fern sehr schnell, ale die neue O. J. K. entsprechend meinem am 31. August
gestellten und eingehend begründeten Antrage am 2. September dahin entschted,
daß der Angriff auf Verdun einzustellen und die bisher gewonnene
Kinte als Dauerstellung auszubauen sei.
Dae Ergebnie der mehr als ein halbee Jahr hindurch fortgeführten
Offensive war ein Mißerfolg im großen, eine unendliche Summe herrlichster
Taten im einzelnen. dles Blut war in Strömen geflossen.
Umsonst? Damals mitten im gewaltigen Drama wollte es mir so scheinen
trotz der Gefangenenzahl von 1400 Offizieren und 64 000 Mann und der
Beute von 250 Geschützen und 500 Ulaschinengewehren. Zeute, wo rückschauende
Betrachtung auch auf Grund der feindlichen ZRriegeschilderungen
und der Geheimverhandlungen in der französischen Rammer ein klares
Urteil ermöglicht, darf doch festgestellt werden, daß der unentwegt und
zähe fortgeführte deutsche Angriff einen tiefgreifenden Einfluß auf die
feindliche Seerführung, auf ihre Entschlüsse und Maßnahmen, auf die
Stimmung des französischen Volkes und damit auf den Gang der Zriegshandlung
im großen ausgeübt hat. Der riesige Kraftaufwand und die
überaus schweren blutigen Verluste des Feindes, die die unserigen um
mehr als das Doppelte übertrafen, bedeuteten für ihn eine derartige
moralische und materielle Schwächung, daß er sich außerstande sah, in
der Schlacht an der Somme seine Rolle als Angreifer auch nur annähernd
so durchzuführen, wie sie ihm nach dem Hlan der Verbandemächte zugedacht,
und wie sie für das Gelingen dieser großen Durchbrucheoperation
erforderlich war. Diese unumstößliche Tatsache darf nicht außer acht
gelassen werden, wenn man zu einer gerechten Beurteilung des deutschen
Derdun-Unternehmens gelangen will.