Full text : Weltkrieg und Gottesreich.

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versagt  ist?  Aus  besonderer  Hochachtung  für  die
Schweizer  beglücken  uns  die  Franzosen  mit  diesen
Zuschriften  nicht.  Warum  denn?  DOie  Gemüter
werden  bearbeitet  und  verführt.  Der  Rest  folgt
dann  leicht  nach.

Es  ist  mir  in  einem  geistlichen  Blatte  nachgesagt
worden,  daß  ich  in  diesen  kritischen  Tagen  die  deutsche
Fahne  gehißt  habe.  Ich  möchte  den  geehrten  Schreiber
  bitten,  noch  einmal  zu  prüfen,  ob  es  nicht  am
Ende  die  Tatsachen  fabne  war.  Wenn  die  Tatsachen
  für  Deutschland  sprechen,  was  kann  ich  dafür?
  Dann  wird's  eben,  indem  ich  die  Tatsachen
reden  lasse,  ein  Eintreten  für  Deutschland.  Der  Neutrale
  macht  sich  unbeirrt  und  unbestechlich  mit  dem
Wahren  und  Guten  solidarisch  und  tritt  für  ein  großes
Volk  nicht  von  Engeln  aber  doch  von  sehr  respektabeln
Menschen,  das  sie  zu  Tode  betzen  wollten,  ein.  Das
wird  mir,  so  hoffe  ich,  dereinst  bei  der  großen  Abrechnung
  im  Tale  ZJosaphat  nicht  als  Sünde  angerechnet
  werden.

Ich  habe  mit  dem  Redaktor  des  „Kirchenfreund"
noch  Wichtigeres  zu  besprechen:  Er  verweist  mir
mein  Schreiben,  sintemal  es  den  DOeutschen  nichts
nütze,  der  Schweiz  aber  schade.

Zuerst  das  letztere:  Oer  Herr  Redaktor
hat  oberflächlich  gelesen.  Ich  habe  die  Tatsachen
weit  mehr,  als  er  berauögefühlt,  für  Schweizer
geschrieben.  Denn  die  Schweiz  ist  in  Gefahr.
  Man  beliebt  in  der  Nähe  des  Berner  Münsters
  in  der  Schweizergeschichte  schlecht  unterrichtet
zu  sein.  Wie  ging's  doch  1797  und  98  zu?  Da  wurde
die  Schweiz  von  Frankreich  aus  zunächst  geistig
bearbeitet,  recht  eigentlich  geknetet.  Durch  hundert