Full text : Archiv für Stamm- und Wappenkunde. 8. Jahrgang. (8)

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Manecke  ist  1747  in  Braunschweig  mehrfach
vertreten.  —  In  Magdeburg  7  8.  12.  1858  eine
Tochter  des  Kutschers  Christian  Friedrich  M.  —
Pastor  M.  zu  Hanstedt  b.  Ebstorf  (Hann.),  1902.

Mussmann.  Leichenpredigten  auf  den  brandenburgischen
  Geh.  Rat  Andreas  M.  zu  Onolzbach  und
dessen  Witwe  Ursula,  1589  auf  der  fürstl.  Bibliothek
zu  Stolberg  (Harz.  —  M.  in  Quedlinburg  1724
(Kleemann  S.  68).

51.  Vgl.  die  Genealogie  v.  Normann  im  Jahrbuche
  des  deutschen  Adels  Bd.  2  S.  618—660,  besonders
  S.  647.  *Rechtsanwalt  a.  D.  Fischer.

Berlin  NW.  87,  Elberfelderstr.  4.

18.  Rinck.  1.  W.  Schaubert:  Trauerrede  auf
Euch.  Gottl.  Rinck,  Erbherrn  auf  Stötteritz.  Altdorf
1745  Leichenrede  auf  Just  Bernhard  Rinck  von
Helmstädt  (}  31.  5.  1681).  Helmstädt  1681.

49.  Faust.  Inventarisierung  des  Nachlasses
Claus  Heimbergers  zu  Aschaffenburg  durch  den
Schultheiss  Joh.  Faust  daselbst  ao.  1548  und  1550.
Akten  faszikel.

Böckler.  Antiquariat  offeriert:  J.  H.  Boecler.
de  rebus  saeculi  IX.  A  X  per  seriem.  German
Calsarum.  comment.  Argent  1656.  4!

Faust.  Dr.  Johann  Michael  Faust  wird  22.  12.
1698  als  Arzt  in  Frankfurt  angestellt.  7  1708.

Thiel,  Thielen.  Lic.  Gerhard  Tilenus  am
21.  4.  1657  als  Arzt  in  Frankfurt  angestellt;  ıned.
ord.  1666  und  7  1666  (an  der  Pest).  --  Dr.  Joh.
Gerhard  Thilen,  angestellt  am  13.  7.  1691.  +  1715.
—  Johann  Thielen  von  Frankfurt  a.  M.;  angestellt
als  Arzt  16.  4.  1728.  *Stabsarzt  Has,

Diedenhofen.

33.  In  den  Herborner  Matrikeln  (Nassauer
Drucke)  gefunden:  Quade.  Adamus  Lutherus
Quad  aA  Lantzkron  1602.  —  Pastor  Quade  in  Holzminden
  (Braunschw.)  um  1815.

*Dr.  Herdtmann,  Senftenberg  N.-L.

Im  Siebmacher  Wappenbuch  1772  und  fl.  finden
sich  angefragte  Wappen  und  bin  ich  gern  bereit,
Bescheid  darüber  zu  geben:  Nr.  16  v.  Bendeleben,
v.  Büren,  v.  Oberg;  Nr.  29  Esser.

M.  E.  Habicht,  Lucka  S.-A.

48c.  Meisterbrief.  Ohne  Brief  kein  Meister.
Vielleicht  ist  er  in  der  Innungslade  der  Leinweber
einer  benachbarten  Stadt  als  solcher  eingetragen.
Mit  den  Meistern  auf  dem  Lande  wurde  es  besonders
  streng  gehalten.

48e.  Frau  Johanna  Dorothea  geb.  Schulze
aus  Leipzig,  Witwe  des  Erb-,  Lehn-  und  Gerichtsherrn
  Christian  Gottlob  Heymann  zu  Wiedebach  bei
Naumburg,  in  Il.  Ehe  vermählt  mit  dem  Pädagogen
Benndorf,  starb  1836  in  einem  Orte  bei  Jena.  Die
Familie  Heymann  zu  Gückelsberg  im  Besitze  eines
von  mir  ausgeführten  Stammbaumes  wird  Ihnen
gewiss  gern  genaue  Notizen  geben.

50.  Manecke.  Genaue  Auskunft  wird  Ihnen
gern  Herr  Dr.  jur.  Theodor  Roscher,  Rechtsanwalt
zu  Hannover  geben.  Dieser  ist  mit  der  Familie
Manecke  verwandt  und  führt  deren  Wappen  als
Beiwappen  zu  seinem  Exlibris.

53  Rudolphi.  In  meiner  Sammelmappe  von
323  Wappen  der  Epitaphien  der  vormaligen  Reichsstadt
  Emden  (1495)  gesammelt  1906,  habe  ich
das  Wappen  des  Timon  Rudolphi  Juris  utriusque
Dr.,  er  starb  am  9.  März  1683  aetatis  63  Jahre.
(Dabei  das  Wappen  seiner  Gattin).  Grabplatte  13.
Ferner  Fewo  Rudolphi  Grabplatte  71.  Das  Wappen

steht  zur  Verfügung.  Timon  Rudolphi  war  ein
hochverdienter  Bürgermeister  von  Emden.
’Archivar  Uhlmann-Uhlmannsdorff,
Chemnitz.

Miszellen.

—  In  meinem  Besitz  befinden  sich  eine
Anzahl  Brustbilder  aus  dem  Jahre  1848—52
von  Mitgliedern  der  1848  gegründeten
Burschenschaft  »Arminia«  zu  Breslau.
Grösse  meist:  28X20  cm.  Lithographien,
welche  ich  abgeben  würde.  Sie  stellen  die
Personen  folgender  Studenten  aus  dem  Jahre
1848  dar.

Ueberschär,  Gustav,  stud.  theol.  —
Müller,  Paul.  —  Griesner,  August,  stud.
med.,  *  1828  Neurode,  t  1851  Breslau.  —
Guradze,  Ferdinand,  stud.  iur.  —  Rauthe
oder  Ranthe,  Heinrich,  stud.  iur.  —  Regenbrecht,
  Adolf.  -—  Falk,  Eberhard,  Sohn
des  Konsistorialrats  F.  in  Breslau,  *  1837
Landeshut.  —  Weikert.  —  Strempel,  G,,
stud.  theol.  —  Schultze,  Adolf.  —  Ulbrich,
Heinrich.  —  Gross,  Julius.  —  Klose,  Reinhold,
  stud.  theol.  —  Schulz,  Theodor.  —
Reichelt,  Moritz.  —  Pietrusky,  Hermann,
cand.  med.  —  Friemel,  P.

Petiscus,  Halberstadt.

—  In  den  »Monatsheften  für  Rheinische
Kirchengeschichte<«,  herausgegeben  von  W.
Rothscheid,  Cöln,  Verlag  des  Westdeutschen
Schriftenvereins  1907,  veröffentlicht  R.  ein
ausführliches  mit  biographischen  Nachrichten
versehenes,  aus  den  Akten  geschöpftes  Verzeichnis
  der  »Dieners  der  hochdeutschen
Gemeinde  zu  Cöln  im  XVll.  Jahrhundert
und  Walter  Bösken  gibt  eine  Liste  der
Prediger  der  lutherischen  Gemeinde  zu  Cleve

(von  1612—1831).
Stabsarzt  Has,  Diedenhofen.

—  In  Gross-Daberkow  bei  Woldegk
bekleiden  seit  100  Jahren  drei  Geschlechter
einer  Familie  das  Amt  des  Küsters  und
Lehrers.  In  vorigem  Herbst  vor  100  Jahren
trat  der  Grossvater  des  jetzigen  Lehrers
Voigt  sein  Amt  an.  1848  übernahm  es  der
jüngste  Sohn  des  alten  Lehrers  und  1891
trat  der  heutige  Lehrer  in  die  Stelle  seines
Vaters.

Verantwortliche  Schriftleitung  Lor.  M.  Rheude  in  München;  Druck  Gebr.  Vogt  in  Papiermühle  S.-A.