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ihm den Preis seiner großen Siege auf jede Weise zu verkleinern
suchten.
Es unterliegt keinem Zweifel, daß schon in dem Augenblick,
in welchem Napoleons Untergang sicher vorauszusehen war,
Oesterreich und Rußland sich dahin verständigt hatten, Preußen
in seinem Siegeslauf zu hemmen und das große Werk der
Einigung Deutschlands, für welches damals alle patriotischen
Herzen in Deutschland glühten, nicht zustandekommen zu lassen.
Daher Oesterreichs Vertrag mit Bayern, der den Fürsten des
Rheinbunds gänzliche Vergessenheit ihres Vaterlandsverraths und
die Fortdauer ihrer elenden Kleinstaaterei zusicherte. Daher das
Einverständniß Oesterreichs mit den wiederhergestellten Bourbonen,
Metternichs mit Talleyrand, um dem besiegten Frankreich noch
mehr von Deutschland zu lassen, als es schon vor der Revolution
besessen hatte. Daher das Einverständniß Oesterreichs mit England,
um das ehemalige Kurfürstenthum Hannover zu vergrößern
und zu einem neuen Königreich umzuschaffen, desgleichen Holland
und Belgien mit Lüttich, Limburg und Luxemburg vergrößert
unter dem Hause Oranien eben so zu einem Königreich umzuschaffen.
Daher das Einverständniß Oesterreichs mit Rußland,
alle Frevel, welche Dänemark an Deutschland begangen hatte,
zu vergessen, dem Dänenkönig nicht nur Schleswig und Holstein
zu lassen, sondern ihm auch noch Lauenburg zu schenken. Daher
das Einverständniß Oesterreichs mit allen auswärtigen Mächten,
Preußen die Abrundung mit Sachsen zu verbieten, ja Preußen
nicht einmal die fränkischen Markgrafschaften und Ostfriesland,
welche ihm früher schon gehört hatten, zurückzugeben, und ihm
eine Entschädigung nur im katholischen Westphalen und am
linken Rheinufer zu geben, wo man es in Conflict mit Frankreich
zu bringen oder doch als eine vorzugsweise protestantische
Macht unpopulär zu erhalten hoffte.
Mit einem Worte, schon in beiden Pariser Frieden und