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in Klandern vorbereitet. Sie wollten über Staden und Roulers
gegen Gent und Brügge durchbrechen und sich zunächst des Höhengeländes
bemächtigen, das zwischen Upern und Roulers—Menin
liegt, nach beiden Seiten hin einen weiten Überblick gewährt und
den Deutschen gute Beobachtungsstellen nach Westen und einen gewissen
Schutz gegen feindliche Einsicht bot. Diese hielten Ende Juli
#l1ot# die Linie Dixmuiden—SBrxschote—Hilkem—St. Julien—Schloß
Booge—HRollebeke dicht oberhalb Warneton und verschlossen damit
den Engländern den Sugang zu jenen Böhen und damit auch zu
ihren ferneren Sielen. Diese Cinie mußte durchbrochen werden.
Das führte zu einer Zeihe blutiger Schlachten, die besonders im
Monat August zu einer gewaltigen Spannung führten und den Angriff
auf Riga, der bereits beschlossen war, immer wieder hinaus-35gerten.
Die Engländer, die auf ihrem linken Flügel von einigen franzssischen
Divisionen und der belgischen Armee unterstützt wurden, hatten
eine gewaltige Artillerie zusammengeführt und eine noch nicht dagewesene
WMasse von Munition bereitgestellt. Tach einer mehrtägigen,
alle bisherigen Begriffe übersteigenden Artilleriebeschiehung.
griffen sie am 31. Juli in einer Breite von 22 km mit vierzehn Divisionen
im ersten und sieben im zweiten Treffen an. Außerdem waren
Kavalleriemassen zum KNachhauen bereitgestellt. Zu einem solchen
kam es nun freilich nicht, sondern die Kavallerie wurde, wie anderwärts,
zusammengeschossen, ohne daß sie irgendwelchen Mutzen
gebracht Bätte. An vielen Stellen aber brachen die Engländer ein,
nahmen die Grtschaften Bixschote, Langemarck, St. Julien, Hilkem,
Frezenberg, Schloß Hooge und Hollebeke und verursachten uns
einen sehr bedeutenden Verlust an Gefangenen und NKriegsgerät. Im
Gegenstoß wurden zwar die Trümmerstätte von Langemark, der
Übergang über den Steenbeek bei St. Julien und der Westrand des
Lerenthagewaldes wiedergenommen und zahlreiche Tanks von der
Artillerie zusammengeschossen, das Endergebnis war aber dennoch
ein Geländeverlust von durchschnittlich 2 km Tiefe, der an der tiefsten
Einbruchstelle 4½ km betrug, und ein starker Kräfteverbrauch auch
an Reserven.
Es folgten eine Reihe kleinerer ergebnisloser Kämpfe, bis sich
die Engländer am 10. August zu einem neuen großangelegten Anriff
entschlossen, der zu beiden Seiten der Eisenbahn Upern—
oulers bei Deldho—Frezenberg und St. Julien durchzustoßen versuchte;
er wurde am 10. und Ul. vollständig zurückgewiesen. Dagegen
errangen die Engländer am 16. August und in den folgenden
Tagen wieder namhafte Vorteile. Nach verschiedenen unbedenutenderen
Kämpfen und einem ausgiebigen Trommelfeuer, das in
der Nacht vom 15. zum 16. einsetzte, griffen sie auf einer Kront von
18 km, die sich bald auf 50 km erweiterte, an und nahmen, nachdem
sie die deutschen Vortruppen bei Drie Grachten und Bixschote über-