16. Inf. “Rat. Passau (Landshut“. Giglberger
IJoseph, Titilmoos, gefallen; Reininger
Michael, Obing, schwer veruuindet.
24. Inf.-Agt. Hundmeier Michael, Sonnen,
gesallen; Singhammer Johann, Tettenbausen,
gesallen; Unteroff. Christian Dantl, Tittm
ning, leicht verwundet; Gold Anton, Mammendorf,
gefallen; Wimmer Johann, Nott, gefallen;
Mitterer Johann, Oberbrunn, gefallen;
Irlacher Franz, Paling, gefallen; Huber Jodam,
Dasing, vermißt.
5. Inf.-Agt. Probst Korbinian. Reichersbenenn
gefallen; Stoib Andreas, Agatharied,
gefallen; Dürnterger Joseph, Mühldorf, gesallen;
Faber Joseph, Pöt#mcs, schwer verwundet;
Gerg Jakob, Piesenkam, gefallen;
Fischer (Benno, Schloßberg, leicht verwundet;
Zimmerer Nikolaus. Harthofen, vermißt; Heiß
Johann, Wefterndori, schwer verw.; Schmuck
Joham Banfptist, Au a. Inn, oermißt; Unteroffizier
Alois Pfluger, Furholzen, vermißt;
Bruckner Simon, An a. Inn, vermißt; Müller
Heinrich, Unterpeihenders. permißt.
9 209: Huber
Jakob, Kiefersfelden, vermißt.
Reserve-Infanterieregiment Nr. 1: Unteroffizier
Kaver Lampl, Pfaffenhofen, gefallen.
Reserve-Insanterie-Regiment Nr. 13: Wermuth
Joseph, Stammham, leicht verwundet.
Nobis Joseph, Reichertshofen, leicht verwundet.
Reserve-Infanterie Regiment Nr. 16: Spindler
Joseph, Großdingharting, leicht verwundet.
Feicht Kaspar, Rosenheim, gefallen. Engl Joseph,
Burghausen, leicht verwundet. Hargasser
Leonhard, Attenhausen, gefallen. Huber Andr.,
Heiligenstadt, schwer verwundet.
Landwehr-Infanterieregiment Nr. 15: Gefreiter
Johann Lupperger, Hohenlinden, durch Unfall
schwer verwundet.
4. Feld Artillerieregiment Augsburg: Kaiß
Engelbert. Haisting, schwer verwundet. Mayer
Johann, Rieden, leicht verwundet.
7. Feld-Artillerieregiment München: Unteroffizier
Friedrich Hiltpoltsteiner, Holzlirchen, infolge
Krantheit gestorben 15. 5. 15.
Fuß-Artillerie-Batterie Nr. 369: Angerer Sebastian,
alley, schwer verwundet, gestorben am
9. 10. 1
Fuhartillerieregiment Nr. 1: Pallauf
Joseph, Linden, gefallen.
1. Pionier-Bataillon München: Deisenberger
Quirin, Fürstätt-Rosenheim, gefallen. Kammergruber
Johann, Fuchehub, schwer verwundet,
gestorben 31. 10. 15. Lämmlein Georg, Nieder.
pframmern, leicht verwundet. Weinzierl Konr.,
Feldkirchen, leicht verwundet, bei der Truppe.
Militär-Eisenbahn-Direktion 1: Eisenbahnbau-Komp.
Nr. 1: Spet Peter, Altenmarkt, schw.
verwundet.
Verlustliste Nr. 238.
3. Infanterieregiment Augsburg: Kurzeder
Franz, Ebersberg, schwer verwundet. Blindhuber
Martin, Högling, leicht verwundet. Hammerl
Johann, Neumarkt a. d. N. leicht verwundet.
Haltmair Nikolaus, O slermünchen, leicht verwundet.
Hefter Georg, Breitbrunn, leicht verwundet.
Buchner Johann, Engelsberg, l. verwundet.
Kammerer Nikolaus, Burgrain, leicht verwundet.
Leitner Georg, Aun, leicht verwundet,
bei der Truppe. Paula Ladwig, Klingen, schw.
verwundet. Gastl Sebastian, Küngen, leicht verwundet.
15. Infanterieregiment Neuburg a. D: M.
Rohrmoser, Holzhausen, gesallen. Schuster Jol.,
Hohenpeißenberg, leicht verwundet.
17. Insanterieregiment Germersheim: Tremmel
Martin, Schlipfham, leicht verwundet, bei
der Truppe. Hauthaler Andreas, Greinach, vermißt.
Oberauer Sebastian, Vachendorf, leicht
verwundet. Schneider Ludwig, Moosach, leicht
verwundet, bei der Truppe. Gefreiter Franz
Nels, Faltenstein, leicht verwundet. Huber Jos.,
Penzing, leicht verwundet.
20. Infanterie-Regiment Lindau- e Steinbeiher
Friedrich, Flintsbach, leicht ve det.
Reserve-Insanterieregiment * Ur Buch genrieder
Thomas, Aising, schwer verwundet.
Staltmayer, Huglfing, schwer verwundet.
Schneider, St. Georgen, schwer verwundet. er-Maier,
Tittlmoos, leicht verwundet. Wimmer
Sebastian, Holzhäusl, gefallen.
Reserve-Infanterieregiment Nr. 18: Erüsser
Rudolf, Berchtes aden, schwer verwundet. Wilhelm
Pauckner, Moosinning, leicht verwundet.
Landsturm-Infanterie-Bataillon Wasserburg:
Lemberger Joseph, Traunstein, durch Unfall
schwer verwundet.
1. Pionier-Bataillon München:
Sepp, Unterpeißenberg, gefallen.
Der Weltkrieg.
Der neueste Bericht aus dem Großen Hauptqduartier
befindet sich auf der ersten Seite dieser
Nummer.
Gefr. Otto
Verstimmung gegen Gallieni.
Genf, 30. Nov. In französischen Parlamentskreisen
rufen die Maßnahmen des Kriegsministers
Gallieni immer größere Miößstimmung
hervor. Die Erregung bezieht sich in erster
Linie auf die Einberufung eines neuen Land
sturmjahrganges der Territorialarmee und die
rasche Einstellung des Jahrganges 1917. Wie
„La France“ mitteilt, hat das französische Kabinett
beschlossen, bei der Diskussion der Kammer
über die Einberufung des Jahrganges 1917
die Vertrauensfrage zu stellen. (J.)
Es wird Tag in Italien.
Zürich, 30. Nov. Die „Neue Zürcher Zeitung“
berichtet folgende Acußerung eines italienischen
Oppositionellen: Fälit Görz, so ist Salandra
Triumphator. Unsere Soldaten müssen
dann nach dem Balkan und Aegypten, vielleicht
auch nach Frankreich, während das Volk
mit Anleihen und Schulden überhäuft wird.
Hält sich Cörz. so geht der Krug weiter zum
Brumnen, bis er endlich bricht. Das offiziöse
„Giornale d’Italia“ schreibt: Die schwierige
Finanzlage Jaliens beginnt sich da und dort
zu äußern. (3.)
Die italienische Staatsschuld.
Mailand. 29. Nov. Aus dem mit Ende
Oktober abschließenden Schatzausweis geht hervor,
daß die schwebende Schuld des italienischen
Staates im Monat Oktober um weitere 800
Millionen Lire gestiegen ist. Sie beträgt nun
4861 Millionen und die fünfte Milliarde wird
im Laufe des November bereits überschritten
sein. (Z.
Kitchener in Paris und Petersburg.
Paris, 30. Nov. Präsident Poincare empfing
gesteim vormittag Lord Kitchener. Die
Petersburger Zeitung „Denj“ will aus erster
Quelle erfahren haben, daß Kilchener demnächst
in Petersburg eintreffen wird. Darauf wird
sich Kitchener in das Große Hauptaquartier begeben.
Kitcheners Mission in Petersburg soll
dem Feldzug im Orient dienen. Zurzeit be
findet sich in Ruhland eine englische Militärwission.
(3.
Die Wahrheit dt auch in Rußla
#Sch.
Kopen hagen, 5% nn Großes Aussehen
erregt ein Artilel des militärischen Hauptberichterstatters
der „Nijetsch“, der folgendes aueführt:
In ver russischen Armec gibt es keine Sieges-Fversicht
mehr, die die notwendige Begleiterscheinung
des Sieges ist. Alle sind über den
Ernst der Sachlage im klaren. Die Militärkreise
wissen, nelche ungeheuren Schwierigleiten der
Winterfeldzug den Russen aufbürdet. Die Deutschen
sind ebenso akliv, sind von demselben Of-
fensiogeiste durchdrungen, wie zu Beginn des
Krieges. Und das ist das Furchtbare. Die
Deutschen treffen jetzt schon ihre Vorbereitungen
für den Winterfeldzug mit aller Energie. Besonders
gestalten die Deutschen ihr Maschinengewehrwesen
aus und da melden die russis chen
Aufklärer geradezu Verblüfsendes. Die Verteidigungsstellen
der Deutschen sind derart, daß
an ein Durchbrechen nicht zu denken ist. (3.)
Versenkt.
London, 30. Nov. Versenkt wurden der
französische Damxser „Omara“ und der britische
Dampfer „Tanis“. Die Besatzung des
letzteren Schiffes ist gelandet. (3.)
Die Trümmer des serbischen Heeres.
Genf, 30. Nov. Offiziöse Meldungen besagen,
daß die serbischen Truppen von Norden
und Nordwesten wie von allen Verbindungen
mit den im Süden stehenden Kontingenten sowie
den Verbündeten abgeschnitten sind und zum
Teil schon die albanische Grenze überschritten
haben. Es geht das Gerücht, daß diese Truppen
den Befehl erhielten, sich nicht aufzuhallen
und zur Adria hinalzusteigen über die Straße,
die von Prizrend und von San Giovanni di
Medna und Dibra nach Durazzo führt. Solald
die serbische Armee die Küste bei Valona,
Duratzgo oder San Giovanni di Medua erreicht
hade, werde sie in diesen Häsen zahlreiche Schifse
finden, die schon vor einigen Tagen von Brindisi
abgegangen sind mit der Mission, die ser-Dischen
Truppen samt Kriegsmaterial nach Saloniki
zu transportieren. (JI.)
An der bulgarischen Küste.
Bularest, 30. Nov. Laut „Univerful“
krenzt ein russisches Geschwader von 15 Einheiten
vor der bulgarischen Küste. (3.)
Das Balkanunternehmen.
Lugano, 30. Nov. Die Nachrichten aus
Salonili lauten nach wie vor pessimistisch. Der
Korrespondent des „Corriere della Sera“ telegraphiert
neuerdings über die furchtbare Wirklung
der österreichischen und deutschen Artillerie,
die in unheimlicher Weise anstrete und die Infanterievorstöße
vorbereite. Der Rüczug der
Serben vollzielie sich unter den entsetzlich'ten Bedingungen.
Nicht minder gefährlich sei die Lage
des Ententeheeres. (Z.)
Die griechische Antwort.
Athen, 30. Nov. (Agence Havas.) Die
Note Griechenlands an den Vierverband ist in
freundschaftlichen Ausdrücken gehalten. Amtliche
Kreise betrachten sie als geeignetes Mittel
zur Lösung der schwebenden Fragen und sügen
Dinzu, sie sei in allen Punkten zufriedenstellend,
da sie dem Wunsche des griechischen Volkes, die
Neutralität aufrechtzuerhalten, entgegenkommt
ohne den Allijerten Schwierigkeiten zu bereiten.
Die Verhandlungen werden fortgesetzt.
Zur Eröffnung des rumänischen
Parlaments.
Bukarest. 30. Nov. Als der König die
Thronrede verlas, rief der Abg. Mille aus
einer Ecke „Nieder mit der Regierung!“, was
indessen vom ganzen Haus mit stürmischen Hochrusen
auf den König erwidert wurde. Noch
ein zweiteemal wurde aus derselben Ecke eine
Störung durch einen Ruf gegen die Regierung
versucht. Er uurde nieder beantworlet durch
demonstrativen Beifall des ganzen Hauses. Die
Störung war von Mille versucht, der dafür von
einem neben ihm stehenden Abgeordneten eine
Ohrfeige erhielt und nach der Sitzung von mehreren
Abgeordneten geprügelt wurde. (J.)
In Aegypten.
Kalro, 30. Nov. Fortwährend treffen grohße
Truppenmassen in Aegypten ein. Die Stimmung
der Eingeborenen wird immer seindseliger.
Die Senussi sind nur schwer von einem englandseindlichen
Auftreten zurückzuhalten. (J—.)
Lette Lachuchten.
Die Familienuntersti tzungen.
Berlin, 30. Nov. Die Mindestsätze an Familienunterstützung
beliefen sich im August 1914
auf beinahe 27 Mill. Mark, im November 1915
auf 94 Mill. Mark. Die Steigerung beruht
zum Teil auf der erhölten Heranziehung der
Heerespflichtigen, zum nicht geringen Teil auch
darauf, daß der Kreis der unterstützungsberechtigten
Personen ständig erweilert wird. (3—.)
Gegen Lieblnecht.
Berlin, 30. Nov. Die sozialdemokratische
Neichstagsfraktion hat einen Beschluß gefaht, in
dem getadelt wird, daß der Abg. Lieblnecht
sortgesetzt seine eigenen Wege geht und die odn
ihm selbst mitaufgestellten Fraktionsbeschlüsse
nicht respektiert. Die NReichstagsfraktion weist
diese Heraueforderungen aufs schärfste zurück
und lehnt jede Verantwortung ab.
Graf v. Bienerth.
Wien, 30. Nov. Der Kaiser richtete ein
Handschreiben an den Statthalter in Niederösterreich,
Frhrn. Bienerth, in dem er der
von ihm aus Gesundleeinerüläsichten. gestellten
Bitte um Enthebung vom Amte willfahrt, der
großen Verdienste, die Frhr. v. Bienerth inolesondere
als Minister des Junern und als Ministerrräsident
sich erwarb, gedenkt, und ihn
in den Grafenstand erhebt. Zum Statthaller
in Niederösterreich wurde der Statthalter in.
Mähren Frhr. v. Bleyleben ernannt.
Bekanntmachung.
Nach Berichten aus verschiedenen Gegenden
des Korpsbezirkes wird von Händlern versucht,
alle Nußbäume aufzukaufen. In einzelnen Fällen
wurden die Eigentümer durch die unwahre
Behauptung, das Militär werde demnächst alle
Nußbäume beschlagnahmen und ohne Entschädigung
fällen lassen, zum Verkauf ihrer Nubbäume
weit unter dem Wert veranlaßt. Das
Heeresinteresse verlangt aber unbedingt, daß
der Bestand an Nußbäumen tunlichst erhalten
bleibe.
Das stellvertretende Generalkommando 1. B.
A--K. erläßt daher auf Grund Art. 4 Ziff. 2
des Kriegszustandsgesetzes folgende Anordnung:
1. Es ist verboten, ohne vorherige
christliche Genehmigung des
stellvertretenden Generalkommandos
a ) Rußbäume zu fällen,
b) Verträge abzuschließen, die auf den
Erwerb nicht gesällter Nuhbäume
gerichtet sind.
2. Zuwiderhandlungen werden mit Gesängnis
bis zu einem Jahr bestraft.
München, den 18. November 1915.
Der Kommandierende General:
von der Tann.
Wetterbericht für Mittwoch, den 1. Dezember:
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