Contents : Sächsische Staatszeitung. Jahrgang 1914. (207)

eine  höchst  seltsame  Ahnlichleit  mit  einem  Rlesen-*
  #  4n  die  Maschine  langsam  üÜber  der  Stadt,
welche  die  Wiege  der  Flugkunst  war,  als  wollte  sie  diese
herausfordern.  Mit  einem  Fernglas  kann  man  leicht
alle  Bewegungen  der  Flügel  und  des  Schwanzes  unterscheiden.
  Vom  äußersten  Eunde  eines  Flügels  häugt  eine
Flogge  herab.  In  dem  Augradlich  in  dem  sie  über  den
mit  Neugierigen  gefüllten  pernpie  fährt,  ist  sie  vielleicht
  1000  m  boch.  Sie  wendet  sich  gegen  die  Seine,
aber  plötlich  ändert  sie  den  Kurs,  als  ob  sie  eine  Gesahr
bemerkt  hätte,  um  sich  nach  ardwesten  zu  wenden  und
auf  2000  m  zu  steigen.  So  kommt  sie  wieder  über  das
Börsenviertel  und  gegen  den  Nordbahnhos,  die  Linie  der
Boulevards  Überschneidend.  Jetzt  lesen.  wir  sie  senkrecht
Über  unsern  Köpfen.  Inzwischen  prasselt  von  allen  Seiten
dos  Gewehrseuer:  alle  Schildwachen  auf  den  Dächern
eben  Feuer  und  man  glaubt  auch  das  charakteristische
Knattern  der  Maschinengewehre  zu  unterscheiden.
von  der  Straße  her  feuert  man.  bret  englische  Soldaten,
  die  ruhig  einherschlendern,  sassen  dan  Gewehr  und
schießen  gegen  das  feindliche  Flugzeung.  Die  Menge
klatscht  ihnen  Beifall,  als  ob  sie  ins  Schwarze  getroffen
hätten,  und  sie  lächeln  selig.  Es  sind  sicher  Hunderte
von  Schüssen,  die  in  die  Luft  abgeseuert  werden.  Die
Leute  auf  der  Straße,  in  Gruppen  zusammenstehend,
untet  denen  eine  Bombe  ein  Blutbad  hervorrufen  könnte,
bleiben  eine  halbe  Stunde  mit  der  Nase  in  die  Luft
und  warten  auf  die  Ankunft  eines  französischen  Flugzeugs,
  das  den  Feind  verfolgen  soll.  An  manchen  Stellen
ist  das  Gedränge  so  groß,  daß  die  Polizisten  dazwischen
treten  müssen,  um  den  Verkehr  zu  regeln.  Die  widersprechendsten
  Gerühte  werden  laut.  Drei  französische
Flugmaschinen  sollen  die  deutsche  verfolgt  und  schließlich
getroffen  haben,  sodaß  sie  auf  dem  Piatze  der  Republik
niederfiel.  Andere  wollen  wissen,  daß  das  Flugzeug
  von  einer  Zollwache  getroffen  und  in  einer  Vorstadt
  niedergefallen  wäre.  Die  einen  behaupten,
daß  kein  Schaden  angerichtet  wäre,  die  anderen  versichern,
daß  der  deutsche  Flieger  mehrere  Bomben  in  der  Nähe
der  Madeleinekirche  geworfen  hätte  und  einige  Opfer
gefallen  wären.  Er  .
unterrichteterSeiteqemeldwdaßeiaigeOombeum
die  Seine  und  andere  beim  Trocaderopalast  gefallen
wären.  Gewiß  sind  diese  Besuche  in  der  Luft  nicht  angenehm,
  aber  die  Neugier  ist  so  lebhaft,  daß  das  Publikum,
  statt  sich  in  die  Haustore  zu  flüchten,  auf  die
Mitte  der  Plätze  eilt,  um  besser  zu  sehen.“

 

 

Wetterbericht  der  Königl.  Landeswetterwarte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zu  Dresden.
Wettertelegramme  aus  Sachsen  am  8.  September  früh.

Temp.  gesiern  Beodbachtungen  heute  frah  7  Uhr
Station  #

Vin.Matx.  Mrichi.  ir.  Elut  Wetter
Dresden  2101  802453  13.2  802  wolkenlon##  Sonne
Lei##tz#  1307.9.2  109  80  2  *r  9“r
Beuges  1024  .%%  26.2  13.2  s  2  heiter.
giaaorxaa  j  a220  6.7256  ·  tu  Si  wolkenlos  ·
Zun-  tuwsas  ·  tu  82  -
Chemniy  33145.0  4  10  5  0  1  ·  s
Maas-  zss(.ou.s  .  82  -  ·
Its-den  99931104  «  17.8  8  1  -  ·
SchandeIJMCIIU  .  6.5  still  -  "
—  M·□  .  86  XO  1  -  -
Anuaberz  e622  68.0  10.0  «  wo  802  -  -
AuenberzE  152  802  -  "
EEEEEGIIIIII…OI  .  7.1  81  «  ·

Unter  Annäherung  bes  sübwestlichen  und  des  nordöstlichen

Tiefs  ist  das  Hoch  zurückgewichen.  Trotzdem  hat  Sachsen  durchaus
  heiteres  Wetter.  Vom  Ozean  her  scheint  ein  Hoch  auf
Skandinavien  vorzuschreiten.  Wenn  sich  auch  das  jetzt  westlich
von  uns  befindliche  Tief  weiterhin  nähern  dürfte,  so  ist  doch
kein  Witterungsumschwung  zu  erwarten.  Es  sind  aber  Gewitter
nicht  ausgeschlossen.

Aussicht  für  den  9.  September.  Südwestwind,  meist
heiter,  Temperatur  wenig  geändert,  vorwiegend  trocken,  Gewitter
nicht  ausgeschlossen.

Land=  und  Forstwirtschaftliches.

Saatenstandsbericht  im  Königreich  Zachsen  Ansang
September  1914.  (Mitgeteilt  vom  Königl.  Statistischen  Landesamte.)
  Begutachtungszissern:  1—  sehr  gut,  2  —  gut,  3  —  mittel
durchschnittlich),  4—  gering,  5  —  sehr  gering.  Kartoffeln  2,5,

unkelrüben  2,4,  Zuckerrüben  2,3,  Klee  (auch  mit  Beimischung
dons  Grälery)  Be-  (Ent.)  wässerungswiesen  1,9,  andere
Wiesen  2,3.

Im  Saatenstand  macht  sich  die  andauernde  Trockenheit  recht
fühlbar,  und  es  wäre  für  die  Eutwicklung  der  noch  außenstehenden
Hackfrüchte  und  für  Nachwuchs  im  Futter  ein  durchdringender
Regen  sehr  erwünscht.  Cbenso  leiden  die  Bestellungsarbeiten
an  der  Härte  des  Bodens  gröbere  Berzögerung,  zumal  es
auch  vielsach  an  ausreichender  Bespannung  fehlt.  Für
die  Getreide=  und  Grummeternte  war  die  Witterung  günstg,
es  ist  alles  in  gut  gedürrtem  Zustand  geerntet  worden  und
auch  in  der  Hauptsache  bis  auf  geringe  Mengen  Hafer
und  Grummet  in  höheren  Lagen  schon  unter  Dach  und

 

*8

den  gehegten  Erwartungen,  die  Körner  find  durch  Lager  und
Trockenheit  etwas  flach  geblieben,  und  schütten  daher  nicht  so  wie
angenommen.  Mäuse  und  Hamster  machen  sich  in  einigen  Bezirken
  wieder  recht  bemerkbar.  Über  den  Stand  des  Hasers
liegen  nur  noch  aur  wenigen  Bezirken  Berichtsnolen  vor,  sodaß
eine  Durchschnittisnote  für  das  Land  nicht  mehr  gegeben
werden  konnte.  Die  Kartoffeln  leiden  unter  Regenmangel,
die  Knollen  bleiben  teilwelse  llein  und  kommen  nicht  zur  Entwicklung.
  Dasselbe  gilt  auch  von  den  Runkel=  und  Zuckerrüben.
Der  Klee  hat  gute  Erträge  geliefert,  es  sehlt  aber  nur  am  nötigen
H#b#tkuttor,  da  bel  der  Trockenhe#it  nichts  nachwachsen  kann.  Der

trag  der  Wiesen  war  bisher  im  allgemelnen  befriedigend  und
auch  der  Wert  des  Futters  von  besonderer  Güte,  aber  der  Nachwuchs
  f  Uür  eine  Herbstweide  sehlt  auch  hler.  Möchten  sich  doch
recht  bald  relchliche  Niederschläge  einfinden,  damit  die  Kiagen  über
die  Trockenheit  wieder  verschwinden.

Volkswirtschaftliches.
Ver#in.  7.  S  ber.  Dorstanb  æIC?
gt  —  Lemger  De  Unter  —  anuf  8  7  Abl.  1

isser  unb  19  der  VBorsenordanung  wird  daramf  anfmerl#an  ge-Selbst.



st  im  letzten  Augenblick  wird  von2222323

Die  Druschergebnisse  des  Roggens  entsprechen  nicht  allenthalben  8

ubabdese  keine  amitlicen  Preisstertehr
  an  der

m’)¾  Der  Vorstand  warnt
dringend  vor  Zuwiderhandlungen  gegen  diese  Bestimmung.
LEKrs####  SEchlachtviehmartt  vom  7.  September.  Nach
amtlicher  ellung  waren  ausgstrieben:  198  Ochsenu,  461
Bullen,  363  Kalben  und  Kühe,  205  Kälber,  907  2662
Schweins,  insgesamt  4686  Tiera.  Hiervon  wurden  zu  —r.
konserven  aufgekaust  120  Ochsen,  81  Bullen,  42  Kühe,
owie  610  weine.  Für  b0  kg  Lebenbgewicht  bez.
Schlachtgewicht  wurden  in  Mark  dezahlt  für  I.  Ninder:
4.  Sheer:  1.  vollfleischige,  ausgemästete,  B¾l  ten  Schlacht-*
  6  62  4.“  624.  8  —  77
unge  e  taume,mseme
cost-ca  oW  knot,  Ist-i  sei-aus
usdrteslteuduciboxslbu
Heilchikæ  ausgewachsene  höchston  Sch
is  9  2  vollfleischlge  füngere  49  bis  45  bez.  85  bis
4#  mätzig  genährts  säm
e.  78  bis
sleischige,  ausgemästete  Kalben  höchsten
51  bez.  92  bis  94,  2.  voufleischige,  ausgemästete  Kühe  höchsten
Schlachtwerten  bis  zu  7  Jahren  40  bie  48  bez.  84
a.  ältere  ausgemästete  Kühe  und  entwickelte  füngere  Kühe
und  Kalben  35  bis  39  bez.  78  bis  81,  4.  ##  ge·
nährte  Kage  und  mähig  genährte  Kalben  31  bis  34
bez.  74  bis  77,  5.  mäßig  und  gerin  genährte  Kühe
und  gerioa  genährte  Kalben  25  bis  29  bez.  68  bez.  73.
II.  Kälber:  1.  Doppellender  80  bis  85,  bez-.  110  bis  115,
&  beste  Mast-  und  Saugkälber  58  bis  60  bez.  98  100.
R.  mittlere  Mast=  und  gute  Saugkälber  54  bis  56  bez.  94
bis  96.  4.  geringe  Kälber  48  bis  59  bez.  88  bis  92.
III.  Schafe:  1.  Mastlämmer  und  füngere  Masthammel  47  bis  51
bez.  98  bis  102,  2.  ältere  Masthammel  43  bis  46,  bez.  88
bis  92.  3.  ähig  genährte  Hammel  und  Schafe  (Merzschafe)  36  bis
40  bez.  82  bis  88.  IV.  Schweine:  1.  vollfleischige  der  seineren
Rassen  und  der  Kreuzungen  im  Alter  z  *  a
43  bis  44  bez.  58  bis  59,  2  Fettschweine  43  bis  44  bez.
58  bis  59,  8.  elit  42  bis  43  bez.  57  bis  58,  4.  gering  entwickelte
  40  bis  41  bez.  55  bis  56  und  5.  Sauen  und  Sber
36  bis  40  bez.  51  bis  55.  Ausnahmspreise  über  Notiz.  Geschäftoegang
  in  Rindern,  Schafen  und  Schweinen  lanflan.  in  Kälbern
mittel.  Unverkauft  blieben  7  Ochsen,  17  Bullen,  12  Kühe.
Hroduktenbörse  zu  Dresden,  7.  September,  nachmittags  2  Uhr.
Weizen  per  1000  kg  netto,  neuer,  rauner,
M.,  do.  ruffischer,  rot  ..  Kau  sas
„  Argentinier  ———  M.,  Tuluth  pring  1
——  M.,  Manitoba  8  bis  1  ——.  M.  Noggen  per
1000  netto,  inländischer,  neuer  190—202,  lnländischer  alter
1—72  –  do.  73—74  kg  ———  M.,
1—74  kg  193—203  M.,  dbo.  russiccher
Gerste  per  1000  kg  netto,  sachsischh  —  —
—  ———  M.  posener  —  „  böhmischs  ———  M.,
Futtergerste  M.,  Haser  1000  netto,
sächsischer,  alt  und  gesund,  212—222  M.,  preußischer,  alt  und
gesund,  212—222  M.,  amerikanischer,  alt  und  gesund,
217—227  M,  sächsischer,  neuer,  197  —205  M.  als  per
O  kg  netito,  Cinquantine,  neu  und  alt
Rundmais  ——M,  amerikanischer  Mixed  Mais  ———.
beschädigter  —.—  M.,  La  Plata,  gelber  M.,
do.  neuer  —.—  „  Erbsen,  Futter  und  Saat,  per
1000  ke#n  ngto  ———  M.,  Wicken  per  1000  kg  netto,
M.,  Buchwelzen  per  1000  kr  netto,  inländischer
„  fremder  —  M.,  Olsaaten  per  1000  kg
netto,  Winterraps  —  M.,  do.  schark,  tocken  275—280  M,

 

macht,  daß,  solange  an  der
Wesen  erfolgen,  ein
eren  nlcht

 

 

*—

*

do.  seucht  ——  M  Leinsat  .1000  kgnetto,
leine  —  ——  M.,  mittlere  ——.—  M.,  La  Plata  ——  M.,
Bombav  ——  M.,  Rüböl  per  100  kg  netto  mit  Faß  raffiniertes

74,00  M.,  Rapskuchen  per  100  kg,  Dresdner  Marken,  lange,  14,50  M.,
Leinkuchen,  Dresdner  Marken,  per  100  rgx  19,00—19,50  M.,  andere
Marken  per  1000  ku  180—185.  Malz  per  100  kg  netto  ohne
Sack  M.,  Weizenmehl  per  100  kg  netto  ohne
Sack,  Dresdner  Marken,  Kaiserauszug  40,50—41,00  M.,  Grieslerauszug
  39,50—40,00  M.,  Semmelmehl  38,50—39,00  M.,  Bäckermundmehl
  37,00—37,50  M.,  Grieslermundmehl  30,00—31,00  M.,
Pohlmehl  24,50—25,50  M.,  Roggenmehl  per  100  "  netto  ohne
Sack,  Dresdner  Marken,  Nr.  O  31,50—32,00  M.,  Nr.  0/1  30,50  bis
31,00  M.,  Nr.  1  29,.50—30,00  M.,  Nr.  2  24,50—26,50  M.,  Nr.  3
23,50—24,50  M.,  Futtermehl  15,20—16,00  M.,  Weizenkleie  per
100  kg  netto  ohne  Sack,  Dresdner  Marken,  grobe  13,80—14,20  M

seine  13,80—14,20  M.,  Noggenkleie  per'100  ke  netto  ohne  Sadh
Dresdner  Marten  14.20  —14,80  M.  —  Wetter:  Schön.
Stimmung:  Behouptet.

*  Großhandelspreise  für  Stroh  und  Heu  am  3.  September.
(Mitgeteilt  vom  städtischen  Statistischen  Amte  Dresden).  Preise
ab  Bahnhof.  Voggenstrob,  Flegeldrusch  50  kg  2  M.  10  Pf.
bis  2  M.  30  9i*rn  oggenstroh,  Breitdrusch  50  kg  1  M.  30  Pf.
bis  1  M.  70  Pf.  Wiesenheu,  neues,  in  Bündeln  50  kg  3  M.
—  f.  bis  3  M.  30  Pf.  Wiesenheu,  neues,  lose  50  kg  2  M.
70  Pf.  bis  3  M.  —  Pf.

*  Tredder  Marktpreise  am  4.  September.  Kartoff  eln,
inländische,  50  rg  3  M.  50  Pf.  bis  3  M.  70  Pf.  Heu  in
Gebund  50  kg  3  M.  20  Pf.  bis  3  M.  20  Pf.  Roggen  stroh,
Flegeldrusch,  per  Schock  28  M.  —  Pf.  bis  30  M.  —  Pf.  Zum
Verkauf  stand  eine  Fuhre  mit  etwa  34  Ztr.  Oeu.

Obstmarkibericht  der  Vermitilungsstelle  des  Landesobstbanvereine
  fũr  das  m—  Eachsen  vom  8.  September.
Die  Marktlage  hat  sich  gegen  die  vorige  Woche  noch  verschlechtert.
Die  Obstausfuhren  waren  auch  diesmal  sehr  große  und  mußten
wegen  Absatyzmangel  teilweise  zurückgewiesen  werden.  Der  Verkauf
  in  Apfeln,  auch  in  reifen  Sorten,  ist  nicht  gut.  In  Birnen
und  Pflaumen  werden  die  angebotenenen  Mengen  leichter  abesetzt.

  Die  Preise  stellen  sich  für  50  wie  folgt:  Birnen:
ettichbirnen  in  Dresden  5  bis  6  M.  (in  Leipzig  6  bis  8  M.),
Petersbirnen  6  bis  7  M.  (8  M),  William--Christbirnen  10  bis
12  M.  (O  bis  13  M.),  bessere  Birnensorten  15  bis  16  M.  (15  M.),
Clapp#s  Liebling  10  bis  12  M.  (15  M.).  Apfel:  Falläpfel  3  bis
4  M.  bis  M.),  Kochäpfel  5  bis  8  M.  (5,  6,  8  bis  10  M.
Gravensteiner  15  bis  25  M.  (15  bis  25  M.),  Kaiser  Alexander  8
bis  10  M.  (8  bis  10  M.).  Pflaumen:
6,  7  bis  8  M.),  große,  rote  10  bis  1
bis  35  M.  (25  bis  35  M.).  Tomaten  7  M.  (8  bis  10  M.)J.
Weintrauben  20  bis  35  M.  (20  bis  30  M.).

 

Wasserstände  der  Elbe  und  Moldau.
Budweis  Modian  Brandels  Melnik  Leltmerip  Ausig  Dresden
7.  Sept.  —  18  —  50  —59  K—22  —68  —  46  —14
8.  —  —58  —44  88  —  —  45  —  190
Wärme  der  Elbe  am  8.  September  1941°  C.

Invalidendank  für  Sachsen

Berein  zur  Hebung  der  wirtschaftlichen  Lage  deutscher  Invaliden
—.  —□—  L.

 

unoensen-S#e#e  (Ossert-abuhr  vico  al##t  ders  Auch.
Sbleit#n-  Kontrolls  (Garantie)
2
Lotterie  =  Kolleftios.

 

SHNa  G#ts  Ds

r  Sue  flur

b#  S.#

eitheater,  insbesondere  für  die  Abende  vaterländischer  E

e#halten,  also  in  Groß-Verlin  und

ket

*  Nittell  *
ellung  aus  bem  Dur
tn  n
ostheater
ländischer  Kunst  —  Die  9  ½
Wieberholungen  Sonnt
stellun  K4  aauz  erm  bioten
sich  wolk  arauf  uns  baß
auherorbentlichem  Beifall  ausgenommenen
beranwachsende  Ingend  ei
enthält,  indem  in  wechselnder
She,,  n  av
en  er  erste  elner  im  lel.
Darstellung  des  letzten  Jahrhundert  E
1870  —  Bi##mar#k  —  1914).  Die  Borstelln
Erwachsens  Zutritt  haben,  beginut  m  ta
Schüler  und  die  answärtigen  1—  nachmitta
#enoporfzezung.  fällt  aus  diesem  Grunde  aus.  i
z8  Konntat  den,  #.  *—7  wie  sol
.  und  2.  Neihe  .
beil.unqelenud4.seies  Mk  a;  *
,  2,  8,  4  2  M.  bOV.,  Mittellogen
2  M.,  Mittelbalkon  des  II.  Ranges  1.  Reihe  1  M.  50
balkon  des  II.  Ranges  1.  Reihe  1  M.  25
II.  Nauges  2.  bis  7.  Reihe  1  M.  25  Pf.
A  bis  5.  Reibe  76  Pl.  Sellengalerte  bes  II.  Rass
3.  Reihe  75  Pf.,  Balkon  des  1II.  Ranges  1.  Reihe  ½5#
Keoleute  des  III.  Ranges  2.  bie  5.  Reihe  50  ,  Sitg
II.  Ranges  1.  und  #.  Reihe  25  Pf.,  Parkeit=  autsah
4.  Reihe  2  M.  50  Pf.,  I.  Parkett  5.  bie  11.  Relh
Mittelparkett  12.  bis  15.  Reihe  2  M.,  II.  Parke
M.  .Der  r7—  findet  schon  jetzt  täglich  von
2  Uhr  statt.  Eine  Vorverkaufsgebühr  wird  nicht  erhoben.
Die  Generaldtrektion  der  Königl.  Hoftheater  hel
Königl.  Kommandantur  für  die  Vorsiellungen  im

W

   
 

 

reitbeits
den  18.

 

 

 

 

 

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Aufführung  vaterlänbischer  Dramen,  eine  größere  An  d
Eintritiskarten  zur  Verfügung  gestellt.  Diese  Karten  sindt  *
r  206  einberusenen  Truppen,  die  sich  noch  in

 

 

—  —
Letzte  Nachrichten.

Verlin,  8.  September.  Amtlich.  Die  #
ostpreußischer  Frächtlinge  ven  der  #  Linnn
Rückkehr  in  die  Heimat  find  stig  wwecknhl  n
Gegenden,  in  denen  Flüchtlinge  in  brober  Jahl  sis

n  den  Re
bezirken  Danzig,  Marienwerder,  Köslin,  rEu
furt  a.  O.  und  Potsdam  ausschließlich  an  die  2
des  Aufenthaltsortes,  in  Stadtkreisen  an  den  #
zahemeper,  in  Groß-Berlin  an  das  Kriegeburen
Berliner  Polizelpräsidiums  zu  richten.  Diese  Angzescht
werden  in  den  Stand  gesetzt  werden,  die  Anfraza
beantworten.  Anfragen  aus  sonstigen  Landesteila,
denen  sich  vereinzelte  ostpreußische  Hachtlinge  M.
werden  an  das  Kriegsbureau  des  Berliner  #
prüsidiums  zu  richten  sein.

Berlin,  8.  September.  Nach  nunmehr  eingeirojjen
zuverlãjsigen  Meldungen  ist  Sanioa  am  20.  Augsst  #
den  Engländern  ohne  Kampf  besetzt  worden.

Wien,  8.  September.  Nichtamtlich.  Das  An
Wiener  Tagblatt“  schreibt:  Man  kann  nicht  genn  u
das  historische  Dokument  verweisen,  das  der  ?
Reichskanzler  viel  zu  bescheiden  „Eine  Mitteilung  ul
amerikanische  Presse“  genannt  hat.  Es  ist  eine  9
klassische,  mit  bezwingender  Aufrichtigkeit  durchgefütt
Darstellung  jener  solgenschmeren  Ereignisse,  die  za
großen  Weltenkriege  geführt  haben,  der  jetzt  alle  #-der
  Erde  in  atemloser  Epamung  erhält.  Dieses  2##
stück  ist  ein  erhabener  Akt  der  Notwehr  gegen  die  #
gesetzt  betriebene  Entstellung  der  Wahrheit.  Nicht  M#
wir  die  engsten  Berbündeten  des  Deutschen  Reiches  ##
auch  nich  weil  wir  seinen  großartigen,  aller  ####
höchste  Achtung  abnötigenden  Trinmphzug  bewm#
nicht  weil  das  Gefühl  und  die  Empfindung  uns  zu  jen
hinziehen,  die  ebenso  treu  ums  zur  Seite  stehen,  wi  m
es  aus  voller  Seele  und  ganzem  Herzen  ihnen  gegain
tun,  nicht  aus  Gefühlsgründen  also,  sondern  am  #
bezwinglicher  Liebe  zur  Wahrheit  und  Gerechtigtene

 

kennen  wir  in  dem  Schriftstücke,  das  der  lelen
uns  gestem  übermittelte,  eine  geschichtliche  ½
rollung  der  Tatsachen,  deren  Authentizitäl  #

ernste  und  ehrenhafte  Persönlichkeit  Hrn.  v.  Belh##
Hollwegs,  sowie  die  Antorität  seines  Amtes  un  #
bürgen.  Bon  heute  ab  steht  es,  was  auch  die  6##1
mternehmen  mögen,  fest,  daß  Nußland  und  Englen#
Schuld  tragen  an  den  Konvulsionen,  die  augenbs#
umseren  Weltteil  durchsch#ttern.  Indem  der  Reichelu#n
das  Schuldregister  der  Verbündeten  Englands  au##un
unter  denen  die  Belgier  einen  so  besonders  agnalifiz##n
Lat  einnehmen,  iudem  er  die  Grausamkeiten,  die  #
alles  Recht  zu  verübten  Einbrüche  und  Stons
alle  Humanität  seststellt,  verweist  er  die  traurigen  #
battauten  des  Lügenkrieges  in  die  Megionen  der  #
—W—  die  ihnen  geb#hrt.  Se.  Maiestät  der  ##n
der  Seinen  Reichskanzler  ermächtigt,  dies  alles  zu#
vollständig  recht,  wenn  Er  an  das  Gerecht
gefühl  des  amerikanischen  Volke#tz  appelliert.  Der  ne#
er  seinerseits  hat  recht,  wenn  er  auf  die  grofe  #
ralische  Lolkserhebung  in  Dentschland  verweist,  M  #
ier  der  kriegerischen  Großstaaten  darstellt,  die  das  dent
X  zn  diesen  Tagen  mit  Einsetzms  von  Gn
Blut  berall  auf  den  Schlachtfeldern  entfaltet,  m#d
die  amerikanische  b  an  die  der  Kanzler  sich
in  einer  der  bedentungsvollsten  hi  rüshen  Anz#
beiten  44  in  den  Dienst  der  Wahrheit,  uftlärm  u
Gerechtigkeit  stellen  kann.  de  ist  sie  von  allen
welche  die  Jo#nrnalistik  über  einen  baualen  Profess
Hus  zu  erheben  bemüht  sind,  herzlich  und  aufricht
beslükkwünschen.
Londos,  6.  September.  Die  Verluste  des  Kreu-#4
  snder“  betragen  4  Tote,  18  Verwunde#e  #
erm

e.
Lesben,  7.  Geptember.  GHier  erscheint  #ch.6
ijche  zeit  —  *
krelche  Ler  «

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