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wenn wir ber preußiichen Regierung bie Üeberzeugung
nehmen, daß mir die Kündigung desjelben fürchten.
Doch ich eile zum Schluffe. Als Testen Grund für
die Jmwangslage, in der wir uns befinden, bringt man
por, day der König die Verträge fchon unteriorieben hat.
Meine Herren, 8 it parlamentarische Sitte, dap man
die allerhöchite Berjon des Königs nicht in die Debatte
herein ziehen foll; ich werde mich an diefe Sitte jo viel
als möglich halten. E38 handelt fich hier nicht etwa um
Kronvechte der Bolfsvertretung gegenüber, e8 handelt jid)
um die heiligjten, wichtigjten echte des Landes felbit,
um feine Selbitändigkeit. Wenn man im diefer An:
gelegenheit and anderswo anderer Meinung jein jollte,
\o ann das gewiß ung, die Dayerijche Volfsvertretung
nicht hindern an ber Erfüllung dejien, was wir num
einmal nad) unjerer innigften Ueberzeugung für unfere
beihworene Pflicht dem Bolte gegenüber erachten. Meine
Herren, Sie fünnen es allerdings fo weit bringen, daß
bie treuejten Untertbanen des Königs gemüthigt fein werben
das Land ihrer Geburt, ihr Vaterland zu verlafjen (Heiterfeit
links), und ich ehe, daß jich die Dinge immer mehr
barnad) gejtalten, daß man feiner Ueberzeugung aud)
bieje8 Teßte Opfer wird bringen miüljen. Uber, meine
Herren, dahin werden Sie es nie bringen, daß id) meinen
Namen in das Verzeichniß derjenigen einjchreiben Lafte,
die mit ihrem Botum zugleich Deutichland zerreißen und
Bayern unter die Oberberrlichkeit Preußens beugen.
Sch time für die Verwerfung der Verträge.
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Rede des Freiheren Xaver dv. Hafenbrapl,
gehalten am 19. Zanuar 1871.
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Meine Herren! Sie haben durd Die Aliwerlung
des Antrages über den Schluß der Debatte wieder
neuerdings Zeit gewonnen, die vorliegenden Verträge in
Berathung zu ziehen, und nachdem der Schluß nicht be=