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sicht und Zurückhaltung. Nothwendig müssen überdieß jene
Naturmenschen 3) in kurzem die Emdeckung machen, daß
sie ohne wechselsweise Hülfe oft nicht zur Sicherung
ihrer (Zwangs-) Rechte gelangen, bald dem Druck der äusseren,
sinnlich auf sie wirkenden Natur nicht genug widerstehen,
bald aus Furcht vor den Unfernehmungen Anderer
ihres Gleichen selbst nichks unternehmen können; oder daß
sie wenigstens alle jene Zwecke viel leichter durch wechselsweise
Hülfe erreichen — daß es also Gewinn sey, sich
zu vereinigen. Niemand wagt es, Einen anzugreifen, der
Mitglied einer Vercinigung ist, weil er im Fall eines Angriffs
alle Mitglieder jener Vereinigung wider sich sieht.
Die Befugnisse des vereinzelten Menschen sind höchst aushebreitet,
aber sein physisches Permögen ist höchst gering;
zu tausend Dingen hat er wohl das Recht, aber er kann
allein sein Recht gar nicht nützen. Er will einen Baum
fällen, einen Fluß ableiten — er fühlt sich zu schwach; er
will sich vor Ueberschwemmung sichern, bevor er aber den
Damm zu Stande bringt, ist die Fluth schon wieder da;
er will. sich gegen Raubthiere sichern, gegen gemeinsame
Feinde schützen .— üÜberall find seine Kräfte unzureichend,
überall drüngt sich ihm das Bedürfniß fremder Unterstützung
auf.: So wird die Idee einer Defen siv= Allianz rege,
welche von jenen coxristirenden Menschen geschlossen wird,
wie mehrere kleine sonveraine Staaten sie mit einander schliessen,
um so dem Druck der größeren Mächte und dem Druck
anderer Diuge um sie her desto leichter zu widerstehen.
*i
Entstehung eines eigentlichen Staats-So
lange nun aber diese Unionen nur temporär sind,
isi auch noch kein Staat vorhanden. Es sind Defeusiv-Allian=