den Höchstpreis hinausgehenden Uebernahmepreis sseit
dem 1. 10. 17 92 M. für 1100 Xg.) gabll. Soweilt die
Kriegometall-Akliengeseillhaft das Zink nicht direl abniminl,
sandern die Hülien es auf Juweisfung unmittelbor
aum Illweisunqspreise an die Verbraucher ablielern,.
wird die DOfsserenz zwischen dem Zuweisungspreis und
dem klebernahmepreis der Kriegemetall-Aktiengesellschaft
liber die Zinkhunenvereinigung mit den Hütten verrechnet.
m die mit der Gewährung der bohberen lebernahmepreise
beabsichtigte Anterstützung der Iinkerzeugung zum
Ausgleich der dgewachsenen Entflehungskosten aum angemessenen
Ankeil auch den Gruhen zzufuhren, baben die
Geselischaster der Sintbünnenvereinigung in der Gesellschafter-Versammlung
vom 26. 7. 17 sich bereit erklärt,
bei allen Erzbezgügen die Exze zu einem gegenüber dem
Hôchstpreis der Klasse 16 entsprechend erböhten Preise
zu bezahlen. Hier für muß jedoch die nach § 5 der Höchstpreisbekannzmachung
J1. 3500,12. I6 A. efonberiche
Genehmigung des zussändigen Militärbefehlshabers in
jedem Falle nachgesucht werden.
Da den Zinthütten das zur Ankertigune von Feinzink,
Zinkkfabr##n und inklegierungen benötigte Nohzliak
leweils bejonders zugewiesen wird erübrigt sich eine desondere
Preisreqelung für diese Erzeugnisse. De Ab--rechnung
der Differenzbeträge ithishen Zelbeisuns. und
llebernahmepreis mil der Kmiegsmerall-Aktiengesellschaft
erfolat bereits lür das zur Verarbenung gelangende Nohgat
Die Presabildung für sewonnenen Erzengnisse
Dehlinnnt sich dann automaiisch zemöß. & 2 der Höchstpreisbelannsmachung
für Zink.
Die Bleibüte Call und die Finkraffinerie Obersoree,
welche Feinzink nicht aus Nobzink, sondern aus Hartzink
und Allzinl derstellen, arbeiten Juaschliehlich auf Hrund
bon Wersperträgen mit der serlegsmetall-Alliengesellschaft
und herrechnen mil dleser den PVrelsausqleich pom eriigen
Feinzink.
Im übrigen bestehen für den freien Verkehr mit Zink,
soweit ein solcber noch in Prage tommt, ole Oöchttpreise
nach der Bekanntmachung U. 3500/12. 18 K RNA. un.
veränderh fort.
Erfatz für Baumwolle in Japan.
„Tertile World Journal“, Nem Vork vorm ½0 März
10|8 seill mit, daß man in apan einen ninen Eriagz für
Baumwolle Setuden hat, der 18 Sertang geonten
wird. Das Herllrtlungsverfah#en ist ziemlich infach Der
Lang wird zunächst in Wasser, worin 1= aufgelöst ist,
und Mann in Wasser, melchee arit Reisliete dei ibnd! sjt,
efucht und dann zeblrichtl, Die Baser soll „in jeber Hinicht
besser als Baumwolle““ jein.
* Kusbau dos frangösisch-spanischen
Eilenb aßes.
„Journal des Chambres de Commerce“ (Paris)
schreibt am 10. Mal 1913. Das schon seit längerer Zeit
bestehende Projekl. Spanien mehr als bisber in dos Wirt.
Frankreichs durch Vercinheitlichung der
» anxtsbesfebcmist« wie
’- Lervet. Präsident der Handelskammer in Bourges, in
der Nummer oom 10. Mai berichtet, zur Zeit von beiden
Negierungen enerisch wieder aufgenommen word. 1 und
gehf besonders dank des lebbaften Eimrelens des Könige
don Spanien seiner Verwirklichung entgegen. Es lind in
den letzten Jahren zwei Eisendabnlinien über die
m
Porenöen gebaut worden, die bereits fertiggestellt wären,
wenn der Krieg nicht getommen wäre. Es sind dle Lu.2ch
von Vloron nach Bacca und von Aix les Thern nech
Ripoll. Wenn diese Bahnen einmal fertiggestellt sein
werden, so wäre es unlogisch und unwoirtseh usilich, sie #cht
bis Varcelona einerseits, bis Madrid andererseaile #ezudauen.
Diese Forderung ist in Spanien von veufenne#
Seiie erhoben. Es mersten keinem Zweisel. daß auch
Frankrerich ihr beitritt, angesichts der m3coen ich
großen wirtschaftlichen Vorteile, die der engete iiserbgenanschluß
an Spanien brirgen würde. Die gepl unten Fijendahnen
würden naturgemäß die französische Spurweite
dekommen.
* Rom als Seehafen.
Wie „Insormution“ vom 13. Mai 1918 aus Rom
meldel, murde am 11. Mai ein Vertrag, der der Stadt
Rom den Bau und der Verwallung des Hafens von
ÖOstia Nuovao überträgt, zwischen Stadt und Regierung
soschlossen. Die ersten Ardeiten werden 47 Millionen
Lire osten und von der Stladt, dem SEtaai und ner
roömischen Prorinz gemeinsam aufgebracht werden. **-rechnet
mit einem jährlichen Güterumschlag von ungefähr
1 Million Tonnen.
SBeschränkungen des Eisenbahnverkehrs
in Enalan?.
Dem „Economist“ vom 4. Mai zufolge, ist unter dem
Reichsverteidigungsgesetz dem Handelsamt die Vollmacht
erteilt worden, dinsichtlich des Eisenbahnvertehrs
1. die Bedingungen borauschreiben, unter denen KFahr«
korten allgemein oder örtlich oder für längere
Strecken ansgegeben werden, dder etnen Vorraug
für gemisse Passagiere und Klassen von Pussagieren
festmsegen oder Elsenbabungesellschaften zu ermächrigen,
die Beförderung don Passagieren abzulebnen
oder Passagieren den Zutrul zu Stationen
oder Zügen zu verweigern, um anderen Passagieren
die Reise zu ermögtichra, and lolche, die unberechrigt
IJilritt erlangt baben, so#tzuschaffen. «
Enkleihsrpskichnniqen zur Ausgabe von Saisonkarten
zu beseitigen oder diese Ausgabe der Zahl oder der
Art der Emefänger nach zu beschränken,
3. alle Saisonkarren außer Kraft zu setzen,
4. die Rusgabe 20 Dirchgangskarten und Rückfohrkarten
abuschaffen oder einzuschränken.
5. Cesellschoften zu ermöchtigen, die Annabme von
Gütern zur Beförderung abzulehnen, wo andere
Beförderungsmittel dorhanden sind.
Noch ##t — so fügt das Blait binzu — nicht bekannt
gemacht worden, wann und wie das Handelsamt von
diesen Bollmachten Gebrauch machen will. Würde dadon
ein Huger Gebrauch gemacht, so werden sie zweifessos der
lleberdeanspruchung der Bahnen entgegenwirfen können,
obne ben notwendigen und berechtigten Verkehr leiden zu
lassen. Aber die Vollmachten sind so unbestimmt und
weitreichend, doß die Art ihrer Anwendung mit Sorge
versolgt werben wird. ·
Die neuen englischen Münzen.
.Dailo News and Leader- vom 29. April berichtet:
Ver don Lord Southwaork eingebrachte Gesetzentwurf für
die Einführung der Dezimalwährung sieht den Sovereign
(Pfund Eierl.) als Einheitsmünze vor, und zwar soll dieser