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stitutionelle System“ sind. Das Programm der freisinnigen Dolkspartei
hat, wie sich aus dem mitgeteilten Abschnitt ergibt, das „wahrhaft
konstitutionelle Derfassungsleben“ als Siel gesetzt. Das sieht so aus, als
wäre der Honstitutionalismus ein in sich fertiger, geschlossener, politischer
Gedanke, eine Art WMusterform, die den Ausgangspunkt politischen Denkens
bilden könnte. Das ist aber ein Zrrtum. Der onstitutionalismus ist
kein Drinzip, sondern ein Kompromiß, ein notwendiger, unvermeidlicher
Kompromiß, aber auch nicht mehr als das. Die Monarchie ist ein
Drinzip, die Demokratie ebenfalls, der Konstitutionalismus ist eine aus
beiden entstehende Wirklichkeit. Es gibt keine theoretische Grundlage
für die Derteilung der Souveränität zwischen Monarchie, Aristokratie und
Demokratie, sondern immer ergibt sich die jeweilige Derteilung aus der
beiderseitigen Stärke. Nichts hindert die beiden WMächte, wenn sie ihre
Kräfte gemessen haben, periodenweis zusammenzugehen, aber von beiden
Seiten wird man das Gusammengehen nicht anders auffassen können,
als etwa einen Staatsvertrag zwischen zwei Staaten, die ihre natürliche
Gegnerschaft um gewisser gemeinsamer Gwecke willen einschränken. Deränderte
Kraftverteilung, veränderte Geschichtslage verändern auch das
beiderseitige Derhältnis. Alles in der Holitik ist Kampf ums Dasein,
auch das Derhalten von Wonarchie und Demokratie zueinander. Wer
sich prinzipiell zum Konstitutionalismus bekennt, gibt das Zecht des
demokratischen Stimmzettels grundsätzlich auf. Sbenso aber gibt er das
Recht der monarchisch militärischen Führung grundsätzlich auf. Wir erkennen
beide Rechte als an sich vorhanden an und suchen keine Dereinigungstheorie,
sondern nur einen Weg praktischen Susammenwirkens
beider Faktoren für die Entwickelung der Nation. Es ist ein Wahn, als
ließen sich alle in den Dingen vorhandenen Gegensätze durch schöne
Swischentheorien beseitigen. Richtiger ist, die Gegensätze als solche anerkennen
und von da aus Gukunftswege zu suchen. Ewige Normal-=verfassungen
gibt es nicht.
Auch der Demokratismus ist keine ewige Wormalform, sondern nur
die notwendige Gegensatzgestaltung gegen aristokratische und monarchische
Übergewalt. Der Macht des Monarchen und der Aristokratien tritt die
Macht der zusammengehäuften Einzelpersonen gegenüber. Die lopfzahl