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er auch den Germanen beigelegt werden konnte, als auch, dass
dieser Stamm selbst ein wiewohl früher getrennter Theil des
germanischen zu sein scheint, wohin nicht nur eine grosse Anzahl
gleich lautender Wörter älınlicher Bedeutung in beiden
Sprachen, sondern auch die von den Römern bemerkte Ähnlichkeit
weiset, daher manauch nach Strabo das Wort @ermani
— zwar unrichtig — durch Verwandte und Brüder der Kelten
erklärte. Auch haben mehrere Gelehrte, wie Scrickkius
Cluverus, die Stammeinheit beider Völker nachzuweisen versucht.
Pelloutier macht die Germanen zu Kelten; insofern
mit Unrecht, als der germanische Stamm der grössere, seine
Sprache die reinste, unvermischteste und Grundsprache der
meisten europäischen Völker geworden ist. Endlich ist zu erwägen,
dass der Name G@ermani nach Tacitus cin recens additum
war, der Wehr-Kriegs-mannen bedeutet, und den sich
die nach Gallien vorgedrungenen deutschen Heere zuerst gaben.
Dass Kelten und Germanen in den frühesten Zeiten zusammenfallen,
sieht man auch hei Arrian. ezp. Aler. I,3 ete., der
erzählt, Alexander sei an dem Ister auf Kelten gestossen,
dieser Fluss entspringe bei den Kelten, und Quaden und Markomannen
seien die äussersten Kelten, dass aber Quaden und
Markomannen Germanen sind, ist wohl eben so gewiss, als die
Donau in Deutschland entspringt. Gothen wohnten auch Jahrhunderte
lang an der Donau; wie aber wären zu Alexanders
Zeit Gallier dahin gekommen? Die Wörter, welche die Römer
keltische nennen, sind meist ächt germanisch; so nannten die
Römer folgende Wörter gallisch: Festus, aparum den Speer;
Gellius, Zancea die Lanze; Varro bei Gellius'’XV, 30. petorritum,
ein vierrädriges Fuhrwerk, und doch ist es zusammengesetzt
aus dem teutonischen fedwor oder sächsischen feothor,
vier — und rid — das Rad; rheda soll nach Quinct. ]J,
5.57. 69. gallisch sein, und doch heisst im Altdeutschen-raida
der Wagen, ebenfalls von Rad. Plin. h. n. XVII, 18. sagt,