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Dorfe schneidert sich der Bauer manches Kleidungsstück zur
Nothdurft selbst; er hilft seinem zerrissenen Schuh und seinem
Rock selbst, läßt blos die ganz neue Arbeit und etwa
den Sonntagsrock in der Stadt machen. In der kleineren
Stadt ist der Mannsschneider und der Frauenzimmerschneider,
der welcher flickt und der neue Kleider verfertigt, nur
Eine Person, in größeren Städten scheidet sich schon häufig
der, welcher flickt rom Verfertiger neuer Kleider, der Schneider
für Frauenzimmer von dem für Herren, der, welcher
Kinderkleider fertigt von dem Schneider für erwachsene Personen;
in sehr großen Städten zulezt findet sich eine eigene
Person, die blos Schnärleiber macht, eine andere, die blos
mit Beinkleidern sich abgiebt u. s. w. Das gewöhnliche
und (namentlich von Ad. Smith) mit Recht als sehr beweisend
angeführte. Beispiel von Theilung der Arbeit ist
aber eine Nadelfabrik. Der fleißigste Arbeiter würde
kaum in einem Tage eine Nadel fertig mue ## gewiß
nicht 20. Aber wie nun dieser sich abmüht, bis er mit
Einer Nadel fertig wird, beschäftigen sich in Fabriken wohl
achtzehn Hände damit. Einer zieht blos den Drath; Einer
macht ihn zurecht, ein Dritter schneidet ihn ab, ein Vierter
spitzt, ein Fünfter schleift an dem andern Ende, um den
Kopf berauszubringen, zwei, drei Andere beschäftigen sich damit,
das Oehr zu machen; noch ein Anderer, die Nadeln
zu weißen; selbst das Einpacken, das Sortiren in Packete,
ist ein eigenes Geschäft. In einer kleinen Nadelfabrik, wo
nur zehen Arbeiter, obschon arm und nicht ganz geschickt,
beschäftigt waren, hat man berechnet, daß doch in cinem
Tage 12 Pf. verfertigt werden; ayf ein Pfund nun gehen
ungefähr 4000 Nadeln; mirhin werden an einem Tage
verfertigt 48,000; es kommen also auf jeden Arbeiter 4,300.