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nicht, dann bitte ich ihn, folgendes zu erwägen: Mit dem
alten Blatt ließ sich kein ordentlicher Bildungsschwindel treiben.
Wenn ein Bauer es hielt — vielleicht zu vergleichenden Sprachstudien
— dann konnte der Nachbar immer noch denken, er hält
es, um daraus erst die Sprache der Bildung zu lernen; und wer
es etwa da liegen sah, der konnte den Bezieher im Verdacht
haben, er habe die deutschen Spalten gelesen. Dieser Verdacht
fällt jetzt weg, und auch der Bürgerzeitungsschreiber muß sich
jetzt, weil kein deutscher Teil mehr da ist, an den französischen
Teil halten, zu dem seine Sprachkeuntnisse nicht ausreichen.
Dem Bildungsschwindel der Elsässer verdankt er also seine Demütigung
als Zeitungsschreiber. Wir sind aber nicht alle Zeitungsschreiber
und darum auch nicht in seiner Lage. Für uns ist
keine Zweisprachenbildung „naturnotwendig“, während er
„naturnotwendig" noch mehr als nur zwei Sprachen
verstehen sollte, um alles, was in der Welt vorgeht, verfolgen
zu können, wenn er sich nicht für jede Sprache einen zuverlässigen
Gehilfen mit tüchtiger Sprachkenutnis halten will. Darum
würde ich an seiner Stelle es nicht mit den schwarzen Raben
halten, die auch gegen ihn krächzen und ihn wegen ungenügender
Schwärze verhöhnen, sondern ich würde mich erst besinnen, ob
angesichts ihrer Frechheit nicht am Ende doch der weiße Rabe
im Recht ist, der es gewagt hat, gegen diesen schwarzen zudringlichen
Schwarm, der vom „Bildungsschwindel“ lebt, seine
Stimme zu echeben.
Die größte aller Ehren und dazu ganz urverdient
hat mir aber unstreitig das Journal de Cohnar angetan. Am
10. Augst des Jahres feierte nämlich die gesamte pädagogische
Presse Deutschlands, Englands, der Vereinigten Staaten
von Nordamerika, Onerreichs, der Schweiz, der Balkanstaaten
usw. den 60. Geburtstag unseres größten Pädagogen
Prof. Dr. Rein in Jena. Von diesem Mann schrieb genanntes
Blatt nicht ganz zwei Monate vorher (10. u. 20.#.): „Tous les
autres assistanls 'étaient endormis pendant le discours ou,
d'un ton monotone, Forateur étranger débitait des banelités
de feuilletonniste .. il naus dit avec l’imperlinence caractéristigne
de lous les purvenus . .. Il a du eulot, M. le pro-Kesem
Rein. No lui arrive-t-il pas enror, au malheureur,
d'écrire les énormitées snivantes . .. Seul un Patagon mal
dAgrossi pDourrait avoir la singulisre audace 8i M.
I.augel lil dans le „Tag’ Turticle du profoesseur Rein, il en
fora certsinemenl une maladie. Est-il donc assez grotesiue,
lenthonsiasme (#un notre brave prolesseur témoigne
... lei nons renonçons à crommeniter, var la sotlisc cst trop
grosse... res gens-Ia, an fond, nous ecnvient