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Koͤnsge · weder Lust zum Seewesen noch die Nation selbst Sinn
für Seehandel hatte; hier hätte son der gefährlichste Feind
für sie entstehen können.
Jo. Lucii Dalmatae L. VI. de rogno Dalmatiac et Croatie.
Vindob. 1758. fol. und T. III, Collect. Schwandtner.
C. du Fresne IVFricum vetus et novum. Paris. 1648. fol. Posonil
1746. fol. V
Greg. Rattkay de Nagy Thabor memoria negum et Banorum
Dalmatiac, Croatia# et Schavoniae. Ed. II. Vindob. 1772. 4.
Dan. Farlati H)ricum sacrum. T. I. V. Venct. 1751. sed. fol.
B. A. Kercsclich de Corbavia. notitiao Pracliminares de regnis
Dalmatiae, Croatiae, Sclavoniae. Zagrab. 1771. fol.
Ej. historia Ecclesige cathedralis Zagrabiensis. Zagrab. 1774.
" fol.
18. Neue Einrichtung der gerichtlichen Gewalti im Reich; 1100
in jeder der zwoͤlf bischdflichen Dioͤcesen werden jaͤhrlich zwei
große gerichtliche Conpente gehalten, wo der Bischof, die Comites,
Vice- Comites und andere Richter oder angesehene
Männer aus der Dioͤcese die Assessoren machten. Doch behielt
der Koͤnig, wo er selbst hinkam, die oberstrichterliche Gewalt.
Gottes- Urtheile soͤllten nur in den Cathedral-Kirchen
und in den Pläpositur-Kirchen von Presburg und Neutra
vollzogen werden.
Man finder in Ungarn um diese Zeit Spuren von roher
Barbarei und von guten Einrichtungen der Staatspolie
zei wunderbar beisammen. Das Steuerwesen ist schon auf
einem regelmäßigen Fuß; eine Act von Post geht durch das
ganze Reich, und doch konnte in den Volks-Sitten die Christliche
Religion noch nicht triumphiren, der Ackerbau stieg nur
langsam, und manche der schönsten Gegenden des Landes
wurden bloß als Pferd= und Viehweiden benutzt. Die Cultur
mußte hier einen höchst unregelmaßigen Gang gehen,
weil sie fast bloß von aussen herein kam, und nicht als ei-"l