durfte England wähnen,
es könne die Aecker der Janzen Welt mit
ihren unbegrenzten Möglichleiten gegen den
deutschen Acker aufbieten. Heute sieht sich England
vor einer neuen in seiner ganzen Geschichte
unerhörten Lage. Der überseeische Boden
schwindet unter seinen Füßen. Die weiten
Gefilde, aus denen der Brite glaubte, schöpfen
zu können, die Vereinigten Staaten und Kanada,
Argentinien, Australien und Indien — sie
sind in diesem Jahre mit F schweren Mißernte
geschlagen. Im vorigen Erntejahr konnte
England mehr als neun Zehnteile seines Einfuhrbedarfs
aus den nächstgelegenen überfeeischen
Ueben hußgebieten Fehen. Zetz liegt
ein großer Teil des für die Verschiffung verfügbaren
Getreides bei unseren Antipoden in
Australien und braucht für den Transport zu
unseren Feinden die dreifache Zeit, das heißt
den dreifachen Frachtraum wie der Transport
von Nordamerika.
Und diese knappen Zufuhrmöglichleilen sie
werden eine weitere Einschränkung, sie werden
eine entscheidende Hemmung erfahren durch die
Sperre, die unsere U.Boote Tag für Tag wirksamer
um das seegewaltige England legen.
Wir haben gewägt und haben gewagt. Wir
lind des Erfolges sicher und werden uns den
Erfolg nicht entwinden lassen, durch nichts und
von niemandem! Schon ist die Schiffahrt die
Vritanniens Inseln mit der Welt verbindet, auf
einen Gefahrpunkt herabgedrückt: der Raum
der in britischen Häfen angekommenen Schiffe
war im Dezember 1916 nur noch 22 Mill.
Nettotonnen, gegen 4,2 Millionen im Monatsdurchschnitt
des letzten Friedensjahres. Schon
sind Englands Reservebestände an den ichki
sten Dingen, die es zum Leben und PKrrefüßren
braucht, soweit ausgeschöpft, daß es mehr
deun je auf regelmäßige, sichere und reichliche
Jufuhren angewiesen ist.
Den in seinen Grundfesten bereils erschütterten
Bau des britischen Weltreichs trifft unsere
an Zahl und Leistungsfähigkeit gewaltig
vermehrte U-Boot-Flotte ohne Unterläß mit
zuchtigen und unbarmherzigen Schlägen, bis
der Tag gekommen sein wird, den jedes deutnt
Herz glühend ersehnt. Wir standen in
der aeer als der Krieg ausbrach,
mit 66 Mil'enen Einwohnern unahhängiger
““e * 1 erer b 4 v25 E iwr iir
u#nlernn.) ur
MWie ver Ae- 1• steht,
rufss will allnch. e wenige EEW"
Zahlen Kopf der
rung !émt vor dem Kriege
normale Etnte an frotgetreide in Te ri
etwa 230 Kilogramm, in Großbritannien und
Irland mur wenig mehr als 30 Kilogramm, eine
normale Ernte an Getreide insgesamt ergab in
Deutschland rund 400 Kilogramm, in England
nur rund 130 Kilogramm auf den Kopf. An
Kartoffeln ernteten wir mehr als 650 Kilogr.,
die Engländer etwa nur 150 Kilogramm pro
Kopf. Dazu kommt unier Zuckerrübenbau, der
in Friedensjahren fast ebensoviel für die Ausfuhr
frei ließ, wie unser gesamter heimischer
Verbrauch ausmachte; England hat uns auf
diesem Felde überhaupt nichte entgegenzustellen.
Unser Bestand an Rindern betrug etwa 320
Stück auf tausend Einwohner, in England nur
elwa 260 Stück. Unser Schweinebestand pro tausend
Einwohner war etwa 370 Stüdh gegen we
nig mehr als 8 Stück in England. Nur in
Schafen und Zir ##: unm England stark
überlegen.
Die deutsche Landwirtschaft wird te. us
mit dem chec Acker im rechten Abein, #n
voller Tatkraft und im entschlossenen Opferwillen
durchkämpfen, sie wird mit unserer
HIndastrie, mit unserem Heer, mit unserer Flotte
das Leute und Beste an dieigro Entscheidung
setzen. Wenn alle ihre volle ldigkeit tun,
snund der Deutsche tut seine Schuldig keit —,
dann werden wir das Jahr 1917 Fur *-wende
gestalten, dann wird das Jahr 1917 die
britische See-Tyrannei zerbrech en und dem deutschen
Volle die Tore einer freien und großen
Zukunft aufmachen.
D# Beise süe landwirtsckafiliche
Erzeugussse.
Berlin, 19. Frlinar. Angesichts der einschneidenden
Bedeutung der Förderung und
richtigen Verwendung der landw. Erzeugung haben
12 Hochschullehrer für landwm. V. triebolehre
die Frage der künftigen Preiogestaliung für
Nahrungemititel einhend beraten und in 19
Leitsäpen dem Kriegsernährungsamte untelbreite.
Nach Informationen des „Lokalanzeigers“
ist das Kriegsgrnährungsamt mit den Gedanlen
dieser Leitsätze vollständig einverstanden.
Eine Herabsetzung der Preise für Schlachtrieh
würde jedoch als gefahrbringend für die gesamte
landw. Produktion angesehen. Bei voller
Würdigung aller Bedenken gegen eine Erhöhung
der Brotgetreide und Kartoffelpreise
hat sich aber doch der Cedanke durchgesetzt,
daß der Ghalt des gegenwärtigen Umfanges
der. Erzeugung und damit einer ausreichenden
Versorgung der Bevölkerung eine Neuordnung
der Nahrungemitltelpreise erfordere. Statt durch
besonders hohe Preise einen Anreiz zum Pror-
zu geben, will man einen Ausgleich der
Preise untereinander derart anstreben, daß die
für die menschliche Ernährung wichtigsten Bodenerzeugnisse
auch mit den höchsten Preisen
ausgestattet werden sollen, wodurch sich der
Umsang des Anbaues, den moh ent-r
sprechend, wohl von selbst regeln werde.
Hiezu berichten die „M. N. N.“ aus Berlin:
Die Grundlagen, auf denen sich das Eutachten
ausbaut, werden zurzeit vom Kriegsernährungsamt
einer sorgfäliigen Nachprüfung runterzaen
und Vorschläge auf ihre Brauchbarkeit in der
Praxis geprüft, bevor endgültige Entscheidungen
getroffen werden. Es kann jedoch heute
schon gesagt werden, daß bestimmt mit einer
Erhöhung des Getreidepreises, ebenso wie mit
einer geringen Erhöhung des rtoffelpreises
zu rechnen ist, während eine Herabsetzung
der Fleischhöchstpreise zu erwarten steht.
Der „Vorwärts“ will wissen, 7 die Erhöhung
des Brotpreises 9—10 r#t. für das Brot won
1900 Gramm Gewicht, d. 9 also für die wöchentliche
Brotration des Einzelnen betragen dürfte,
während die Verbilligung der Fleischpreise
sich für das halbe Pfund Fleisch — also gleichfalls
die durchschnittliche Wochenration des Einzelnen
auf 10—15 Pfg. belaufen soll. Unter
allen Umständen ist eine Ermäßigung der Preise
für Rüben, Möhren, Futterrüben, Speckrüben
für die neue Ernte vorgesehen. Die Neuregelung
der Verhältnisse dürfte spätestens im März zu
erwarten se n.
Die „M.-A. A."“ berichtet hiedn noch folgendes:
Das Gutachten der 12 Dochsuue
liegt gegenwärtig allen .
der Wolksernährung vor, es schlägt l die
Ernte 1917 folgende Preise vor: Für Roggen
260 Mark, Futtergerste 260 Mark pro
Tonne, für Weizen 300 Mark, Gerste 270 Mk.,
Futtergerste 260) Mark, Hoereshafer 270 Mk.,
Hafer 260 Mark. Für Oelsaaten sollen die für
den Herbst 1916 festgesetzten Preise beibehalten
werden, der Zuckerrübenpreis foll von 30
auf 50 Mark erhöht werden. Der diesjährige
Kartoffelpreis wird zur Aufrechterhaltung
der Erzeugung als ungenügend rFs gu
ganz #ruschlann sen ein Mindestpreis
S0 Mark ustrnd die im Herbst gestgesch
Berechtigung der landwirt
5 lhen in Gebieten gu
—
r-mdd[ vn. — S
vilingenieurs Hallinger.
aus zu erhöhen. Die Preise für Kohlrüben und
Steasuten werden auf 30) s A#m eone
festgesent, die für Futterrüben au art ai
rcthe rn auf 40 Mark festgesetzt ren
geschlagen. G#egenslee dem heutigen mitlleren
Höchstpreis von 195 Mark für den Doppelzentner
soll für Schlachtrinder ein mittlerer
Preis von 165 Mark eingeführt werden. Für
Schlachtichufe ein mittlerer Höchstpreis von 165
Mark. Die jetzt geltenden Preise fur Schlachtschweine
unter 80 Kilogramm sollen um 20
Prozent und die über 80 Kilogramm um 25
Prozent herabgesetzt werden. Die Quint-=essenz
des (GGutachtens der 12 landwirtschaftlichen
Hoch guiehrer ist die: Senkung der Vehh-Freise,
olso b- sgeres Fleisch, dafür 2 Steigerung
der Get weidepreise, mit anderen Worten:
Teureres Brot und Mehl! Daß ein Preisaufschlag
auf das Brot kommen wird, steht wohl
schon heute bei den maßgebenden Stellen fest!
Die Tagung des bayer. Wassenwirtschaftsrats.
Solimiche Nuudschan
Das Kohlensteuergesetz.
Der Bundesrat stimmte dem Entwurk des
Kohlensteuergesetzes zu. "
Verstaatlichung der Elektrizitätsrzeugung.
cam preuß. Abgeordnetenhaus gab der Eisenbaraminister
v. Breitenbach bei der Beratung
des Vauetats in bezug auf die aus ldem [Hause
heraus gesorderte — der Elektrizitäts-Erzeugung
die wichtige Erklärung ab, daß
noch während des Krieges ein staries staatliches
Eingreifen auf diesem Gebiete zu erwarten
fein wi "„
hof- und Personalscchrichten.
München. 20. Februar. Unser Königspaar
begeht beute, dem Ernst der Zeit entsprechend,
in aller Stille den 49. Jahrestag seiner
Vermählung; es tritt damit in das Jahr
des goldenen Hochseitsjubiläums. Am 20. Fe-L.
unr 1863 fand in Wien unter Beobachtung
bes am österr. Kaiserhofe üblichen glanzvollen
Zeremeniells die Lochzeit statt. Wrins Ludwig.
der damals 23 Jahre zählte, hatte ein Jahr
vorher seine Gemahlin, Erzherzogin Marie
Therese, kennen gelernt. Erzherzogin Marie
Therese war das einzige Kind des Erzherzogs
Ferdinand von Oesterreich-Este, der ein halbes
Jahr nach ihrer Geburt starb; ihre Mutter.
Erzherzogin Elisabeth, vermählte sich 1854 in
zweiter Ehe mit dem Erzherzog Karl Ferdinand
von Oesterreich, aus welcher Ehe die Erzherzoge
Friedrich, Karl, Stephan und Eugen, sowie die
Königin-Witwe Marie Christine von Spanien
entsprossen sind. Als sich Erzherzogin Marie
Therese mit dem jungen Wittelsbacher
vermählte, stand sie im 19. Lebensjahre. Es
war eine Verbindung, bei deren Schließung nur
das Herz sprach- Volitik und Staatswille schwiegen.
Glück war dem Bunde beschieden, es entsprossen
m neun Kinder, drei Söhne und
sechs Töchter. Möge das Königspaar übers
Jahr, unter dem en des Friedens, bei der
Feier des goldenen Hockzeitsjubiläums ersehen,
wie treu das bayerische Volk ihm zugetan sist. /
die Tagung des baperischen
Wafrerwirischsftsrales
München. 19. Februar. Der Bayer. Wasserwirtschaftsrat
trat am Montag im Sitzungssaale
des Bayerischen Landwirtschaftsrates nach
langer Pause unter dem Vorsitze des Ministers
des Innern Dr. v. Brettreich zu einer wichgioen
Beratung zusammen. In der Sitzung berichteten
Regierungs= und Baurat Freytag,
Vorstand der Bauleitung Kochel, und Geh.
Vaurat Dr. Oslar v. Milter, über den Stand
der Arbeiten für das Walchenseekrafnwerk. Es
wurde dalei das umgearbeitete Walchenseeprojekt
dem Wasserwirtichaftsrat vorgelegt. Ueber
den Stand der Wasserkraftausnützung in
Bayern im aligemeinen sprach der Vorstand
der Abteilung für Wasserkraftausnützung und
Elektrizitätsverforgung im Staaieministerium
des Junern, Ministerialrat Dr. Lassimir. Er
gab einen Ueberblick über das. was seit sder
lezten TLagung des Wasserwirtschaftsrates auf
dem Cebiete der Wasserkraftausnützung in
Bayern geschehen isi. Von besonderem Interesse
waren schließlich die Dan###gungen des
Professors an der Münchner Technischen Hesscu1c,
Dr. Camerer, über Untersuchungsergeb
nisse in der Erschliebung der snn]nN“]i“&.
serkräfte Bayerns. Seine deutsamen Ausführungen
bildeien gewif hoed den Schlußem
de; wasserdautechnischen Werkes des Zi.
Seing Ausführu: igen
aipselten in dem Schluf: 1. Mit Mücksicht auf
die Vedürfuise unseres Uales und mit Rücksicht
auf die bei gekeigertem Ausbau verbesserte
Wirtschaftlichkeit, keinen Fluß unter dem
wirtschaftlichen Höchstmaße auszubauen; 2.
die beitung der einzelnen # in
Verbindung von Vsen
zu beschleunigen, daß ihre wirtschastliche m
Fursebun kderzeit erfolgen kam.
NMänchener ——.
Müunchen, 19. Februar. Das Isenheimer
Allarwerk mit den Füngelbildern des Matthia?
W#rüncwald, eines der Lubien ud beruhmteten
Werte der deutschen Maierci, desien Schicksal
während des Krieges virlfach Anlaß zur
Sorge gab, befindet sich zusommen mit einer
Anzahl anderer altdeutscher milder des Kolma
rer Mufeums seit kurzem in PB.zwalerung der
staatlichen Galerien in Munchen, wo die w#e##lde
zunächst jener pfleglichen Behandlung unterzogen
werden sollen, deren sie teilweise in Hhohem
Grade bedürftig send. Nad, den zwischen
der Kgl. Direliion der siact ichen Galerien und
der Stadtgemeinde Kolm: getcoffenen Vereinbarungen
werden die Kunstwerke nach Durchführung
der Erhaltung maßnahmen und nach Beendigung
des Krieges einige Zeit hindurch in
den Räumen der Kgl. Alten Pinakothek der
öffentlichen Besichtigung zugänglich gemacht werden.
— Der Isenheimer Altar ist nicht mnur die
umfangreichste, sondern weitaus bedeutendste
Schöpfung, die wir noch von Matthias Grünewald
besitzen.
Bevethche Rochrichten.
Hfarrkirchen im Rottal, 19. Februar. Die
Psarrvorstände des Dekanates Griesbach haben
seinerzeit in aufsklärenden ermunternden
Worten an die Familien ihres Seelsorgebezirdahin
gewirtt. daß arme Großstadtkinder
i Oekonomen. Landwirten usw. auf einige
et unentgellice Aufnahme finden; es
konnten berei:es 250 solcher Kinder untergebracht
werden. Auch das hiesige Dekanat bemüht
sich, in gleichem Simne, und man hofft
bei der Wohltätigleit der Bevölkerung, —
im Kreise Pfarrkirchen zahlreiche Stadtkinder die
gleiche Wohltat genieben können. Zudem haben
solche Familien kein besonderes Risiko zu tragen,
da der Stadtmagistrat München die Reise
für die Kinder hin und zurück bezahlt und sie
gegen Krankleit und Unfall vorher versichern
sã « si(
—
i· 8
Burgau, 19. Februar. Durch einen kriegsgefangenen
Franzsen murde hier ein 6jähr.
Knabe, der sich zu weit auf die Mindel'gewagt
hatte und im Eise eingebrochen war, geretiet.
Die Fluten hatren den Jungen erfaßt und er
war bereits erschöpft, als die Rettung gelang.
aee öbeeind.
Traunstein, 10. Frbruar. Die Distriltssparkasse
Traunftein bezahlt ab 15. debruar 1917
für Neueinlagen auf Kriegssrarbücher 5 Prez.
runter nachstehenden Bedingungen: Die Emlagen
werden mit dem ersten Werktage nach der
Einlage an mit 5 Prozent verzinft und bleiben
nebst Zinsen bis zum 20. April 1919 gefrerrt.
Vom 1. Mai 1919 an wird dasgesamte
Guthaben wie die gewöhnlichen Spareinlagen
verzinst und kann damm auch federzeit oder teilweise
erhoben werden.
Sokclnam#sta
Rosenheim, 20. Februar.
Auf dem Felde der Ehre gefallen:
Ludwig Furtner, Sohn der Maurerswitwe Ros.
Gfalier in Rosenheim. Landsturmmann in eimem
Inf. eg. (Cfaller war zuletzt als Gastwirt
in St. Margarethen in der Schweiz ansässig
und binterläßt eine Frau mit zwei Kindern.)
Aur. Seickuungen im Felde. Der Untero#ff#zier
Max Lerch in einem Fuß-Art.-Reg.,
Sohn des K. Oberbauführers Bortenlänger in
Resenheim, wurde mit dem Militärverdienstkreuz
3. Klasse mit der Krone und mit Schwertern nusgezeichnet.
Er steht seit Kriegebeginn im Feld.
Der Chevauleger vohann Brenninger. Dienitknecht
aus Rosenheim, wurde mit dem Militärverdienstkreu;
3. Klasse mit Schwertern ausaczeichnet;
er ist ein Sohn der Taglöhnersmitue
Katharina Brenninger in Rosenheim. Seinne
zwei Brüder stehen ebenfalls im Felde.
Bejsörderung. Der in Törwang ansäs.
ge Schuhmackermeister Joh. Lagler. der zurzut
in einem JFuß--A#m .Bataillon im Felde
eeht, wurde zum Obergefreiten befördert.
Oberbaycr. Schuldienst. Wrischt
en: Schulverweser Ludwig Pentenrieder in
ri*“ BW. Traunstein. nach Hof, BA. Dazu:
der Silfslehrer Joh. Heininger in Polung,
BA. Muhidorf. zurzeit im Heere. als
*r . chad, auf die Schulverweserstelle in Hausbham,
BA. Miesbach; der Hilfslehrer Rupert
Schwaiger ven Großholzhausen, BA. Rosenheim,
urzeit zur Aushilfe an der Schule in
Geting. BN. Miesbach, zur Aushilfe auf #n
vniebieen Schuldienst zu Grünbach, BA. E
ding. Wiederverwendet: der der weurlantdte, .
lehrer Ott? Rieder von Gmund, Ba. Wties
lad. als d an der Shule in Polking,
BA. Mührd
Von der re Der bisherige Bau-2
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