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jeder Zeit bezahlen koͤnnen. Ueberdieß ist die Unbequemlichkeit
dabei, daß sie nie wissen, wann und wie viel zu jeder
Zeit sie zu bezahlen haben werden; auch muß, wenn
Credit bleiben soll, durchaus immer mit baarem Gelde bezahlt
werden. 3) ist bei diesem Institut leicht moͤglich, daß
reiche Personen ihr baares Geld bringen und Banknoten dafür
sich ausbitten. Sie vermehren also den Fonds,
ohne doch Eigenthüämer einer Bank-Aktie zu
werden. 40 Eine Jgettelbank kann gewaltig leiden,
wenn das baare Geld in einem Lande schlecht
wird, weil die von ihr ausgestellten Papiere alle auf dieses
baare Geld lauten. Man wird dieß im Lande selbst
beim einheimischen Handel nicht gleich merken, aber sicher
beim auswärtigen; es werden diejenigen, die ihre erhobenen
Summen im letzteren verwenden, an dem Gelde, das
ihnen die Bank zahlte, verlieren, es muß damit nothwendig
der Credit der Papiere selbst sinken. Hingegen die
Girobank giebt gleichsam ein Normativ für alle
großen Geldgeschäfte, das von unendlichem Werthe
ist. Da der Munzfuß so sehr wechselt, der Gehalt der
Münzen bei Vergleichung der Epochen, wenn man Geld
borgt und das Geborgte wieder heimgiebt, so ungleich ist,
so werden alle Zahlungen durch die Bank verrichtet, nach
Bankgeld geborgt, nach Bankgeld heimbezahlt. 5) Nie
kann also eine Girobank steigen oder fallen, es
sey denn etwa durch eine Revolution oder durch den wilden,
das Eigenthumsrecht verletzenden Zugriff irgend einer äußeren
Gewalt; aber eine Zettelbank kann vielfache Ursachen
ihrer Mortalität haben. Dahin gehdrt der
Fall, wo der Banknoten so viele gemacht sind, daß alle
Proportion des daneben zirkulirenden Geldes überschritten