Metadata : Württembergische Geschichtsquellen. Neunter Band. (9)

1318.  107

Wenne  vuch  duser  ains  alder  zwai  alder  drü  sterbent,  so  vellet  dui
müli  gantz  alde  an  kaime  irem  taile  nit  usser  Bentzen  Wolfratez
hant  noch  siner  erben,  €  daz  daz  vierde  ouch  erstirbet.  Unde  dez
selobin  offenlich  mit  geinainem  miünde  wir  dui  vorgenanten  vier
5  xeschwistergit  dise  schidunge  unde  dise  rede  stöte  ze  Iiönde  unde
wir  die  dri  geschwesteren  vergenhint...  (Quittung).  Gezrüge  dirre
dinge  sint:  die  schideläte  Uli  Günther,  Cfinrat  Schiltunk  ande
anderre...  Unde  wir  Bentze  Wolfrat,  Adelhait  Höllin,  Katherin
Billungin  unde  Gese  Hömerlin  hant  gebetten  Rüdolf  Vunden  den
iv  amman,  den  rat  und  die  burger  gemainlich  von  Sulgen,  daz  si  ir
stette  ingesigel  hant  gehenket  an  disen  brief  zü  ainer  bevestenunge
aller  dirre  dinge.
Der  brief  wart  gegeben  nach  Cristes  gebürte  drüuzenhenhundert
jar  dar  nach  in  dem  ahtzenhenden  Jar  an  dem  nehsten  sanıstage
15  vor  sant  Valentins  tak.
ND  von  späterer  Hand:  Ain  verricht  brief  umb  die  stüss  umb  Biten

müli  ze  Herbrechtingen.
Ein  Dreieck  S  der  Stadt  Saulyau  aus  braunem  Wachs;  teilweise  verloren.

250.  1318.  15.  April.  Riedlingen.  Heinrich  Fleck  ver-2kauftan
  den  Dekan  von  Binzwangen  5  Juchart  Ackers
zu  Altheim  um  20  @  Konstanzer.

Ich...  herre..  Hainrich  der  Fleck  ritter  und  ich  Ltigarth  ®
sin  wirtinne  und  ich  Hannes  und  Wilnhalm  und   Greth  sint  kinth
kündinth  .  .,  das  wir  habinth  gegeben  ze  koufenth  dem  hern  C.  dem

3  deran  von  Binswangen  fünf  jücharth  ackers  ze  Althain  die  unser
warenth  umb  zewainz  phund  phenninge  Costenzer.  (Quittung,  Auflassung.)
  Der  selben  jücharth  lith  aintı  bi  Otten  Satelbach  acker  gen
Walthusen  und  aintı  bi  C.  Graessen  acker  und  aint  bi  Möllinun
acker  und  aintı  bi  Hullins  acker  und  ainu  bi  Diemen  Knöllen  acker.

3  Es  ist  och  gedingot  ob  ers  bezerth  oder  mätoth  an  uns  das  wir
die  selben  acker  wrbas  sont  uf  gen,  swem  ers  denne  mütenth  ist.
Ind  kämt  es  also  das  in  an  dem  güt  ieman  bekumberti  des  wir
uns  nit  wrschinth,  das  sonth  wir  im  uf  rieten  nach  reth.  Dirre
dinge  sint  geziuge:  C.  der  Weterre  von  Althain,  Siverith  der

3%  Höchgertthb  und  C.  dietus  Haerwe,  Hannes  Hullink,  Wernz  Hobelir
und  H.  Haego.  (Siegel.)

Dirre  hrief  warth  gegeben  ze  Rüdelingen  an  dem  naechsten
sanıstaxr  vor  dem  balmtag  in  dem  jar  do  man  zalth  ron  gottes  geburth
  drüzehenhunderth  jar  dar  nach  in  dem  achzchenden  jar.