Dessan: Verhandlungen wegen Postbeförderung.
Diebeuhofen: Nutzharunchung der Straßenbahngleise f##
Munitionsanjialt, Proviantamt, Markelenderei und Geschoßkorbreinigusug
geplant durch Bau von Anschlugleisen. (Im übrigen
s. guch unter I A und B.)
Eberswulde: Abfuhr der G## bom Staatsbahnhof in die Stadt
Leplantk.
Erfurt: Verhandsungen mit der Ober-Postdirektion Erfurt wegen
Post- und Paketbeförderung durch die Straßenbahn.
Essen: Verhandlungen wegen Erweiterung des Güterverkehrs.
(S. auch I A1.)
Flensburg: Ausbau des sch## bestehenden Güteriransports geplaut,
nämlich Kohlenzubringung. für die Maringanlagen in
Mürwik sowie Paket- und Briefbeutelbeförderung für die Post.
Forbach (Marienau und Rosseln): Stückgutbeförderung geplant.
Freiburg i. BV.: Bau eines Anschlußgleises nach dem Güterbahnhof;
Beschaffung von Güterwagen durch Umbau von Anhängern und
Bestellung neuer Wagen.
Vera: Verhandlungen mit der Ober-Postbirektion Erfurt wegen
Post= und Paketbeförderung durch die Straßenbahn.
Görliy: Prüfsung des Projekts durch den Magistrat.
Gotha: Von der Thür. Elektr.-Lief.-Ges. Kohlenzufuhr für ihr
Werk geplant. (Im übrigen f. auch unter I A.)
Hagen: Cütertrausport in Aussicht genommen.
Hamburg (Straßenbahn): Abschluß der Verhandsungen zwischen
Ober-Postdirektion und Straßenbahn bezüglich Paketbe förderung
von den Bahnhöfen nach den Postämtern. « —
Muttsnkgipxtmmx’chs1cvo:nsicIs-ca geschtossscssrqugenfiled-h
Post- und Paketbeförderung zwischen Bahn- und Hauptpostamt,
ferner von 12 Kohlentrausportwagen (nach dem Typ der
offenen Staalsbahnwaqzen) für die Zußringung der Kohlen
vom Hafen oder vom Etsenbahnauschluß zu den berschiedenen
WVertetlungsstellen der Stadt und Vororte. (Im übrigen f. auch
UAnter IA 1.)
Hamm: Durchführung in Vorbereitung.
Hernc-Recklinhhaufen: Verhandlungen zwwischen den zuslündigen
Stellen wegen Einführung des Güterberkohes.
Lohensalza: Durchführung in Vorbereitung.
Jena: Demnächstige Aufnahme des Transports von Massengütern
in besonderen Anhängewagen für die Stadt und Pribatfirmen
(Karl Zeiß, Schott u. Gen. u. a.). Verhandlungen mit
der Ober-Poftdirektion Erfurt wegen Post- und Rufetbeförderung
durch die Straßenbahn. ·
Rarlsruhe: Projekt dor Erweiterung des bereits besthenden
Gütertransports sowohl durch die Straßen, als auch durch die
Lokalbahn. Demnächstige Inangriffnahmes bzw. Fertigstellung
neuer Gleisanschlüsse (an Mühlburger Tor und Rheinhasen;
Verbindung des Lagerplatzes des städtischen Tiefbauamtes sowiuie
des Schlacht= und Vichhofes mit der Straßenbahn).
Leipzig: Plan der Gründumn einer Vereinigung der am Siraßenbahngüterkrausport
inseressierton Fiomen; Bereitschaft der
Graoßen Leipziger Straßenbahn zur Beförderung — auch am
Toage — bon Leastkraftauhängel##agen mitkels (zunächst zehn)
von ihr zur Verfügung gestellter Mokorwagen.
Mainz: Hauptsächlich Beförderung von Kohlen vom Hafen nach
den industriellen Werlen sowie von Lebensmitteln vomesehen.
Marburgt Einführung des Straßenbahngleises in den Gtüterbahnhok
möglichst noch vor Welhnachten. Transporte von
Staatsbahnwagen auf Rollbäcken geplank.
HMörs-Homberg: Verhandlungen zwischen den zäuteressierten
Stellen wegen Einführung des Güterverkehrs.
Mühlhausen i. Thür.: Ausdehnung des schon zwischen Bahnhof
und Probinzialheilanstalt bestehenden Güterverkehrs auf Bekörderung
der Lebensmittel und Brennstoffe für die Stadt.
(S. auch unter LA 1.)
Münster: Durchführung in Vorbereitung.
Neunkirchen: Verhandlungen wegen Kohlenkrausporten für das
Gaswerk. (Im übrigen s. auch unter 1 A 5.)
Nordhausen: Unmittelbar bevorstehende Eröffnung bes Güter-“
kransports mit Wagen jeder Art, die an die Triebwagen an
gehängt werden, innerhalb der planmäßigen Betriebszeil.
Paderborn: Verhandlungen zwischen den zuständigen Stellen
wegen Aufnahme des Güferverkehrs. «
Pforöheim: Verbindung der Straßenbahn mit dem Würtibg.
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Hruck: Linden-Suckerei #. Verfo0s-Ge
Skaalsbahnhof Bröbingen zur Beförderung eigener Güterwagen
in Angriff genommen.
Wosen: Plan des Transports von Lebensmitteln für den Magistrat
und von Kohlen vom Bahnhof Gerberdamm nach den
städtischen Licht, und Wasserwerken auf dem Graben, (Om
übrigen s. auch unter LA 1.)
Saarbrücken: Verhandlungen betr. Straßenbahnauschluß auf dem
Haupkgüterbahnhof. (S. auch unler I A 1.)
Saarlonis (Kreisbahn): Verhandlungen bei den in Betracht
kommenden Stellen wegen Einführung des Gütewerkehrs.
(S. auch unter I A1.)
Schleswig: Verhandlungen wegen Beförderung von Postpaketen
und anderem Gütern.
Schwerin: Demnächstige Aufnahme bon Kohlentransporten.
Stettin: Insbesondere Postbeförderung geplaut.
Stralfund: Einführung in Erwägung.
St. Avold: Zusage der Stadt zur Aufnahme der Güterbe förderung.
(Im übrigen s. auch unter 1 A 1.)
Tilsit: Anschlußgleis an eine Freiladestelle des Staalsbahnlafs
hergestellt, bevorstehende Eröffnung den Güterverkehrs.
Unna—Kamen—Herne (Gleinbahn): Durchführung in
bereikung.
Wiesbaben: Verhandlungen wegen Güterbeförderung, insbesondere
für die verschlebenen chemischen Fabriken in Biebeich.
(S. auch unter I A 1.)
Waldenburg (Nieberschles. Kleinbaba): Bereilstellung besonderer
Gütertransportwagen, die mit Eintritt schlechten Wetters die
Beförderung der ankommenden Lebensmittel für die Arbeiter
nach den verschiedenen Leperhäusern der umkiegenden Gemeinden
übernehmen sollen.
Vor-I.
Weitere Einzelheiten über die
Gleisfahrzeuge.
Zu den in Nr. 31, Seite 6, des „Kriegsamts“ veröffentlichten
Mitteilungen über die von der Straßenba#n=Güterzug-Studiengesellschaft
in Düsseldorf konftruierten
Straßenfahrzeuge mit Nollschemeln lzum
Auf- und Abgleisen auf Straßen., Klein- und Neben—
babnen) find noch folgende Einzelbeiten zu berichten:
Ein befonderer Vorzug der — patentamtlich geschützten
— Konstruktion ist, daß gewöhnliche Straßenfahrzeuge,
wie Autoanhänger, Speditions-, Müll-, Pastund
sonstige geeinnete Wagen durch Unterbau eines, mit
ein oder zwei Drebgestellen und acht spurhaltenden Rollen
bersehenen, Laufgestelles (Rollschemel) in Gleis fahrzenge
umgewandelt werden und durch Niederlassen oder Hochziehen
der Rollen beliebig auf- und abgegleist werden können; im
letzterem Falle sind sie wieder als Straßenfahrzeuge benußbar.
Bei der Answahl der für die Aufschemelung bestimmten
Wagen ist nach Möglichkeit wegen Vereinfachung
der Konstruktion darauf zu achten, daß sie gleich hohe Räder.
eine Spurweite von etwa 1400 bis 1500 Millimeler und
eine Tragfähigkeit von nicht unter 3000 Kilogramm besitzen.
Die gleisbar zu machenden Lastwagen brauchen übrigens
nicht erst der Fabrik zugeführt zu werden, was unnüüzen
Seitverlust bedeuten würde, sondern können nach Eingang
det erforderlichen Rollschemel, Achsen usw. an ihrem Standort
aufmontiert werden.
Durch die — bei den Straßenbahnen der Stadt Düüsseldorf
bereits mit gutem Erfolg durchgeführte — Heranziehung
dieser Straßensahrzeuge dürfte sich die im Interesse
des rollenden Eisenbahnmaterials so notwendige Güterlesörderung
auf den Straßenbahnen wesentlich steigern
assen.