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und schickte sich an, abermals für England zu
bluten. Napoleon, der die ganze englische Teufelei
wohl durchschaute, wetterte und äußerte gegenüber
dem russischen Gesandten Rumanzow: „Es scheint,
als ob die Fluten des Lethe und nicht die Donau
bei Wien flössen, und als ob man dort alle Lehren
der Erfahrung vergessen habe. Osterreich braucht
neue Lehren und soll sie haben; diesmal aber in
schrecklicher Weise; dafür stehe ich Ihnen. Ich will den
Krieg nicht, ich habe kein Interesse dabei und ganz
Europa ist Zeuge, daß all meine Aufmerksamkeit
auf das von England gewählte Schlachtfeld, auf
Spanien, gerichtet war. ÖOsterreich, das schon 1805
die Engländer gerettet, als ich eben den Kanal überschreiten
wollte, Ssterreich rettete sie noch einmal,
indem es mich in dem Augenblick aufhielt, wo ich sie
bis Corunna zu verfolgen mich anschickte: es soll
diese Ablenkung teuer bezahlen.“ Und cs hat sie
teuer bezahlt. Zwar waren die Kämpfe von Aspern
und Wagram für Österreich an Ehren reich. Aber es
litt furchtbar. Es flossen Ströme edelsten Blutes;
der Krieg verschlang Geld und Gut und stürzte das
Volk in bittere Armut. Dazu verlor Osterreich im
Frieden von Schönbrunn 2000 Geviertmeilen mit
§ Millionen seiner Bewohner-).
Und weitere hundert Jahre haben Europas
Festlandvölker aus dem Lethe getrunken, der nicht
nur an Wien sondern auch an Petersburg, Berlin
und einigen anderen Hauptstädten vorbeizufließen
scheint. Und die große Ration, die Napolcon auf die
onnenhöhe ihres Ruhms führte, hat mehr daraus
getrunken als die übrigen. Sundert Jahre nach
*) Ugl. Peez l, 30. 31 II, 124—127.