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Kaserne, gehören gleichfalls zu seinen frühern und bedeutendern
Gebäuden in Karlsrube. Später folgten die katbolische
und die evangelische Kirche, der Garten der
Frau Markgräfin Friedrich 2c. 2c.
Das Museum hätte, als Eckhaus und bei der fächerartigen
Anlage der Straßen, einen spitzen Winkel bilden
müssen. Mit glücklicher Kübnbeit legte Weinbrenner den
großen Saal, der zu Concerten, Bällen 2c. dient, in
die Diagonale des Hauses, obne daß Ktörende Mißverbältnisse
entstanden wären.
An dem Palais der Herren Markgrafen wird man
besonders das schöne Portal und die Treppe, welche ein
Meisterwerk beißen kann, bewundern müssen.
Die Gebäude im Garten der Frau Markgräáfin Amalie,
den der Garteninspektor Schweickbard, aus einer alten, steifen
Anlage, zur herrlichsten landschaftlichen Parthie umgeschaffen,
geben gleichfalls Zeugniß von Weinbrenners
reicher Ersindungsgabe, so wie von seiner Sinnigkeit.
Das Wobnbaus, umgeben von alten Eichen, den letzten
Ueberresten des Waldes, an dessen Stelle Karlsruhe gebaut
wurde, ist zierlich, beiter, und der innere Raum
vortrefflich benutzt.
Bedeutsamer und origineller ist der sogenannte gotbische
Tburm am Saume des Gartens. An den runden
(eber römischen als gothischen) Thurm, auf welchen
140 Stufen führen, ist ein Badhaus und eine Kapelle im
altdeutschen Styl angebaut. Die letzte sollte das Denkmal
aufnehmen, welches die edle Markgräfin, äber deren
Leben so manche Schale des Kummers ausgegossen wurde,
ibrem in Schweden verßorbenen Gemahl errichten ließ.