u#nd Vetertage). — Der UAbor###men nies,e
— 14 Pfg. monatlich —
SS— Ser erscheint s 4 4 r (mit — —
EK., sewel * r*l als auch für eesse Abomentm. — #
— #t, Rodaltion und Verlatz: Nr. 712;
nho ene .
Adresse: # ——
e: Angeiger Nosen! —
St-
—...*.. Reflamen mub
S######s— 1
—.. öO
##### ## l S## ## für Aufnahe#s
####l
#. 142
*5" 22. Euni 1915
—W———
fü#.
————— 10 lennig, Dis 75 mm b#itt
Zeilenabschlassen Nab### nach
t W. Tagblakr
Amtlches Publikaklons-Organ
7—"""““
enb # M### Vc#sd, Gfurt, Fafu ——
## lu# #es### # ih ##l c —
N## #h #seh
De##e#e# Irnsbruk, Nartaruhe. K### #
LLEA)COCOCAIA
Die Katastrophe des russischen Heeres in Galizien.
Glänzender Sieg der verbündeten Heere vor Lemberg.
Eine französische Abteilung in der Champagne zusammengeschossen. — Vier französische Flugzeuge heruntergeschossen. —
— Fahrten
und Taten des „11 51“. — Niedergeschlagenheit in Frankreich und England. — Stürmische Auftritte in der französischen Kammer
gegen die Drückeberger. — Die russische Niederlage in Galizien. — Die Grodekstellung genommen, die ganze russische Front
im Wanken, Tausende von Gefangene und zahlreiches Kriegsmaterial erbeutet, allgememer Rückzug der Russen. — Gärung im
Innern Rußlands. — Abermalige Beschießung der italienischen Ostküste. — Große feindliche Blutopfer vor den Dardanellen.
Die Rriegslage.
Der amtliche österreichische Bericht.
WIR. Amtlich wird verlautbart:
Russischer Kriegsschauplag.
Die galizische Schlacht dauert fort. Im Ansturm
gegen die zusammenhängenden russischen
Verteidigungestellungen an und nördlich der
Wereszuca erkämpften die Truppen der verbündeten
Armeen Stellung um Stellung.
Grocck und Romarno flud genommen.
An der Nordfront wurde das südliche Tanew-User
vom Feind gesäubert, Ulanow nach heftigem
Kampf besetzt.
Südlich des oberen Dujestr schreitet der Angrisf
der verbündeten Truppen fort.
Die Orisprupnc der Remee Pflanzer hat
neue schwere rufssische Kngriffe wiccker blultig
zurückgeschlagen.
Italienischer Kriegsschauplatßz.
An der Jsonzofront und der Kärtner Grenze
trat nach den lebten erfolglosen verlustreichen
Vorstößen der Italiener Ruhe ein, die nur durch
Plänkelei und siellenweises Geschützseuer unterbrochen
ist.
Ein gestern nachmittag wieder bei Plawa
angesetzter seindlicher Angriff wurde schon im
Keim durch Geschützfeuer erstickt.
Im Tiroler Grenzgebiet wurden italienische
Abteilungen, die gegen die Gebirgsübergänge
ösllich des Fassa-Tales vorzugehen versuchten,
allenthalben abgewiesen. Der erfolglose Angriff
auf die Plateaus von Folgaria und Lavarone
wurde vom Feind eingestellt.
In den wenigen „erlöllen“ Ortschaften
des Grenzgebiels drangralleren die Kaliener
die Bevölkerung durch Kushebung von Geirein
und brutalc Gewaltsmahregeln.
Der Stellverlreter des Chefs des Generalstabs:
von Höfer, Feldmarschalleutnant.
· · n
WITB. Großes Hauptauartier, den
20. Juni, vormittags. Amtlich.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Nördlich des Kanals von La Bassee und
auf der Front nördlich Arraos wiesen wir mehrere
feindliche Teilangriffe blutig ab.
In der champagne wurde eine franzoai#che
Abteilung, die bel Fertbes nach einer
minensprengung angriff, zufammengesiMossen.
Wien, 19. Juni.
Unternehmungen der Franzosen gegen unsere
Vorposten im Parroy-Wald führten zu örtlichen
Kämpfen, bei denen wir die Oberhand
behielten.
In den Vogesen wird Münster von den
Franzosen heftig beschossen. Erneute feindliche
Angriffe im Fechitale und südlich waren ersolglos.
Aus einem feindlichen Fliegergeschwader, das
ohne militärischen Schaden anzurichten Bomben
auf Iseghem in Flandern warf, wurde ein
eFlugzeug herausgeschossen, mehrere andere zu
schleuniger Umkehr gezwungen. Ein weiteres
feindlicheo Flugzeug wurde in der Champagne
über Vonziers heruntergeholt.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Russische Angrifse gegen unsere Linien in
Gegend Szawle und Angustow wurden abge
schlagen. Einige Vorstöße kleinerer Abteilun
gen führten zur Wegnahme der feindlichen Vor
stellungen bei Budt, Przysicki und Zalesie (o##t
lich der Straße Praszunsf:; Myezinie).
Südbstlicher Kricgsschauplatz.
Südlich der Pilica nahmen Truppen der
Generalobersten v. Monrich in den letzten Ta
gen mehrere feindliche Vorstellungen.
die Nrmee des Gcneralobersten v. Machensen
hat die Örodekstellung genommen.
Zu Beginn des gestrigen Tages rückten
deutsche Truppen und das Korps des Feld
marschallentnants v. Arz zum Angriff auf die
star! verschanzten feindlichen Linien. Nach hart
näckigen Kampfen waren am Nachmittag fast
durchwegs die in mehreren Reihen hinlereinan
der liegenden seindlichen Gräben
auf der 35 km langen front nordich von
Lanom bis Ruta.Obedpnska, suduwestlich
Kawaruska ernürmt.
Am Abend war der Feind bie hinter die große
Straße Zolliew (nördlich Lemberg)-Nawaruska
geworfen.
Unter dem Druck dieser Niederlage ist der
Gegner heule nacht auch aus der Anschlußstel
lung zwischen Grodek und den Dujestr-Sümpfen
gewichen, hart bedrängt von österreichisch-un
garischen Truppen.
Zwischen den Dujestr-Sümpfen und der Stru.
Mündung hat der Feind das südliche Ufer
des Dujestr geräumt.
Oberste Heeresleitung.
——
Die nussen#n Gallzien auf d. Rückzug.
WIB. Wien, 20. Juni. Amtlich wird
verlautbart vom 20. Juni 10 Uhr vorm. :
RAuf der ganzen front aus der Weres.
2öca,Stellung zuruchgeworfen, tuck a##c
Ruffen feit benie 3 Uhr vormittags überall
um Buckzug.
Der stellv. Chef des Generalstabes:
von Höfer, Feldmarschalleutnant.
· a 1
Der amtliche österreichische Bericht.
WITR. Wien, Amtlich wird verlautbart:
Russischer Kriegsschauplat#.
Die Fortsetzung der kraftvollen Offensivc der
verbundeten Armeen führte gesiern in der
Schlacht bei Magierow-Grodek zu
einem neuerlichen vollen Sieg über
cdie feindlichen Armeen.
Nad. Forcierung des
Wiedereroberung von
20. Juni.
San und nach der
Przemysl erzwang der
Erfolg der verbundeien Truppen in der Durch
bruchsschlacht zmiscken Lubazomka und dem
Oberen Dujestr am 15. Juni den weiteren
Nückzug des mittlerweile durch Heranführung
zahlreicher Verstarlungen wieder schlachtkräftig
gewordenen Feindes. Dieser wich damals unier
schweren Verlusten in öüllicher und nordöstlicher
Richtung zurück.
An den folgenden Tagen brachte die russische
oberste Heeresleitung zur Deckung der galizischen
Landeshauptstadt nochmals die Reste der geschlagenen
Armeen zusammen, um in der durch
das Terrain starken und gut vorbereiteten Wereszyca-Stellung
unser Vordringen endlich zum
Stehen zu bringen.
Nach heftigen Kämpfen hat der Ansturm der
heldenmütigen verbündeten Truppen auch diesmal
wieder die
ganze rufsische Front zum Wanken
gebracht.
Schon in den Nachmittagsstunden war die
seindliche Stellung im Angriffsraum der Armee
des Generalobersten von Mackensen um
Magierow durchbrochen. Der Feind begann gegen
Rawaruska und Zolliew zurückzugehen,
während er an der Wereszyca noch erbittertlen
Widerstand leistete.
Nachts erstürmten Teile der Armee Boehm-Ermolli
die feindlichen Stellungen beiderseits
der Lemberger StaWß. Hleichzeitig drangen
die übrigen Korps dieser Armee überall in
die fseindliche Hauptstellung ein.
Seit 3 Uhr vormittags sind die
Nussen auf der ganzen Schlachtfront
im Rückzuge
somohl in der Richtung auf Lemberg, als nördlich
und südlich davon. Die verbündeten Armeen
verfolgen.
Neuerdings fielen Tausende von
Ge fangeneu und zahlreiches Kriegsmatertal
in die Hände der Sieger.
—— — —
Am oberen Dujestr beginnt der Feind seine
Siellungen zu räumen.
An der Front der Armee Pflanzer gräff e#
an mehreren Siellen ernent an. wurde jedoch
unter selr bedentenden Aerlusten zurückgeschlagen.
Italienischer Kriegsschauplatg.
Nach leichter Abweisung schwächerer nalienischer
Angriffe auf Plava Ronchi und Monsalcone
trat auch gestern an der Jsonzofront
wieder Ruhe ein. Hier und an der Kärntner
Grenze schießt die feindliche Artillerie ohne
Wirkung gegen unsere Befestigungen.
Bei dem von mindestens einer Brigade gefuhrien,
belanntlich uberall abgeschlagenen Angriff
auf unsere Stellungen östlich des Fassatales
hatte der Feind erhebliche Verluste. Vor
einem Stützpunkt allein wurden 175 italienische
Leichen gezöählt.
Der Stello. des Chefs des Generalstabes:
von Höfer, Feldmarschalleutnant.
Algemelnes vom eieg.
Deutsche Kriegsgefangene als Hasenarbeiter.
Geuf, 2/1. Juni. Zu Dockarbeiten und zum
Ausladen von Schiffen im Hafen von Bordeaur
wurden 200 deutsche Kriegsgefangene
verwendet. Ihre Arbeit befriedigte derart, daß
die Behörden um Entsendung weiterer 1400
deutscher Kriegsgesangener ersuchten. Sie erhalten
Löhnung und genießen gewisse Freiheiten.
(3.)
Die Jahresklasse 1917 in Frankreich.
Paris, 20. Juni. Nach dem „Temps“
sind die Vorarbeiten des Aushebungsausschusses
für die Jahresklasse 1917 beendet. Die
Ausbebungen fur ganz Frankreich werden am
13. Juli beendet lein. (3.1
— —