Uummer lo
schen nach W7 kie mung trägt. Eine
weitere Zuschrit be 75% mit einem anden
Wunsche zuin h der wlederholl schon
ach Tom Siadtmagistrat vertreten wurde. Er
betrifft den Natverlehr auf der Strecke Mühldorf-Rosenheim.
Die Zuschrift sagt dazu: „Der
letzte Zug von Mühldorf wird an Werktagen bis
Moslserburg geführt, obwohl die ganze Zugs-Harnitur
und das Personal bis Nosenheim durchfahren.
Dem Publilum bleibt eine solche Maßnahme
unversländlich. Die Ausrede der Unren-(#ierlichleit
kam hier gewiß nicht Platz greisenz
im Gegenteil: die Einnahmen würden sich
mehren, wenn bei diesem letzten Zuge noch
Pafssagiere bis Kosenheim mitgenommenwürden.
Die Bahnverwoltung scheint sich auf den Standpunlt
zu siellen, daß die Leute am anderen
Tage weiterfahren könnten. Daß di: Passagiere
um Mitternacht auf die Straße gesetzt werden,
oreiriertel Stunden von Wasserburg entferni,
macht ja nichts aus. Soviel belannt, haben
Fremdenveriehrsverin und Stadtmazistratschon
Vorstellungen hiergegen erhoben, aber ergebhislos.
Dier Günde, welche gegen die Weitersuhrung
des Zuges nach Nosenheim angeführt
werden, sind nicht stichbaltig. Deshalb odarf
wol# baldige Verücksichtigung der berechtiglen
Wünsche erwarlet werden.“ Wir können auch
oen Inha##t ieser Zuschrift nicht widersprechen.
Der jetzige Zustand im Nachtverle ht auf
der Strede Mübldorf.Nosenheim ist so einzigartig.
daß er länger nicht geruldet werden sollte.
Für die Strece Mühldors-Rojenheim wird uns
noch ein weilerer Wunsch unterbreitel. Eine
dritte Juschrift lautet: „Der Personenzug, der
um 2.33 Uhr nach halbstündigem Aufenthait
in Mühldorf abgtbt, trisst um 4.12 Uhr in
Rotenheim ein. Der Schnelleug nach Müngen
heht aber bereils um 4.06 Uhr in Noienheim
ab. Neisende nach München können alio
den Anschluß nicht mehr erreichen uns jind g:=Ewungen,
den Personenzug um 4.52 oder den
Eilug um 623 Uhr zu benützen. Die lleine
Disserenz von nur 6 oder 10 Minnten sollte
uͤh lier doch einbringen laĩjen, so daß ein boiretter
Anschluß ermöglicht wäre.“ Wir unterkei
len auch diesen Wunsch den maßgebenden
Steilen. Unsercs Erachtens sollte seine Erfüllung
schon möglich sein.
Ein kaufmännischer Abend lan am
Freitag im Wintergarten des Hotels „Deutsches
HSauc“ Pait. Der Kaufmännische Verein Nosenbeim
hatte seine Mitglieder und Freunde zu
einem Vorkrag eingeladen, welchen der Synoilus
des Vereins Merkur, Herr Amksrichter
. Lipperl aus Nürnberg hielt. Diesmal
atte sich der gewandte Nedner „Die Erzehung
zum Kaufmam in alter und neuer Zeit“ als
Thema gewählt. Der Vorsigende, Herr Bankdireltor
Beseler, begrüßte die Versammlungsleilnel###r,
unter denen sich namentlich auch
die kaufmenniche Jugend zahlreich eingefunden
hatte, und verwies auf den Wert.ener gedisgenen
laufmämischen Bildung. namcutlich in
unseren Tagen. Herr Amtsrichter Lix pert gab
ĩeinen Ausiübrungen von vornherein rine felselnde
Unterlage. Er führte uns zunächst zu
rück in das Rich der Kausieute im a#ten Rom,
im Lande der #Wöni. 2ier, ferner nach Arabien
nuim. In lebbasften Farben schilderte er uns
das Lei nen un) Treiben der alten Kaufmannsröller,
die Abwickelung ihrer Geschäft: uso.
Auch die Zeii des Mittelalters mit seinen gro
sen Handelsfirmen in allen Ländern, dann die
Periode des Raubriiter unwesens erstand wieder
vor unseren Augen. Die in jener Zeit an
den Lehrlingen vorgenommenen „Probcn“ und
» Prüfungen“ liefsen indesien den heutigen Geschmac.
nicht mehr. Mit besonderem Interesse
soiate nman den Aussührungen über die laufmännische
Erziehung in der Jetztzeit. Hier
legte Redner den Hauptwert darauf, daß der
junge Kaufmam richtig ausgebildet werde. Dabei
redete er der Errichtung von Handeleinspellionen,
ähnlich den Gewerbeinspeltionen, das
Wort, da heule jeds Kontrolle über die Ausbildung
usw. sehle. Auch zu den Forderungen
über die Einsübrung des Befähigungsnachweises
im Kaufmonnstande durch die Prüsung zum
Kommis und zur Berechtigung zur Führung
des Kaufmannziitels nahm er Stellung. Sehr
insirultive Mitteilungen konnten auch über die
Bestrebungen der sozialen Arbeitsgemeinschast
gemacht werden. Von dem Umsichgreifen des
amerikanischen Taylorsystems mit seiner Schadlonisierung
und seinem mechanischen Arbeilen
will Redner nichts wissen. Die in Deutschland
gesorderte tiefgüundige Ausbildung des Kauf-*
mannes setzt eine andere, individuelle Arbeitsweise
voraus. In dem Widerstand gegen das
Eindringen der weiblichen Arbeitskrast in das
taufmännische Leben erbliät Redner einen
Kampf gegen Windmühlen, doch verlangt er
lür den weiblichen Teil die gleichen Anforderungen
an Vorbildung, wie für die mänmlichen
kaufmännischen Kräfte. Zum Schluß resumierte
der Vortragende dann lurz seine Aniicht über die
laufmännische Ausbildung, wie 1 beute gesordert
werden misse. Auf dem Wege der Geseheebung
müsse noch manches geschehen, denn
wir hätten heute noch die schönste Unoronung.
In knen Dorlegungen ging Herr Amterichter
Lippert hoch auf die sozialen Bestrebungen
im Kaufmannsstande über. Dabei behandelle
er namentlich die Konlurrenstlausel, die
Beratungen T den Entwurf über die So#ntageruhe,
dle Frtanpeesten Be icherung
/ Er verstand es dabel, umfangreiches Wis-
sen mit einer fesselnden Darstellungsform
verbinden, so u alle gern seinen Ausfü
- folgten. In warmen Worten sprach
un der Vorsitzende dem Vortragenden den
Dank der Versammlung aus mit dem Wunsche,
daß Herr Amtsrichter Lippert auch später wieder
in den Reihen des Naufmämischn Vereins
Nofenhein Vrechen möge. Mit reichem
Beifall für den Vortrag schloß sich die Versammlung
diesem Wunsche an.
Die Rote--Kreuz-Sammlung. Die
Durchführung der Sammlung zu Gunsten des
Noten Kreuzes ist nun auch für die Stadt Nosenheim
in die Wege geleitet. In eilichen Artilein
und besonderen Abhandlungen haben wir
im Laufe der letzten Wochen schon dargelegt,
welchem Zwecke diese Sammlung dienen soll.
Weitere Berichte werden wir noch folgen lassen.
Für heute Samstag hatten der Männer= und
der Frauenzweigverein vom Roten Kreuz wie
auch die Leitung der freiwilligen Sanitätskolonne
Einladung zu einer Versammlung ergehen
lassen, welche von 10 Uhr vormittags
ab im Sitzungssaale. des Ralhauses staltsand
und die Bildung eines Ortsausschusses zur
Durchführung der Sammlung in unjerer Stadt
bezwwedte. Die Einladung war an alle Mreise
der bieiigen Einwohnerschaft gerichte t, an hoch
und niedrig; aus allen Kreisen ist auch oieser
Einladung Folge gegeben worden. Die Ber—
ammlung war sehr gut besucht. Der Vor—
iizende des Männerzweigo: reins, Herr K. Hofrat
Bürgermeister Wüst, eröffnet: jie und hieß
die Anwesenden zur Tagung willkommen. Aus
der rom Lamesverein heransgegebenen Denlschrift
gab er die wichtigsten Stellen über die
Sammlung bekannt, so daß aile einen orientierenden
Ueberblick erhallen sonnten. Einstimwig
wurde Herr K. Hofrat Wüst auch zum Vorlißenden
des Ortsausschusses gewählt. Das
Amt des wweiten Vorsitzenden übernahm die
lanpjährige Voriitzende des Franen: wiigvereins,
Frau Oberrollrat Böhm. Die Geschäfte des
Kassiers besorgt Herr Apotheker Rirder, der
bewährte Kasiier des Männerweigvereins,
während Frl. Böhm, die Schriftsührerin oes
Frauenweigvereins, auch im Ortsausschuß als
Schriftführerin fungimt. Weiter wurde beschlonsen,
diesem engeren Vorstand einen Arbeitsausschu
bezugeben, der aus folgenden 20
Damen und Herren beteht: Kolonnenführer
Dr. Hauck, Bader Müller, Kaufmann Nichter,
Bezirkskassenkontrolleur Meyer, Frau Apotheler
Rieder, Frau Kommereienrat Schwiiahart,
Frau Magistratsrat Hafenbrädl, Frau v. Scanzoni,
Frau Sekretär Hol: zapfel, Baronin
Schath, Bezirkskommandeur Hagen, Gemeindeberollmächtigter
Heliel alo Vorsihender des
Turnvereins von 1860, Oelonom Huber-Für-Päit,
Kommerzienrat Senft, der Vorsitzeno: des
Männerturur er. ius Mühlthaler, Seminarlehrer
Nillas, Studienrat Bürkmayr, Magistratscat
Groß und die Redatteure Bergmann und Nudlaff.
Weitere Kooptirrungen lönnen jederzeit
daon vorgenommen werden. Was nun die Art
der Sammlung anbelangt, so einigte man sich
an eine Haussammlung, welche in der Zeil
bie zum 15. Juni durchgeführt wer'en soll.
Di: näheren Einzelheiten dafur sind dern Ar—
beitsaue schuß überlassen worden. Writer wucde
besihin auch ständige Sammelstellen in den
hiesigen Banken, in verschiedenen Geschäftsbetrieben
und in den Zeltungs: rpeditione n errichten
zu lassen, wie dies schon bei früheren Anlästen
gescheb#en ist. Schliestlich denlt man urch
an die Abhaltung der einen oder anderen Festlichkeit,
hauptsächlich an einen Festabend im
Hotel „Deutscher Kaifer“ und an ein Kellersest
auf dem Pernlohnerkeller, um der groh:
Allgemeinbeit Gelegenheit zur Beteiligung geben
zu tönnen. Für diese Feste sin# alle Einzelbeiten
ebenfalls dem Arbeitsausschuß überlasten
worden. Als Alreichen bei der Haussammlung
gillten vrei Eichenblätter mit dem
Noten Kreuz. Mit einem Glückauf zur Sammlung
lonnte der Vorsihende die einmütig verlaufene
Veratung schließen. leber di: weitere
Gestaitung des Projeltes werren wir unsere
Leser auf dem Laufenden halten. Im
Hmblick auf den Zweck wünschen wir dem Unternehmen
den reichsten Erfolg!
Kunstausstellung. Der Kunstoerein
Nosenheim eröffnet seine 8 Aussielll ung morgen
Sonntag den 10. Sie findet wied: r
im Rathaussaale statt und dauert bis Sonnlag
den I7. Mai. An den beiden Sonntagen
ist der Zutritt frei. Die Ausktellung isl Sointags
von 10 bis 12 und von 1 bis 5 Uohr,
an den Wochentagen von 1 bis 5 Uhr geöffnet.
Feuerwehrübungen sinden Sonntag
den 10. und 24. Mai, jeweils nachm. 1 Uhr
statt. Die Mitglieder der Pflichtfeu#rwehr haben
sich hiezu nachm. 1 Uhr beim Feuerhaus
in der Kaiserstraße auwßzustellen. Vom Erscheinen
entschuldigen nur notorische oder durch
ärhtliches Zeugnis nachgewiesen: Krankheit oder
andere triftige Gründe, welche glaubhaft gemacht
werden müssen. Die Entschuleigungsgründe
sind längstens am zweiten Tage nach
der Uebung beim Einwobnermeldramt (Nathaus
Zimmer Nr. 14) schriftlich anzubringen und ihre
Glaubwürdigk-it nachzuweisen. Ungenoue Angaden
wie 3. B. die beliebte „geschäftliche Verhinderung“,
durch welche verschiedentlich Plichtige
seit ihrer Einteilung in die Mlichtfenerwehr
sich jahrelang von den Uebungen fernzuhalten
suchten, genügen hier nicht, weil sich jeder
Wesenl#elAg
während der lurzen Dauer der Uebung leicht?
vertreten lassen kann. Fernbleiben von den
Uebungen ohne rechtzeitige oder genügende Entchuldigung
wird mit Strafe geahndet. An den
Uebungen nimmt auch die freiwislige' iWrue
wehr teil. Jede Kompagnie stellt sich vor
dem Kompagnie-Feuerhaus auf.
Sonderzüge auf der Bahn Nosenheim-Frasdorf.
Bei günstiger Witterung
mird die neu eröffnet: Strecke morgen Sonntag
starlen Besuch erhalten. Infolgedessen.
werden morgen zwei Sonderzüge eingelegt. Der
eine geht in Rofenheim nachmittags 2 Uhr ab
und trifft um 3.14 Uhr in Frasdorf ein. Der
zeite Sonderzug geht von Frasdorf nach Rosenheim,
und zwar Frasdorf ab 7,05 Uhr
abenda, Acherting 7.12, Achenmühle 7. 20, Samerberg
7.25, Rohrdorf 7.34, Thansau 7.45,
Landl 7.54 und Rosenheim an 6. O Uhr abende,
so daß hier der Anschluß nach allen Nichtungen
noch erreicht wird. Der ursprünglich anOügelündigte
Sonderzug Frasdorf ab 8.30 Uhr
ise also durch diesen Zug ersetzt. Wir machen
daher eigens Dierauf aufmerlsam. Biide Sondersüge
halten auf allen Stationen.
Der ersite Zug, welcher heute früh aus
Fraedorf eintraf. war nicht schlecht besetzt. Er
brachte etwa 5 Passagiere. Bei besserem
Wetter wäre wohl cine stärlere Frequenz zu
erwarten Zewesen.
Aenderung von Postzustellbe ezirien.
Vom 9. Mai 1913 an werden die Ortschaften
Achenmühle, Aichen, Buch, Enrtöuch,
Eßbaum, Guggenbichl, Hitzenbichl, Höhenmoos,
Hofmühle, Halling, Kirnbach, Loch, Ostertam,
NRanhardstetten, Speckbach, Taffenreuth,
Thalham, Ziehen, Esbaum, Haslach, Immelberg,
Lanterbach, Schaurain, Fadenberg,
Geiging, Gmein, Hagelmühle, Leitner am
Berg, Ober-, Unterapfelkam, Nohrdorf, Sachsenkam,
Sinning, Sonnenleiten, Thalmann,
Wolfspoint vom Zustellbezirke der Posiagentur
Neubeuern, die Ortschaften Heft und Tinning
vom Zustellbezirke der Postagentur Söilhoben
und die Ortschaften Schlipfing, Spreng und
Tiefenthal vom Zustellbezirke der Poftagentur
Stesanskirchen abgetrennt und dem Zustellbezirle
der künftigen Postagentur Achenmühle
zugewiesen. Außerdem werden die beiden Einöden
Ober= und Unterprienmühle, bisher zum
Zuslellbezirke des Postamtes Aschau bei Prien
gehörig, dem Zustellbezirke der Postagentur
Frasdorf zugeteilt.
Das Leiberfest auf dem Wenoelsie
in, welches die Münchener Leibervereinigung
veranstaltet. ist verschoben worden. Ursprünglich
sollte es heute und morgen Sonntag
stannsinden. Wegen der ungünstigen Witterung
murde es jetzt auf Samstag den 16. und
Sonntag den 17. Mai verlegt.
Stiftungsfest. Der Veterauen= und
Krieger-Vercin Pfassenhofen fciert morgen
Sonntag sein Stistungsfest. In der Hauplache
spielt sich die Feier im Estererschen Gaithuns
ab. — Der Raodfabrerverein „Windthorst“
Pang begeht ebensalls morgen Sonntag fein
ersies Stiftungsfesl. Er hat ein abwechslungsreiches
Programm daiu sestgestellt.
Schülerkonzert. Das Prioat-Musik-Institut
Rosenheim veranstaltet morgen Sonntag
das fünfte Jahres- Schüler- Konzert. Es
lindet nachmittags 3 Uhr im Saale des kalh.
Geiellenhauses stalt.
Bad Leonhardspfunzen, Die Badeanstalt
des Waldrestaurants Leonhargpiunzen
L ieit dem 1. Mai wieder eröffnet. s dor
lige Wasser ist ärztlich bestens enpfohle, in
Nosenheim selbst aber noch vielfach unbelannt
oder wieder in Vergessenheit gerate n. Schattii—
de Wege führen zum Bad, den Inn entlang,
mil Ausklick auf dir Gebirgskette. Für Ersrischungen
nach dem Vade ist im Restaurant
oan gesorgt. Auch Sommergäste sinden dort
angenehmen Aufenthalt.
Die Münchener Blumenschau wird
als die größte und schönste Blumenausstellung
geschidert, l##i#e je in München stattgfunden
bat. Die' grof. zn Hallen im Ausstellungspark
auf der Trereiienwiese Nsind durch Gärtnerhend
in einen duftenden Blumenhain ve rwandelt.
Der Besuch der sehenswerten Schau sei jedermann
empfoblen. Morgen Sonntag den 10.
Mai, abenos 6 Uhr, wird die Ausstellungzwieder
ge schiofsen. Von den nach Rosenheim gefallenen
Preisen haben wir Näheres schon mitgeleilt.
Eine Ergänzung sei noch über die Erselde
nachgetragen, welche Herr Bezirksgärtner
Weseemeete errungen hat. Aus dem offiziellen
Preisverzeichnio war der eigentliche Sachverhalt
nicht ersichtlich, da die Namen Westermeier
und Westermayer zu lesen waren, während
die Ortsangabe zum Teil fehlte. Deshalb
teilen wir die Preise, welche Herrn Bezirlsgärtner
Westermeier zugefallen sind, wie
solgt mit: Ein erster Preis (#0 Mk.) für Kerilüierte
Früchte und Gemüse, ein erster Preis
(30 Mark) für eine reichhaltige Kolleltion
tadellos überwinterten Tafekobstes un ein
zweiter Preis (20 Marl) für eingekochte, nicht
sterilierte Früchte und Gemüse. Nochmals
unsere Anerkennung für diese erfolgreiche Konkurrenz!
Preuh.- Suddeutsche Klassenlotferie.
Die Ziehung Klasse (Hauptziehung)
begann gasteug. vnn Rueib bis 4. Juni.
Sonnfag, 10. Ma# 1914
Um den Spielern Helegendeit zu geben, sich
über den Stand ihrer Lose zu informieren,
lind an den Lotterietontoren Telegrammtafeln
angebracht, an denen sämtliche am vorhergegungenen
Tage gezogenen Nummern angeschlagen
sind.
Cin reiches Schwammerl jahr solr
beuer in Sicht sein. Wenn die feuchtwarme
Willerung anhält. glaubt man, daß schon in
der zweilen Maihälfte Mengen von Schwammerin
auf den Markt gebracht werden.
Die drei Eisheiligen verzeichnet der
Kalender von Montag den 11. bis Mittwoch
den 13. Mai. Als Nachhut des Winters sollen.
die drei gestrengen Herren“ Kälterückfälle bringen
Der Posromnibus dach Törwang#
am Freitag letztmals gefahren. Er wurde jedoch
nicht von Postillon Valentin, sondern von
Posiillon Johann Reuter geführt. Postinon
Valentin befährt die Strecke nach Söchtenan
und wird uns nach wie vor also mit seinen
Posthornmelodien erfreuen.
Vermißt. Am 15. April ds. IJs. hat
der 17 Jahre alte Taglöhnerssohn Stefan
Scherer aus Perlach bei München Leine ellerliche
Wohnung verlassen mit der gegenüber
seinem Vater ausgesprochenen Absicht, in die
Gegend von Rosenheim oder RKufstein zu geben,
um dort Arbeit zu suchen. Zu Bekannten
hingegen äußerte er, zur Fremdenlegion
gehen zu wollen. Seither sehlt von ihm jede
Spur. Sachdienliche Mitteilungen werden an
die K. Polizeibireltiom München erbeten.
Sitelichkeitsverbrechen. In lehter
Zeit scheinen sich die Fälle zu mehren, da# Sittlich
leitsverbrechen versuckt werden. Erst vor einigen
Tagen in ein Dienstlnecht dieserhalb verhaftet
worden. Jetzt ist abermals eine Verhaftung
wegen des gleichen Verbrechens erfolgt.
Sie galt einem 75jährigen Binder aus Ma
burg, der das Verbrechen im Salingarten beging.
Im gleichen Verdachte stand ein Mann,
oer auf dem Klosterweg beobachtet und zur Anzeige
#ebracht wurde. In der Hauptsache soll
es sich um Kinder handein, welche die Wüstlinge
als Opfer sich aussuchen.
Ein schwerer Diebslahl wurde in Anger
bei Reichen all ausged. dl. Der beim Stranen=
und Flußbauamt Rosenheim beschäftiute
Banführer üund Vorarbciter Ernst Flatscher vo#n
Anger hatte in einer verschlossenen Kassette
500 Mk. Vargeld ausbewahrt. Am 2. Mai
wurde die Kasselte, die aus dem Tisch einer
Bauhütte stand, mit einem Nachschlüssel geöffnet
und das Geld herausgenommen. Hoffentlich
gelingt es der Gendarmerie, den Dieb
auefindig zu machen.
Gefunden wurde ein Zwicker. Er kann im
maianchen Geschäftszimmer Nr. 2 abgebeit
werden.
PFreise im Königsschießen der kol.
priv. Feuerschützengesellschaft.
Rosenheim, 9. Mai.
Fesischeibe „König Ludwig“. 1. Karl Kellerbauer,
Berchtlesgaden, 59 Teiler; 2. Max Weimann.
Landsberg, 116; 3. Josef Moriß, Grafing,
119; 4. Haus Höflschweiger, Geifenhausen,
142; 5. Nichard Lindenthal, Braunau,
128; 6. Hans Lochbichler, München, 156; 7.
Chrifsroph Lemmer, Bad Tölz, 172; 8. Frz.
Kirschner, Grafing, 204:; 9. Josef Hermann,
München, 261; 10. Stefan Arnold, hier, 263;
I. Max Lang. Haag, 296: 12. Seb. Löffler,
hier, 298; 13. Franz Hausladen, München,
30312: 14. Ferd. Weiler, hier, 329;
15. Karl Lindner, München, 366; 16. Jesef
Sträußl, Gmund, 377; 17. Georg Barth,
Landshut. 5#1:„ 18. Ludwig Keil, Speckbachmühle,
382; 19. Josef Wittmann, München,
396; 20. Nudolf Ereiner hier, 396; 21. Mar:
tin Stgloher, Au b. Aibling, 404; 22. Georg
Merl. Dorf Kreuth 40512; 23. Josef Ebner,
Deggendorf, 406; 23. Simon Wagner, Marauartstein,
406; 25. Lorenz Liegl, Traunstein,
415; 26. Walter Thor, München, 422; 27.
Franz Ritzl, Fügen, 433; 28. Alfons Wallner,
hier, 442; 29. Ludwig Eder, Jenbach
(Tirold. 453; 30. Ludwig Thaller, hier, 454;
I. Anton Namsl, Steinhöring, 461; 32. Eg.
Lechner, Nürnberg, 83; 33. Eugen v. Da
Armi, fenningbach 4 34. Mar Oswald.
Bi#r, 477; 35. Max B Landsberg, 490;
36. Pantaleon Reiter, Brannenburg, 500; 37.
Hans Mayer, Altötting, 502½; 38. Gor tl.
BärwatzIr, Trannstein, 527; 39. Neumayer
#zun., Sachrang, 527; 40. Dooid Schray, hier,
527: 41. Ceorg Loichinger, hier, 530; 42. Anton
Kopfmiller, Pasing, 530; 43. Emil P
moyr, Traunstein, 531; 44. Hans Schmidt,
Altötting, 535; 45. Dr. Bilker, Feldkirchen,
538; 46. M. Schäffler, r-** 542; 37.
Gg. Mooslechner, Junzel 5% 8 *
Ritzl, Fügen, 596; 49. Albert Keßler, r*.
605; 50. Walfg. Loktwerge, Namsan, 615
51. Karl Weigl, München 6 J. Pren:
ninger, Teisendorf, 627; "55# Wde Niedl,
Kusstein, 654; 54. Hons Mayer, Neubeuern,
670; 55. Emil Reitzenstein, Mühlhausen W##
675; 56. Wilhelm Schneider, he 3
57. Angust Klepper, Brannenburg,
Heinrich Aschl, Bergen, 709; 59. ehr —00
Egloffstein Neubeuern, 725; 60. Herrn.