Full text : Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern. 1918. (45)

Maf##er  32

v

Sonftas,  3.  Nlärz  7017

 

—

Vom  Reichstag.

Der  Reichstag  uberwies  um  Freitag  den

Etut  und  die  Stenern  an  ven  3
de#  Reichstags  —  vertag  tt  u  0Sn

t  Hauptaus
die  weiteren  —  *

#  der  nattokaltberalen.  Partei.

Die  Nationalliberale  Partei  blickte,  wie  bereits
  gemeldet,  in  diesen  Tagen  auf  ein  50  jähriges
  zurück.  Gor#het  1866  nach  dem
Lereg  —  der  preußischen  Fortschrittspartei  unter
  Führung,  erreichten  sie  bei  den
Feicheisgesohsen  1874  einen  ungeheuren  Erfolg:
  155  Mandate  fielen  ihr  zu.  Als  sie  Bismarck
  in  der  Schutzöollfrage  nicht  unterstützte,
sagte  sich  der  Kanzler  von  ihr  los  sund  damit
kam  auch  der  Niedergang  der  Partei;  bei  den
Wahlen  1877,  1878,  1881  und  1884  erlitt  sie
schwere  Verluste  und  sank  auf  45  Abgeordnete
herab.  Die  Septennatswahlen  bra  en  wieder
  101  Mandate,  doch  verkor  die  Parte##cbei  den
folgenden  Wahlen  viele  Sitze  wieder.  Bei  den
letzten  Reichstagswahlen  1912  erhielt  sie  45
Mandate,  obwohl  auf  die  Partei  1  Million  und
723000  Stimmen  im  Reich  abgegeben  wurden.

Medereinstellung  der
a„V  —“D

Die  Berufsverbände  der  Angestellten  sind
bestrebt,  eine  reichsgesetzliche  Regelung  herbeizuführen,
  die  den  nach  Friedensschluß  zurückkehrenden
  Kriegsteilnehmern  die  Wiedererlangung
  ihrer  früheren  Stellungen  sichern  soll
Die  von  ihnen  in  zahlreichen  Eingaben  gemachten
  Vorschläge  schließen  sich  durchweg  an
die  in  Oesterreich  durch  Kaiserliche  Verordnung
vom  29.  Februar  1916  bereits  erfolgte  Regelung
  an.  Diese  bestimmt  in  der  Hauptsache:

Die  Anstellungsverträge  sind  während  der
Kriegsbehinderung  der  Angestellten  unkündbar.
  Bereits  ausgesprochene  Kündigungen  sind
unwirksam.  Der  Angestellte  hat  sich  innerhalb
einer  bestimmten  Frist  nach  seiner  Entlassung
Gwei  o  der  drei  Wochen)  zum  Dienstantritt  zu
melden,  widrigenfalls  er  sein  Recht  auf  Wiederanstellung
  verliert.  Der  Arbeitgeber  muß  den
Angestellten  zu  den  früheren  Bedingungen  wieder
  aufnehmen,  soferne  das  nicht  infolge  vo#n  Einstellung
  oder  erheblicher  Einschräntkung  des  Betriebes
  unmöglich  ist.  Befristete  Verträge,  die
während  der  Heeresdienstleistung  der  Angestellten
  ablaufen,  verlängern  sich  auf  unbestimmte
  Zeit.  Nach  dem  Wiedereintritt  beträgt  die
kr  Muc  man  mindestens  sechs  Wochen,  bei
mehr  als  einjähriger  Beschäftigung  je  nach
deren  Dauer  drei  bis  sechs  Monate.  Sind  Angestellte
  zur  Leistung  der  vereinbarten  Dienste
nicht  mehr  tauglich,  so  erhalten  sie  ihr  Gehalt
noch  mindestens  sechs  Wochen  lang.  Streitigkeiten
  über  diese  Rechte  und  Pflichten  entscheiden
paritätische  Schlichlungsausschüsse  oder  die
Kaufmannzgerichte.

Bevor  das  Reichsamt  des  Innern  in  eine
nähere  Prüfung  der  Frage  eintritt,  ob  und  n
welchem  Umfange  Vorschläge  zu  einer  reichse
  ölchen  Neaelung  der  Angelegenheit  zu
machen  wären,  will  es  erst  die  Stellungnahme
der  Unternehmer  hierzu  kennen  lernen  und  hat
sich  daher  an  die  Unternehmerverbände  um
Meinungsäußerungen  bierüber  gewendet.  Von
dieser  Seite  licgt  bisher  nur  ein  bereits  ein
Jahr  zurückreichender  Beschluß  des  Ausschusses
des  deutschen  Handelstages  vor.  Er  ging  dahin,

es  eine  Ehrenpflicht  des  deutschen  Kaufmamnsstandes
  sei,  die  im  Felde  stehenden  Angestellten
  nach  ihrer  Rückkehr,  so  weit  dies  irgend

De  Lochser  der  beimaltosen.

Kriminalronen  van  U.  ÖOstlenkd.
((Machh#  ve

 

Loeut  buchstabierte  er:

Ie  2-  wiederholte  er  fragend
Hans  Lechner  murrte  e
„Verfluchter  Name!“  5  *  plötzlich  wld
eren,  „Verflucht,  verflucht!
Er  schlug  mit  der  Faust  auf  den  Tisch.
Ganz  außer  sich  war  der  ganze  Mensch,  sinnlos,
  in  einer  ungeheuren  Wut.  Doktor  Huber
legte  den  Ring  zurück.  Scharf  sah  er  den  erregten
  Mann  an
rum  solls  denn  ein  Sspiuch  Name
seln  ".  **  er,  anscheinend  ganz  ruhig.  „Ha  »
Ihnen  eln  „Felix  etwas  getan?  Ich  selbst  kenn
nur  7  der  so  beißt:  den  jungen  Freiherrn
von  ing.
#r  hatte  nicht  Zeit,  Lechners  seltsam  verstörte
  Züge  zu  betrachten.  Etwas  Neues  fesselte
plößich  asene  Aufmertsamket  vollständig.
sag  Da  i#t,  4  —  des
bem  2  “init


paar  Tagen  beesen  ur  Bieifest-  vreis
Hand  gesehen  ie  kommt  er  denn  daher  zu
dem  chn  Schleier,  den  Ihre  Frau  immer

1.  m-  Lechner  dad  auf.  Sichtlich  hatte  er
kaum  verstanden.
udem  e  e  fragte  er  zurück.  „Und
Veistift?.  “*  ich  wei  nicht  —  ich  welß
hi  nicht.  leier  hatte
etür  Haar  co  e  als  sie  Hrastür###
mir  an  ienem  Abend.  wo

 

as  Unalü  ãesei,

  —  und  daß  b  h

Sime  l  v  S  In.

gehen  die  vei
2  und  über  Durchfü
Innecmehigres=  nltn  sich  jent  auch  *  nn
nehmerverbände  äuhern.

In  Oesterreich

durch  die  z  ffenen  ung  vorher

  zugestimmt.  Es  bieibt  nun  abzucbarten,  wie

sich  die  deutschen  Unternehmer  hierzu  stellen  weren.


.
r

5

hatten  die  Unternehmer  der

 

Die  Lebensnsktelsersorgu##

Baoyerus.

Aus  den  Beratungen  der  Kammer  der  Abgeordneten.


**
*  #

manchen,  2.  Matz

Die  sechstägige,  eingehende  Debatte  über  die
Lebememistelokrso.  ung  —  Landes  und  die
darauf  abzielenden  Anträge  ging  in  der  Kammer
  der  Abgcordneten  am  Freitag  zu  Ende.  An
diesem  Tage  Fahm  hauptsächlich  der  Minister  des

Imnern  Dr.  von  Brettreich  Veranlassung,  auf
den  großen  Kompler  von  Fragen,  Wünschen,
Anregungen  und  Forderungen,  die  im  Laufe  der
Beratungen  auftauchten,  einzugehen  und  sich  über
die  Maßnahmen  der  Regierung  wie  überhaupt
über  die  Lebensmittelversorgung  des  Landes
auszusprechen.

In  großen  Umrissen  sei  aus  den  Erklärungen
des.  Ministers  hervorgehoben,  daß  er  die  deritige

  Preisgestaltung  der  wichtigsten  landwirt.
tlichen  Ereugnisse  als  nicht  richtig  gewählt
bezeichnete.  In  dieser  Richtung  ist  jetzt  eine
grundlegende  Menderung  in  Aussicht  gendmmen.
Eine  Erhöhung  des  Brotpreises  dürfte  in  Bayern
wohl  vermieden  werden,  oder  sin  wenigstens  auf
das  Aeußerste  einschränken  lassen.

Das  Verhalten  der  Sauerkrautgesellschaft
gegen  die  Stadt  München  ist  äußerst  merkwürdig
  und  erscheint  mit  dem  amtlichen  Charakter
der  Gesellschaft  unvereinbar.  Die  Regelung  der
Milchpreisfrage  ist  äußerst  schwierig;  ich  bin
überzeugt,  daß  der  jetzige  Milchpreis  die  Gestehungskosten
  nicht  deckt.  Die  Preise  für
Schlachtvieh  werden  im  Laufe  des  Sommers  gesenkt
  werden.  Die  Gorderung  einheitlicher  Höchstrreise
  für  das  ganze  Reich  ist  praktis  undurch
führbar.

Die  Lage  ist  zur  Zeit  außerordentlich  schwierig,
  denn  die  Bestandsaufnahme  vom  15.  Februar
  hat  bezüglich  des  Weizens  leider  kein  befriedigendes
  Ergebnis  gezeitigt.  Die  Nachschauen
  werden  mit  allem  Nachdruck  durchgeführt
werden  und  gegen  Säumige  wird  mit  aller
Strenge  vorgegangen.  Bezüglich  der  Herausnahme
  der  Kartoffeln  aus  den  Mieten  muß  infolge
  der  Kälte  noch  immer  mit  Vorsicht  vorgegangen
  werden.  Infolgedessen  müssen  sich  die
Städter  noch  einige  Zeit  gedulden,  damit  keine
Verluste  entstehen.  An  die  Kommunalverbände
ist  der  Auftrag  ergangen,  in  schonender  Weise
den  Verbrauchern  die  über  eine  angemessene
Quote  hinausgehende  Menge  abzufordern,  um
diefenigen  versorgen  zu  können,  die  gar  keine
Kartofseln  haben.

Die  schlechte  Qualität  des  Münchener  Brotes
ist  lebhaft  zu  beklagen.  Dies  hängt  mitver  starlen
  Ausmahlung  des  Getreides  zusammen,  andererseits
  scheint  es  mir  doch  auch  an  den  Bälkereien
  zu  liegen.  Mit  der  leichmaßigen  Ausmahlung
  des  Getreides  werden  wir  zu  einem
einheitlichen  Brot  für  das  ganze  Reich  kommen.

Der  Minister  ging  dann  auf  eine  Reihe  von
landwirtschaftlichen  Produktionsfragen  ein  und
lehnte  dabei  die  Anordnung  eines  Produktionszwanges
  für  die  Lendwirkschast  ab.  Das  wäre;

schu  Ja.  Sie  war  nämlich  nicht  dahem
srüher.  merkchürdigerweise.  Trotz  bes  Unmetters.
Sie  war  so  seltsam,  Herr  Doktor.  Immer,  wenn
es  wo  viel  Wasser  gab,  da  zog  es  sie  hin.  -

Plotzlich  lag  sie  da  vor  mir  auf  den  Knien.
riß  sich  den  Schleier  vom  Kopfe,  das  schwerfeuchte
  Tuch  vom  Leibe.  Und  alles  warf  sie,
zusammengeballt,  dort  in  den  Winkel.  Ummer
fent  bat  sie  geschrien:  „Komm  mit!

Das  Wasserl  Erintn  müssen  sie!  Komm!“
Ich  hab'  gat  —  cberstanden.  Herr;  aber  «
mußte  ich.  ang  mich.  2  sind  wir  davongerannt
  Sien  uns  "  1½0  zurechtgekommen.
  Ja.  Zurechtgeko

Er  murmelte  weiter  knahsonees.  Daßz
Huber  den  Loldenen,  Sleistha  an  sich  vahm,
chien  er  kaum  zu  mer  versunken  in
seine  h  Tn  le,  saß  -  da  in

dem  dun  tlen  Wintel,  ein  enl  der  ors
und  h  ubelenn  ein  auf  desseschick
  hort.  4%  nose  fteund-  ,
llchen  Oru  .  *  Hen  hentn  nur
den  einen  u  haben:  allein  3  s
Gebankeno-  *8  te  talwärts.
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7  Maßnahme,  die  nur  el

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Belommen  wir  für  die  Frem#den  keinen  Nahru

  ittele  1#  Wönn  mden
mn  *ns  »  kT  .
liebt  —  Ncchkung  mweggeschleppt

  zaelden,  nicht  mehr  aufrechterhalten.
Die  Land-preisprüsungestele  soll  angewiesen
werden,  die  Frage  der  Süchstpreise  für  Solz
näher  zu  prufen.

Der  Minister  kam  auch  auf  das  Verhlt.

nis  zischen  Süden  und  Norden  zu  sprechen  und

erklärte:  Es  freut  gect  den  brigen

Herren,  festzustellen,  n  Norb  uͤnd

Süd  eigentlich  lein  hehEalat  Ergensah  bsicht,

daß  wir  uns  vielmehr  in  dieser  Richtung

ein  einiges  Volk  fühlen,  und  d  dem  „%„  3
e

auch
allem  Nachdrust  betonen.  l  M  le
kann  ich  dayegen,  daß  in  trie  n

7—

Hinsicht  leider  ein  scharfer  Gegensatz  entstanden
ist.  *  ist  zu  bedauern,  aber  nach  #der  Entwicklung
  der  Dinge  wird  es  gewiß  jedermann
begreifen.  In  Berlin  hat  eine  außerordenlliche
Zusammenfassung  der  neuen  Gebilde  slatt  unden
  und  mußtte  wohl  auch  stattfinden.  Dab##

natürlich  verbitternden  Vergleichen  75
gibt  ist  erlänlich  Mit  der  Forderung,  daß  dieser
  Apparat  nicht  weiter  #ausgedehnt  werden  soll,
u  auat  ant  *lr  bin  ich  einverstanden.

n.  Appell  an  die  Eineud
  kuu  m  durchalten  sie  wurde
mit  n  eifa  aufgenommen.

In  der  Nachmittagssitzung  wurden  dann  die
zu  der  ganzen  Frage  votliegenden  Anträge  erledigt,

  meissens  im  Sinne  der  Beschlüsse  des
Aueschusses.

bsyerischer  Lendwirsschahtsral.

münchen,  2.  Mäsz.
In  der  zweiten  Vollsitzung  des  bayer.  Landwirtschaftsrates
  nahm  zur  Frage  des  Obst=  und
Gemüsebaues,  insbesondere  durch  Lieferungsverträge
  der  1.  Präsident  in  eingehenden  Darlegungen
  Stellung.  Zu  diesem  Gegenstand  der
Beratung  waren  Regierungsrat  S  Schmitt  vom  K.

 

Staatsmimsterium  des  Innern  sowie  als  Sach-Nebholz
  und!

verständige  Landesölonomierat
Kunst=  und  Handelsgärtner  Hammelbacher  zuge-Der
  Landwirtschaftsrat  nahm  einstimmig

en.
bued  Antrag  des  Berichterstatters  an:  „1.

Eine  Vermehrung  des  Aubaues  und  der  Lieferung
  von  Gemüse  verschiedener  Art  im  heurigen
Jahre  angesichts  der  allgemeinen  Lebensmittelfnappheit,

  insbesondere  der  mangelnden  Kartoffelworräte

  ist  ein  dringendes  Bedürfnis.  2.
Zu  dieser  Ergänzung  der  Nahrungsmittel  ist
neben  einem  sorgfältigen  intensiven  Anbau  von
Gemüse  auf  den  biezu  bereits  verwendeten
Erundstücken  auch  eine  möglichste  BVormehrung
auch  Neiner  Gemüsebauflächen  erforderlich.
Die  Anlage  und  bessere  Ausnützung  kleiner  -
müsekulturen  und  Hausgärten  wird  eine  aes
rung  des  Gemüseertrags  für  die  Selbstversorger
sowie  für  die  Bedarfsbezirke  bewirken.  4.
ausgi#bigen  Belieferung  arfs
empfiehlt  sich  der  rechtzeitige  Abschluß  von  Anbau=
  und  berstrung  serne  im  Sinne  des
Rundschreiben  en  des  Kriegsernahrungsamtes
  vom  25.  Januar  d.  J.  Die  Meinen
  Gemüsebauer  sind  behufs  Zustandekommens
solcher  Verträge  durch  die  landw.  Genossen-L#sten#
  in  Verbände  zu  vereinigen.  5.  Ueber  die
Wahl  der  anzubauenden  Gemüsearten  und  deren
  Kultivierung  sind  Belehrungen  seitens

Jur

Sachverständiger  —  Vermehrte  n
urlaubung  der

osfaände#,  söhhle  der  erfor.
ihr  4  irn
merk  zuzuwenden.“

Die  jetzt  so  Wveutungsvolle  Arbeitskräftebes
  ng  für  die  Landw  ft  behandelte
im  An  146.  an  schon  wirberholt  vom  Landwirt
chafterat  gefaßte  und  vertretene  Beschlusse  und
Anträge  Oeneralsekretär  Luschka.  Seine  Aus
führungen  gipfelten  in  der  einstimmigen  Annahme
  folgenden  Antrags:  „Der  Bayerisch
Landwirtschaftsrat  widerholt  unter  Bezugnah,
me  auf  Beschlüsse  angesichts  der  d  m
wohn  beginnenden  Feldarbeit  die  dringende

en  weligehemde  militärische  Beurseudung.

sondere  von  landw.  Betriebsleitern,  sowie
um  Abstellung  möglichst  zahlreicher  Kriegsgefangener.
  Weiterhin  hält  aber  der  Bayerlsch-Landwirtschaftorat
  neben  den  Hilfsdienstpflichtigen,
  insbesondere  aud  aus  den  Kreisen  der
ehemaligen  Landwirte,  die  Mitrirkung  der  rW
gend  zu  landw.  Arbeiten  im  brurigen  Jahre  fut
ganz  besonders  vordringlich.  1.  Er  begrüßt  den
Schulschluß  auf  dem  Lande  un  mindesten
in  der  Zeit  der  Hauptarbeiten,  zum  Kartofsel
legen  und  zur  Unkrautbekämpfung,  dann  wäll
rend  der  wapierurzeen  2.  Er  empfiehlt  die

tatkräftige  Mitarbeit  der  Mittel-  und  Hochschn.
ler,  insoweit  Kiese  vom  Lande  stammen  und  mit
den  landw.  Akbeiten  und  Verhöltnissen  vertraul
sind.  3J.  Nicht  vom  Lande  slammende,  völlig  ge
sunde  und  kräftige  Mittel-  und  Hochschüler  sollen
einzeln  oder  in  Gruppen  zusammen  den  Wirt
schaftsstelen  aus  Anruf  zur  Verfügung  stehen,
wenn  Gewähr  geboiten  ist,  daß  diese  Kräfte  unter
sachverständiger  Leitung  und  Führung  in  den
landw.  Betrieben  beschästigt  werden  können.
4.  Den  weiblichen,  vom  Lande  stammenden
Dienstboten  in  den  städtischen  Haushaltungen
sollte  seitens  ihrer  Arbeitgeber  weitgehende  Gelegenheit
  gebaden  werden,  den  Angehörigen  in
der  Landwirtschaft  daheim  zur  Hauptarbeitszeit
  Hilfe  leisten  zu  können.  Zu  veren  Ersatz  soll.
ten  sich  die  weiblichen  Hilfsdienstbereiten,  weid
liche  Zugend,  wie  Kriegersfrauen,  soweit  die
häuslichen  Verhältnisse  das  mlassen,  in  den
Städten  zur  Verfügung  stelken.“

Bsweriche  Nahichten

(ansau  u.  J.,  2.  Marz.  Duch  den  Polizeihund
  der  Gendarmerie  wurden  am  hiesigen
Bahnh##f  verschiedene  Hamslerfendungen,  wie
rohes  und  herbucherte-  Schweinefleisch,  Geflubehmn
  Schmalz,  Butter  aufgestöbert  un  beschlagnahmt.


Hfarrkirchen,  2.  März.  In  der  im  hiesigen
Rathaussaale  abgehaltenen  Generalversammlung
  des  Vereins  zur  Förderung  der  Pferdezucht
  in  Bayern  wurde  beschlossen,  im  Jahre
1917  wieder  zwei  Rennen  abzuhalten,  und  zwar
8  Pfing  ozmtinggtddenta,  das  große  Zuchtrennen

eter  und  Pfingstpreis  1500

8  uoche  Meter);  das  zweite  Remen  solk  am
2  September  stottfinden.  und  zwar  das  große
aschsdig  *S  ih  um  den  großen  Jucht-Meter

  und  den  Preis
2600  Meter).  Zum

n  ceuc  2900  im  Jahre  1918  liegen  bis
*  34  Nennungen  vor.
Negensburg,  2.  März.  Eine  Preierböbuag
von  10  bis  15  Prozent  für  Licht-  und  Kraftstrom
hat  der  Magistrat  ab  1.  .Matᷓ  beschl#ssen.  Eben-6#


*

 

 

 

 

preis  8

 

augewasigssen  memschuchen  Leribenschaft:  der
Liebe.  Sie  flackerte  aus  den  unruhvollen  Augen
des  jungen  Freiherrn,  sie  brannte  in  O1
Blick.  Fee  und  Walter  wortn  ihr  verfallen.
lunge  Lorenz  splirte  ihre  Macht.  Droben  in
Waldbüterhaus  saß  einer,  den  hotte  sie  niedorgerungen.
  Und  er  selbst.  Er,  d
geistvolle  Beamte,  er,
alles  gewesen,  was  irleb
wärts,  was  ließ  ihn  län
suchen,  alten  Geheimni
das  bloß  der  td
oc

ihn  so  rastlos  vort

  verwehte  Spuren  auf  ·

en  nachsorschen!  War
r

enz  zu

nicht  auch  ihn  immer

eln  Schen  vom  Glück?

„Liebe!!  Llebe!“  dochte  der  sinnende  Mann

mit  einem  trüben  v  2e  „leberaoll  truttst.

du  mie  entgegen!  In  tousend  Formen,  in

zausend  Ge  Herd  bist  du,  wo  du  erscheinst.

  errscherln  durch  die  Jahrtausende,

lolonge  en  .  ß

gner  #-  auf.  Vom  Schlosse

her  8  r  einer
bie  s—  .l  versfrache.“  "

D  W
Oudelu  t
naso  Be  er  *8
s  dem  **

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22

 

Kun?  *7  se
„Sie
5  *  a
rl
]  r  mê•1n½n—
*  .

e  k  Und  EW—  #
#lmmer  gesund.“
Dostor  Huber  nickte.

–  e“:..

 

nesse  ioet  Aeine
cegung
rn  junge  Diener  schüttelte  den  Kopf.
So  merkt  mun  nichts.  Aber  —  40
och  nicht,  schon  lang  nimmer.  Ca##
ni  Kennen  ist  ste  olt,  ganz  anders  als  arheh
amnd  wir  alle  haben  gemeint,  sie  mag  die  kleine
Fee  nicht.  Aber  wie  sie  mit  ihr  in  der  Lchregene
ht  nach  Hause  gekommen  sind  —  die  Baro-"
  Oiga,  der  Baron  Walter  und  uess  lunger
—,  da  hat  sie  secbst.  die  SJ—  —  bineräeran
  u#  #m
gedrungen,  daß  der  peers  ron  ——  —
nach  seiner  seen  Weohnund)  gefũhrt

Folgen  der  argen  Aufs-5nn



 

    

Und  wie  geht's  der  Baro-Feene

  u  rt.  F.  4½
n  gesagt  hat:  „Walte  Eted  eber.
lio  □—  —#  .  e  ab,
s  schesdiiksd  hat  elacht
und  den  r  )  ettelt.  zur  ist  er  sortgefahren.
  immer,
das  *—  #  Kranken  inm  von  ãulein
8  liegt.  —  wia  sie  auc  Keine  ,

ute  ge  man  n  je  ge·
Llaudt,  daß  die  1  ẽ  Baronesse  doch  7  En
ön  dem  fremden  en  ?-Der

  kce  r  ürer  dn  lauderten

  nch  ein  a  zog  Do  uber
den  goldenen
„Sagen  Sie  mif,  mein  Lleber,  wissen  Sie
t.  wer  den  la