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einer sehr mäßigen Berechnung, sobald kein solcher Kontrakt
in Bausch und Bogen gemacht worden wäre, wenigstens
80,000 Reales Vellon hätten bezahlen müssen. Hier verlor
also der Staat ½ seiner Einnahme.
Ebenso bezahlten fünf und vierzig Eigenthümer großer
Schaafheerden jährlich ein= für allemal an die Administration
von Sevilla 27,490 Reales Vellon; eigentlich mußten sie nach
dem Verhältniß ihres jährlichen Wolleverkaufs 297,500 Reales
Vellon bezahlen; hier verlor also der König zehn Elfebeile.
Und konnte der Staat bei seinen großen, dringenden Bedürfnissen
den Verlust einer solchen Einnahme nicht entbehren, so
erhöhte man gewöhnlich die Tare; die Last fiel also dann ge,
wöhnlich wieder doppelr schwer auf den armen Mann zurück;
er mußte ersetzen, was der reiche Mann dem Staate entgzog.
Bei der Mellionen= Steuer und den sogenannten neuen
Imposten war noch eine andere unglückliche Einrichtung.
Die Geistlichkeit ist nämlich, wie in manchen höchst wichtigen
Fällen, von der Alcavala frei, so auch von der Millionen-Steuer
und den sogenannten neuen Imposten. Sie ist bloß
einen Theil der Millionen-Steuer zu zahlen verpflichtet. Nun
ließ man aber doch bisher der leichtern, schnellern Hebung
wegen den Klerus ganz ebenso zahlen, wie alle Uebrigen, und
führte auch nicht besondere Rechnung, was von Geistlichen,
was von Laien bezahlt worden sey. Nur am Ende des Jahres
forderte man von den ersteren eine Angabe, für wie viel
Fleisch, Oel u. dgl. m. sie, bezahlt hätten, traute auch wohl
anfangs, wie diese Einrichtung entstand, ganz gutmüthig der
Gewissenhaftigkeit des Klerus, der wenigstens keinen groben
Betrug da sich erlauben könne, wo grober Betrug so leicht zu
entdecken war. Den gemachten Angaben gemäß wurde alsdaun
am Ende des Jahres eine Berechnung getroffen, wie
viel aus der Steuerkasse zurückbezahlt werden müsse. 6