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In den zum Vergleich stehenden Staaten starben im Alter von 1—15 Jahren:
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tn grsnee ! ichh während des Jahres 1808
an Diphtherie einschl. Krupp .... ... 31 523,% = 20,% 9000 15 151 = 8/,05 0/00
„ Scharlacchtnn 075% = 5 „ 12844 — 0 5 „
„ Masen. 8 664,, = 5,57 „ 9888 = 5,64 „
„ Keuchhusten 6 780,, = 4,6 „ 5 837-— 3,3 „
, Tuberkulosee 13 214 = 8,6 „ 14 987— 9,5 „
„ entzündl. Krankh. d. Atm.-Organe 29 181,, = 18.7 „ 30 815 — 17,39 „
„ Magen= und Darmkatarr 17 729,0 = 11,39 „ 11 504= 6,57 „
durch Berunglückung oder Selbstmord 5 072,0 12)— 3,0 „ 5 451 = 311 „
(Die Verhältnisziffern sind auf je 10 000 um die Mitte des betr. Zeitraumes Lebende
der Altersklasse b errechnet.)
Die vorstehenden Tabellen DI und Da zeigen, daß die Sterbefälle an „Diphtherie
einschl. Krupp“ unter den jugendlichen Personen Ostpreußens, Westpreußens und Posens
die meisten Sterbefälle angeblich verursacht haben. Im Vergleich zur Durchschnittssterbeziffer
der Jahre 1892—1901, welche fortan kurz als Standardziffer bezeichnet werden soll,
ist hier zwar die Diphtheriesterblichkeit erheblich geringer geworden, doch muß daran festgehalten
werden, daß in diesen 3 Provinzen wahrscheinlich die gemischten Sprachverhältnisse
fortdauernd Anlaß zu erheblichen Fehlerquellen geben, weil viele entzündliche Krankheiten
der obereren Luftwege fälschlich mit dem Namen „Bräune“ belegt werden, was dann die
Einreihung etwaiger Todesfälle aus solcher Ursache unter die Diphtherietodesfälle zur Folge
hat. Die Standardziffern der Diyhtheriesterbefälle in dieser Altersklasse sind für Ostpreußen
39,, für Westpreußen 31/06, für Posen 24/3, also ist auch hier überall ein Sinken der
Diphtheriesterbeziffer während der Jahre 1902 und 1903 beobachtet. In Berlin war die
Standardziffer 19//1, mithin ist hier die Diphtheriesterbeziffer der Kinder von 1—15 Jahren
i. J. 1903 auf ¼ und 1902 auf fast ¼ der früheren gesunken.
Die Gesamtzahl der in den 22 Staaten durch Unglücksfälle herbeigeführten Todesfälle
von Kindern des 2. bis 15. Jahres war im Jahre 1903 um 152 größer als im
Vorjahre 1902, während der beiden letzten Berichtsjahre sind nicht weniger als 10 946
Kinder dieses Alters den Folgen eines Unglücksfalles erlegen, im Verhältnis zur Zahl der
Lebenden besonders viele in Ost= und Westpreußen, Elsaß-Lothringen, Bremen und Reuß ä. L.
Durch Selbstmord starben in so jugendlichem Alter während der beiden Berichtsjahre
252, darunter 53 im Königreich Sachsen, je 23 in den preußischen Provinzen Sachsen und
Brandenburg, 20 in Schlesien, 7 in Berlin usw. Nicht angegeben war die Todesursache
bei insgesamt 10 171 Kindern dieses Alters, d. h. bei 3,,6% der gestorbenen, u. a.
3 704 mal (bei 12,,% der gestorbenen) in Ost= und Westpreußen, 240 mal (bei 4,0%) im
Großherzogtum Hessen, 42 mal (bei 4,6%) in Sachsen= Altenburg usw.
F0) Die Sterbefälle im Alter von 15 bis 60 Jahren.
Unter den Personen der mittleren Altersklasse, welche den weitaus leben skräftigsten,
hauptsächlich erwerbstätigen Teil der Bevölkerung bilden, deren Sterbefälle daher in wirtschaftlicher
Hinsicht die größte Bedeutung für die Gesamtheit des Volkes haben, war immer
noch die Tuberkulose die hervorragendste Todesursache, wenn auch, wie schon während der
letzten Vorjahre, so auch während der Jahre 1902 und 1908 die Zahl der in dieser Alters-1)
4964,, durch Verunglückung, 107,, durch Selbstmord.