Metadata : Kriegsamtliche Mitteilungen und Nachrichten. Nr. 29-39 (3)

Dessan:  Verhandlungen  wegen  Postbeförderung.

Diebeuhofen:  Nutzharunchung  der  Straßenbahngleise  f##
Munitionsanjialt,  Proviantamt,  Markelenderei  und  Geschoßkorbreinigusug
  geplant  durch  Bau  von  Anschlugleisen.  (Im  übrigen
s.  guch  unter  I  A  und  B.)

Eberswulde:  Abfuhr  der  G##  bom  Staatsbahnhof  in  die  Stadt
Leplantk.

Erfurt:  Verhandsungen  mit  der  Ober-Postdirektion  Erfurt  wegen

Post-  und  Paketbeförderung  durch  die  Straßenbahn.

Essen:  Verhandlungen  wegen  Erweiterung  des  Güterverkehrs.
(S.  auch  I  A1.)

Flensburg:  Ausbau  des  sch##  bestehenden  Güteriransports  geplaut,
  nämlich  Kohlenzubringung.  für  die  Maringanlagen  in

Mürwik  sowie  Paket-  und  Briefbeutelbeförderung  für  die  Post.

Forbach  (Marienau  und  Rosseln):  Stückgutbeförderung  geplant.

Freiburg  i.  BV.:  Bau  eines  Anschlußgleises  nach  dem  Güterbahnhof;
Beschaffung  von  Güterwagen  durch  Umbau  von  Anhängern  und
Bestellung  neuer  Wagen.

Vera:  Verhandlungen  mit  der  Ober-Postbirektion  Erfurt  wegen
Post=  und  Paketbeförderung  durch  die  Straßenbahn.

Görliy:  Prüfsung  des  Projekts  durch  den  Magistrat.

Gotha:  Von  der  Thür.  Elektr.-Lief.-Ges.  Kohlenzufuhr  für  ihr
Werk  geplant.  (Im  übrigen  f.  auch  unter  I  A.)

Hagen:  Cütertrausport  in  Aussicht  genommen.

Hamburg  (Straßenbahn):  Abschluß  der  Verhandsungen  zwischen
Ober-Postdirektion  und  Straßenbahn  bezüglich  Paketbe  förderung
von  den  Bahnhöfen  nach  den  Postämtern.  «  —

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Post-  und  Paketbeförderung  zwischen  Bahn-  und  Hauptpostamt,
  ferner  von  12  Kohlentrausportwagen  (nach  dem  Typ  der
offenen  Staalsbahnwaqzen)  für  die  Zußringung  der  Kohlen
vom  Hafen  oder  vom  Etsenbahnauschluß  zu  den  berschiedenen

WVertetlungsstellen  der  Stadt  und  Vororte.  (Im  übrigen  f.  auch

UAnter  IA  1.)

Hamm:  Durchführung  in  Vorbereitung.

Hernc-Recklinhhaufen:  Verhandlungen  zwwischen  den  zuslündigen

Stellen  wegen  Einführung  des  Güterberkohes.

Lohensalza:  Durchführung  in  Vorbereitung.

Jena:  Demnächstige  Aufnahme  des  Transports  von  Massengütern
  in  besonderen  Anhängewagen  für  die  Stadt  und  Pribatfirmen
  (Karl  Zeiß,  Schott  u.  Gen.  u.  a.).  Verhandlungen  mit
der  Ober-Poftdirektion  Erfurt  wegen  Post-  und  Rufetbeförderung
  durch  die  Straßenbahn.  ·

Rarlsruhe:  Projekt  dor  Erweiterung  des  bereits  besthenden
Gütertransports  sowohl  durch  die  Straßen,  als  auch  durch  die
Lokalbahn.  Demnächstige  Inangriffnahmes  bzw.  Fertigstellung
neuer  Gleisanschlüsse  (an  Mühlburger  Tor  und  Rheinhasen;

Verbindung  des  Lagerplatzes  des  städtischen  Tiefbauamtes  sowiuie

  des  Schlacht=  und  Vichhofes  mit  der  Straßenbahn).

Leipzig:  Plan  der  Gründumn  einer  Vereinigung  der  am  Siraßenbahngüterkrausport
  inseressierton  Fiomen;  Bereitschaft  der

Graoßen  Leipziger  Straßenbahn  zur  Beförderung  —  auch  am

Toage  —  bon  Leastkraftauhängel##agen  mitkels  (zunächst  zehn)
von  ihr  zur  Verfügung  gestellter  Mokorwagen.

Mainz:  Hauptsächlich  Beförderung  von  Kohlen  vom  Hafen  nach

den  industriellen  Werlen  sowie  von  Lebensmitteln  vomesehen.

Marburgt  Einführung  des  Straßenbahngleises  in  den  Gtüterbahnhok
  möglichst  noch  vor  Welhnachten.  Transporte  von
Staatsbahnwagen  auf  Rollbäcken  geplank.

HMörs-Homberg:  Verhandlungen  zwischen  den  zäuteressierten

Stellen  wegen  Einführung  des  Güterverkehrs.

Mühlhausen  i.  Thür.:  Ausdehnung  des  schon  zwischen  Bahnhof
und  Probinzialheilanstalt  bestehenden  Güterverkehrs  auf  Bekörderung
  der  Lebensmittel  und  Brennstoffe  für  die  Stadt.
(S.  auch  unter  LA  1.)

Münster:  Durchführung  in  Vorbereitung.

Neunkirchen:  Verhandlungen  wegen  Kohlenkrausporten  für  das

Gaswerk.  (Im  übrigen  s.  auch  unter  1  A  5.)

Nordhausen:  Unmittelbar  bevorstehende  Eröffnung  bes  Güter-“

  kransports  mit  Wagen  jeder  Art,  die  an  die  Triebwagen  an

gehängt  werden,  innerhalb  der  planmäßigen  Betriebszeil.
Paderborn:  Verhandlungen  zwischen  den  zuständigen  Stellen
wegen  Aufnahme  des  Güferverkehrs.  «

Pforöheim:  Verbindung  der  Straßenbahn  mit  dem  Würtibg.

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Hruck:  Linden-Suckerei  #.  Verfo0s-Ge

Skaalsbahnhof  Bröbingen  zur  Beförderung  eigener  Güterwagen
in  Angriff  genommen.

Wosen:  Plan  des  Transports  von  Lebensmitteln  für  den  Magistrat
  und  von  Kohlen  vom  Bahnhof  Gerberdamm  nach  den
städtischen  Licht,  und  Wasserwerken  auf  dem  Graben,  (Om
übrigen  s.  auch  unter  LA  1.)

Saarbrücken:  Verhandlungen  betr.  Straßenbahnauschluß  auf  dem
Haupkgüterbahnhof.  (S.  auch  unler  I  A  1.)

Saarlonis  (Kreisbahn):  Verhandlungen  bei  den  in  Betracht
kommenden  Stellen  wegen  Einführung  des  Gütewerkehrs.
(S.  auch  unter  I  A1.)

Schleswig:  Verhandlungen  wegen  Beförderung  von  Postpaketen
und  anderem  Gütern.

Schwerin:  Demnächstige  Aufnahme  bon  Kohlentransporten.

Stettin:  Insbesondere  Postbeförderung  geplaut.

Stralfund:  Einführung  in  Erwägung.

St.  Avold:  Zusage  der  Stadt  zur  Aufnahme  der  Güterbe  förderung.
  (Im  übrigen  s.  auch  unter  1  A  1.)

Tilsit:  Anschlußgleis  an  eine  Freiladestelle  des  Staalsbahnlafs
hergestellt,  bevorstehende  Eröffnung  den  Güterverkehrs.

Unna—Kamen—Herne  (Gleinbahn):  Durchführung  in
bereikung.

Wiesbaben:  Verhandlungen  wegen  Güterbeförderung,  insbesondere
  für  die  verschlebenen  chemischen  Fabriken  in  Biebeich.
(S.  auch  unter  I  A  1.)

Waldenburg  (Nieberschles.  Kleinbaba):  Bereilstellung  besonderer
Gütertransportwagen,  die  mit  Eintritt  schlechten  Wetters  die
Beförderung  der  ankommenden  Lebensmittel  für  die  Arbeiter
nach  den  verschiedenen  Leperhäusern  der  umkiegenden  Gemeinden
  übernehmen  sollen.

Vor-I.


Weitere  Einzelheiten  über  die
Gleisfahrzeuge.

Zu  den  in  Nr.  31,  Seite  6,  des  „Kriegsamts“  veröffentlichten
  Mitteilungen  über  die  von  der  Straßenba#n=Güterzug-Studiengesellschaft
  in  Düsseldorf  konftruierten
Straßenfahrzeuge  mit  Nollschemeln  lzum
Auf-  und  Abgleisen  auf  Straßen.,  Klein-  und  Neben—
babnen)  find  noch  folgende  Einzelbeiten  zu  berichten:

Ein  befonderer  Vorzug  der  —  patentamtlich  geschützten
  —  Konstruktion  ist,  daß  gewöhnliche  Straßenfahrzeuge,
  wie  Autoanhänger,  Speditions-,  Müll-,  Pastund
  sonstige  geeinnete  Wagen  durch  Unterbau  eines,  mit
ein  oder  zwei  Drebgestellen  und  acht  spurhaltenden  Rollen
bersehenen,  Laufgestelles  (Rollschemel)  in  Gleis  fahrzenge
umgewandelt  werden  und  durch  Niederlassen  oder  Hochziehen
der  Rollen  beliebig  auf-  und  abgegleist  werden  können;  im
letzterem  Falle  sind  sie  wieder  als  Straßenfahrzeuge  benußbar.
  Bei  der  Answahl  der  für  die  Aufschemelung  bestimmten
  Wagen  ist  nach  Möglichkeit  wegen  Vereinfachung
der  Konstruktion  darauf  zu  achten,  daß  sie  gleich  hohe  Räder.
eine  Spurweite  von  etwa  1400  bis  1500  Millimeler  und
eine  Tragfähigkeit  von  nicht  unter  3000  Kilogramm  besitzen.

Die  gleisbar  zu  machenden  Lastwagen  brauchen  übrigens
nicht  erst  der  Fabrik  zugeführt  zu  werden,  was  unnüüzen
Seitverlust  bedeuten  würde,  sondern  können  nach  Eingang
det  erforderlichen  Rollschemel,  Achsen  usw.  an  ihrem  Standort
  aufmontiert  werden.

Durch  die  —  bei  den  Straßenbahnen  der  Stadt  Düüsseldorf
  bereits  mit  gutem  Erfolg  durchgeführte  —  Heranziehung
  dieser  Straßensahrzeuge  dürfte  sich  die  im  Interesse
des  rollenden  Eisenbahnmaterials  so  notwendige  Güterlesörderung
  auf  den  Straßenbahnen  wesentlich  steigern
assen.