Englische Eingeständnisse.
London, J1. Mai. Der militärische Mitarbeiter
der „Morningpost“" schreibt: Es wird
täglich klarer. daß die militärischen Hilf-quellen
Deutschlands keineswegs erschöpft und daß
der Geist von Nation und Armee und ihr Vertrauen
in den schließlichen Sieg unerschuttert
sind. Sie verbergen nicht den Glauben an vie
Uneinnehmbarkei ihrer Stellungen in Frankreich
und Flandern. ODas Selk #vertrauen Deutschlands
scheint auch nicht durd die Intervention
Italiel#e star- erschüttert worden zu sein. Die
Haltung der Deutschen istmutig und vertrauensvoll.
Sie sagen, dan- entsrrechende Vorkehrungen
gegen die italienische Offensive Zetroffen
worden sind. Zugleich zeigen die Deulschen.
Ocslerreicher und Ungarn keue Shwächung ihrer
Haltung an der Ofront. Die Berichte der letzlen
Tage haben gezeigt, daß die Ideec verftrüht
war, ihre Osffensire gegen die russische Fron
hätle sich erschöpft. Sie wiederhollen ihre Angriffe
mit anscheinend unverringerter Stärle und
Enischlossenheil, obwohl sie unter großen Nachteilen
lämpfen. Ihre Artillerie scheint nicht
verbraucht 2# sein. sondern sich verstärkt zu haben.
Die Deutschen waren imstande, trotz Rußlands
gewaltigem Menschenmaterial überlegene
Streitlräfte an die Stellen zu bringen, die sie
selbst als erjolgveriprechend ausgewällt haben.
London, 30. Mai. Der mililärische Mitarbeiter
der Daily News schreibt: Die Deutschen
versetzten den Ruisen im letzten Monat
einen schwereren Schlag als je. Der Angriff war
dem Grosifürsten Nikolajewitsch und seinem
Stabe eine völlige Ueberraschung. Diese glaub
ten, daß der deutsche Hauptangriff aus Ungarn
durch die Karpathen kommen würde. Die Ge
heimhaltung der Vorbereitungen und die
Gründlichkei: der Konzentrierung, besonders der
Artillerie, die Entschlossenheit des Angriffs am
28. April, der mit unermüdlicher Energie einen
Monat sortgesem wurde, find ein weiteres Zeugnie
für die Macht der gewaltigen Maschinerie,
die Deutschland geschaffen hat. („Z.)
Der verächtlichste unserer Feinde.
Berlin, 31. Mai. In einem Rückblick auf
die Kriegsereignisse im Mai sagt die „Nordd.
Allg. Ztg.“: Voll Vertrauen sehen Deutschland
und Oesterreich Ungarn auf ihre herrlichen
Heere, die, fortschreitend auf ihrer Siegesbahn
im Osten, auch dem neuesten und verächtlichsten
aller unserer haßerfüllten Feinde so zu begegnen
wissen werden, daß wir auf die Wiederholung
der glorreichen Tage von Novara, Mortara,
Custos#a und Lissa hoffen dürsen.“ (3.)
Die „Zivilisation“ in den
feindlichen Heeren.
Wien, 31. Mai. Aus dem Kriegspressequartier
wird gemeldet: Wie nicht anders erwartbar,
bieß der französische Oberlommandant
Joffre den neuen italienischen Bundesgenossen
mit schwungvollen Worten willkommen. Die
Not, die längst schon die Hilfsvöllker aller Farlen
aus Asien und Afrika als heißbegehrte
Wafssenbrüder betrachten ließ, ergreift jede
Hand, die sich zur Hilfe bietet, ohne wählerisch
zu sein und sich etwa dadurch abschrecken zu lajsen,
daß der Treubruch sie befleckte. Die sranzösische
Findigleit wein auch unangenehmen Dingen
ein schönes Mantelche en umzuhängen. So
begrüßt Joffre die Italiener als Mitkämpfer
in dem großen Ringen der Jivilisation gegen
die Barbarei. Er lann versichert sein, daß die
Barbaren sich ungemein wohl fül len. weil sie
Kirgisen, Tartaren, Tscherlessen, Turimenen,
Serben, Kalmucken, Tschungusen und Asghanen
nicht in ihren Reihen als Kämpfer der Zioili-Erkämpftes
Glück.
18 Roman von A. Below.
Machdruck verboten.
... ·«.--«.-—-Zuerst
lief ich, un dem Gra'en di-Hruhen.
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ich lete mich vor den Voch#trrien. und
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sicher, daß die Kinder v
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Tumull, im Smm und Lunkel und meinen
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und ##rr u. bünn Uerscn in * Mäutene: (19
anF den Kden Tag und u#n dn #m ieder
auf den nächsten. So ging es eine Weile fort,
bis es zu spät war. Dann hatte ich auch mit
meinen eigenen Sachen genug in tun. Mein
Zugendbelaunnter halle sich an ein anderes Mädchen
gehangen, und ich erlitt eine berbe Enttanschung.
So ließ ich die zeil verstreichen und dachte endlich
gar mcht mehr daran, dem Grafen Mitteilung
zu machen. Erst viel späler ist mein Gewiisen
ausgewacht, und ich bin eigentlich froh, daß ich
mir igtt die Sache von der Seele heruntersprechen
laun.
Mit alemloser Spannung bate! andwis
Glinther zugehört. Ihm wirbelle der
„Um Gotteswillen. sagt mir nur # eine
rief er nach einer Rause, in der er seine Gedanken
zu ordnen sich bemuht haite, „alles, was Ihr mir
hier rs habt, uns buchstäblich wahr? Ihr
lönnt es beschwör
das onn ich und will ich, wenn Sie's
Sind Sie das Kind von damals, so
—ies
—
Flucht englischer Solbaten vor türnischem Keuer auf Gauuiboll.
sation, sondern ledigli.h ais Gesangene zu sehen
bekommen. Die bume Müschung von Jioilisa
lionostreitern wird jotzt t bald eine neue B.reicherung
erfal 7 da sicherem Vernelmen nach Italien
seine bewährten skuris. auch auf dem
enropäischen Kriegsschauplatz nicht missen kann.
Die schwar2en Söhne der Ernthräg werden sich
würdig den farbigen Engländern und Franzosen
als Stügen und Träger der Zivilisalion
im Kriege anichlichen.
6510!100 Familien aus
Rußland.
Kopenhagen, 31. Mai. Aus Peterebura
wird gemeldet: Der Stadthaupimann gibt be
lannt, daß in den nächsten Tagen über 301000
Familien, deutscher, österreichischer, ungarisher
und türlischer Staat: Langehöriger, die in die
Gonvernements Wologda und Wialla verbannt
waren, in Pelersbu#ng eintreffen werden. Der
Stadlhauptmann brsierht den Polizeiorganen,
darauf zu achten, das die Ankommenden, ohne
geringsten Aufenthalt. Kis Reise nach Schweden
sortsetzen. 20½ Personen feindlicher Staatsangehörigkeil,
denen der Aufenthalt bisher gestaitet
war und die um die Aufnalme in den
russischen Siaatsrerband naddgesucht hatten,
wurde befohlen, Petersburg sofort zu verlassen.
(3.)
Rüdlehr von
dem westlichen Friegsschnaplas
Dermißlungene Luftangriff
auf Ludwigshafen.
Basel, 31. Mai. In Straßburg ist feilgestellt
worden, daß von den 18 franösischen
Fliegern, die am Freitag Ludwigshafen angrifsen,
nur 12 zurüdgelehrt sind. Außer dem geranzerten
Führerilugzeug, das östlich von Neusladt
niederging, wurden ewm#i Flugapparate getrofjen
und zur Landung gezwungen. Einer von
diesen landete, da er von den Deutschen mit
Erfolg beschossen wurde, dei Oetigheim unterhalb
Rastatt in einem freien Ackerfelde und
überstürzte sich. Die beiden Flieger wurden aus
dem Flugzeng herausgeworfen und erkeblich verletzt.
Sie lonnten ihre Absicht, das Flugzeug
und die technische Einrichtung vor der Gefangennahine
zu verrreunen, infolge ihrer schweren
Verlehzung nion mehr ausfüren, so daß sehr
wichtige Papiere, vor allem der Flugplan, in
deutsche Hände fielen. Die beiden Flieger wurden
mit einem Krankenantomobil nach dem Gemag
Gott im Ommel allein wusen, ob Sie ein
Graf von Varel oder ein van der Vaick sfind.
Uebrigens labe ich viel später eriehren, daß die
bolländische Familir ebenialls gereltel worden ist.
Auch soll dar kleine Kind nicht tol gewesen sein,
doch weiß ch das nicht gewiß.“
Frau ahnte wohl schwerlich. was
für einen Sturn sie mit ihrer Miueilung in dem
jungen Grafen wa .Das Alter hatte sie
bereits etwas stumpf gemacht. Gewaltsam suchte
sich Ludwig Günther endlich zu sassen und mehr
schmerzlich als vorwurseroll sagle er zu der Greisin,
die sich in ihrem Lehnnuhl zusammenlauerte:
.Ihr habt damals unrecht getan, Albeit
Mertens, es war Eure Pitilhl, Euch dem Grasen
zu enldecken. Schwerlich hälle er Euch Vorwurse
hemacht. Tenn für die Verwechslung der Kinder,
wenn siec slallgesunden, lönm Ihr nicht-: unter
solchen Verhaälinissen, wie Zhr sie da gesehildert
habt, ist's nur zu erklärlich, daß dieseibe vorgekommen
ist.“
.„Gebl mir die Hand, Herr. ku die Alle,
als er sich zur Tür wandie, „und seien S Sie nicht
böse, Sie haben ja nichts verloren, sind ein Graf
geworden.“
Ludwig Günther lachte laut aund bitter- auf.
„Ja ein Dunlelgraf, nun mehr als je!I' Dann
aber besann er sich und seine edle eer gewann
die Oberhand. Er reichte der Frau seine Hand
hin und nahm kurzen, doch nicht unfreundlichen
Abschicd von ihr. Draußen wandie er sich mit
hafugen Schrinen dem Freien zu: er muste allein
sein, mit sich selber ine Klare lommen, bevor er
wieder einem Menschen ins Anar zu schauen
vermochte, und sollte es der treue Philipp sein.
Auf einem schmalen Fußpfade schrin er an
der Hunte entlang dahin. Altc, längst eingesargte
und bearabene Schmerten waren in seiner Seele
fangenenlazarct! Rastatt gebracht. Sie halten
nichl nur dureh den Srurz, sondern auch durch
Schüsse erhebliche Verlegzungen erhalten. Das
dritle Flugzeug erhielt bei Germersheim einen
Treffer und stürzte in der Nähe von Ludwigshasen
bei Mutierstadt auf eine Wiese ab. Als
Leute binzulamen, fanden sie die beiden Flieger
beril# . Die Toten wurden durch
beutsche Soldaten nach Ludwigshafen übergeürt.
(.).)
· 4 #
der Kam##f zur See.
Die U Bootsgefahr.
Haag. (1. Mai. Ein Londoner Telegramm
teldel, daß die Cunardlinie beschlossen hat, ihre
- 5010560 Tonnen-Dampfer nicht mehr in
Dienit zu #lelien. Im Schifsahrtskalender ist.
eine enisprechunde Eintragung vorgenommen
morden. (.).)
Versenkte englische Dampfer.
Amsterdam, 31. Mai. Reuter meldet, der
Dampser „Dulloch moor“ wurde auf der Höhe
der Insel Quessant gegenüber von Brest an der
franzosischen Nordwestlüste am 28. Mai von
einem deutschen Untersecboot torpediert. Die
Mannschaft landete in Barry. Nach einer
Llondemeldung passierte das französische Schiff
„Diri“ Quessant auf dem Wege nach Brest mit
der Wiaunschast des engl. Dampfers „Glenlee“,
das von Cardiff nach Aden unterwegs war und
ebenfalls von einem deutschen Untersceboot torpediert
wurde. (.3.)
4
Die Schlacht in Galizlen.
Berlin, 31. Mai. Der Korrespondent des
„Lolal Anzeigers“ im k. u. k. Kriegspressequartier
berichtet: Trotz aller Bemühungen war
es den Russen selbst bei Sieniawa nicht gelungen,
ihre starle brüdenlopfartige Stellung wesllich
des San zu erreichen. Was verloren ging,
war unsere Brückenlopfstellung östlich des San.
Diese Siellung ist aber auch durch die Fortschritte
der Verbündeten an der Lubaczowlarom
Süden und Südosten her bedroht, so daß
sie von den Russen auf die Dauer nicht gehallen
werden kann. Hand in Hand mit diesen,
wieder ausgewacht und quälten ihn aufs neue.
.Groseer Gott, wie solite er Licht in das Tunkel
briunge en: nach so viel uiven erwies es sich ja als
völlige Unmöglichleil, in ##nd weliineinchonsihungen
anzustellen, um Geristtreit: errilangen. Er dachle
an die hohe Greikn in Varel. Sollte er ühr
diese wunderlich Lingende Mär mitteilen oder
nich!? Wie wirde sie dieselbe aufnehmen? Sie
liebte ihn zärtlich, die alle Frau, bereitete er ihr
nicht herbes Weh mil der Nachricht? Andererseits
sträubte sich sein reiz pa Ehrempsinden gegen das
Verschweigen. Usurpierte er denn nicht einen Tieel,
einen Namen, der ihm nicht zulam? Oh. nur
einen Monschen. eine treue Brust, an welche er
sich flüchten konnte! Was hätie er nicht in dieser
Stunde für einen treuen Freund gegeben, mit
dem er sich aussprechen, dem er alles anvertrauen
lonnte.
Weiter und weiter schritt der Jüngling dahin,
längst halte er den lleinen Jus#pfa verloren, aber
es trieb ihn vorwärts mit bastigen, unruhigen
Schritten. Endlich legten sich die stürmischen
Wogen in seinem Innern; er wurde ruhiger.
Noch einmal erwog der Enlel der alten
Reichogräsin von Varel alle Punkte für und r-*
ar er der Sohn Johann Alberts oder w.
es nicht? War ers's nicht, dann hieß er van oer
Valck und an Stelle des sitbernen Ankers führte
er einen Falken im Wappen. Seltsames Schicksal,
das über ihn wallete. Seilem er zum jelb
stäudigem Denken erwacht war haite das Geheimnis
seiner Geburt immer als dunlie Wolle
an seinem Lebenahmmmel gestanden, und jetzt —
lachte so schallend und biller auf, daß er sast
suͤbs darüber erschrak. „Ich bin der ich bin und
ben der ich nicht bin, sagte er dann vor sich hin,
mals wohl ich das Dunkel lichten, von.
em meine Eristenz umgeben ist. ett schon trage
die Abschnürung Przemysls im Gefolge haben:
den Operationen nimmt die Beschießung der
Festung mit schwerem Geschütz ihren Fortgang.
Nachdem die Russen mil Rückssicht auf Gründe
militärischer, nationaler und weit mehr noch volitischer
Natur auf die rechtzeitige Räumung von
Przemysl zu verzichten scheinen, minlt auch dort
den Verbündeten ein schöner Erfolg. Sobald
die letzten Gegenangrisse der Russen am mittleren
San, sowie vor der Dujestrfront ausgeblutet
haben, muß Stryi, muß Moscisla und
müssen die Stellungen des Feindes auf der
Wasserscheide zwischen Dujestr und San unser
werden und damit hat der Widerstand der Russen
am San sein Ende gesunden. Ok der Feind
hernach noch imstande sein wird, die Lemberger
Linie zu halten, hängt von der Nachhaltigleit
ab, mit der er in der noch im Gange befindlichen
Schlacht geschlagen wird. Fachlundige
Militärs messen schon heute der zweiten Schlacht
am San entscheidende Bedentung für das Schicksal
Galizieons und somil einer großen Phase des
Krieges gegen Ruftlland bei. Russische Offiziere,
die am mittleren San zu Gefangenen gemacht
wurden, bestäligen, daß der Kommandant der
geschlagenen dritten russischen Armee, Fürst
NRadkow Dimitriew, seines Kommandos enthoben
worden ist. (JZ.)
·
Eine russische Darstellung über die
Arlillerielämpfe in (Galizien.
Petersburg. Z1. Mai. (Meldung der
Petersburger Telegraphen-Agentur.) Aus den
Berichten fremder Zeitungen über die Kämpse
an der Linie von Gorlice zum Dunajec ging
hervor, daß der Feind dort gegen unsere zwei
) Korps ungefähr 1511) Kanonen, von wel
chen ein beträchtlicher Teil mittlere, schwere und
42 Zentimeler-Stücke waren, in ganz; lurzer Jeit
in heflige Tatigleit gesetzt hat. In einer nur
4 stündigen Beschiesung, als die dem Sturm
vorangehende Artilerietatigleil besonders beflig
war, verfeuerte der Feind allein ungefähr
700 000 (2) Geschosse, eine Menge, deren Be
förderung mehr als tausend Waggons nötig
hat. Diese Geschoßmenge übersteigt das Dop
pelte, was eine fünf= bis sechemonatige Be
lagerung einer wohlrersorgten großen Feslung
verlangt. Weitere zehntause: id Ceschosse waren
vom Feind für die Durchfuhrung seiner Offensiue
bereitgestellt. Allem Anschein nach waren
diese tatsächlich schon am 10. Mai verbraucht
(7), als sich die ersten Anzeichen eines
Stillstandes in der Offensive Macensens zeig.
ten. Im allgemeinen hat der Feind bei dem
Angriff auf unsere Stellungen auf je 11Schritt
Schritt unserer Front 10 Geschosse mittleren Kalirers
im Gewicht von zwanzig Pfund ver
seuert (r). Das Vordringen des Generals Mallensen
von Gorlice über Jaroslau nach Nalloim
Nordosten von Prs emy wurde nur dadurch
möglich, daß jedes von unseren auf die entschei
denden Posten gestellten Bataillone während
ganz lurzer Zeit mit ungefähr 10000 Artilleriegeschossen
beschossen wurde. Bei einem so
hefuigen Feuer wird, abgesehen von den bedeutenden
Verlusten, jeder, der sich in seiner Wirlungssphäre
befindet, mehr oder weniger beschädigt
oder betäubt. Augensch einlich sind selbtt
sehr viele Geschoßfabriken auf die Dauer nicht
im Stanve, zu einer solchen Lieserung von Geschossen,
wenn 210100 in der Stunde verbraucht
werden (1). Es scheint tatsächlich, daß die Deutschen
die Vorräte von Krakan und einigen anderen
Festungen erschöpft haben. Unter der
deutschen Infanterie, die durch die Unterstüt!
ich schwer an di#eser Aurde, wie harl durste sie
nuch nicht in Zukunft drücken! Und wenn der
Schleier meiner Herlunft geluste: wird, ich den
mbsb meiner Muner und die Geschichte ihres
Liel esbundes erfahre, desio quälender werden minh,
alrbald die Zweifel ansallen, ob ich ben, sur was
ich mich biser gehalten, ein Sproß der Familie
Owenburg= W oder ein Ablömmling der von
der Valck.“ var körperlich müde und damit
zugleich seelisch rühiger geworden. Eine trübe
Nesignation griff bei ihm Play, die auffallig ven
dem frischen Lebensmut abstach, der ihn Keradein
der letzten Zeit seit dem Abentener mi: den
Strolchen und der Reltung Leonore Sophies
erfüllte.
Philipp bemerlte das veränderte Wesen seines
Leru- sofort. Der ireue Mann machte sich schwere
Sorge darüber, um so mehr als der Graf, ganz
wider seine Gewohnheit, eine bescheidene Frage
nach der Ursache seiner Verstimmung barsch und
unfreundlich beantwortete, sich Uberhaupt nervöon
und unzufrieden zeigte. Freilich tat es ihm dann
sosort wieder leid, wenn er den allezeit in seinem
Tiensteiser und seiner Anhänglichleit sich gleichbleibenden
Blondkopf hart angrsahren hatte, wo
Car leine Ursache dazu vorlag, und er suchle
damm wohl durch ein hergliches Wort sein Versehen
wieder gut zu machen. bllion. sann und grübelte
über die Veränderung, die mit seinem rorliebten
sung gen Herrn vorgegangen war, aber e
einem Resultat. Diese Alheit Mertens l Et
ja wohl verhext haben. Er beschloß, die Frau
Lufusuchen und sie zu befrogen. dacht, getan?
anges sinnen war niemals die ache d
KJauges Varelers gewesen nalsd. er einmal aus
eeem gewohnten An aufgerittelt war. Hier
ades bekam" e Alte selber hatte
die Fnla¾ u ul. als habe sie Ludwig
—