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ich mich umsah, standen meine zwei neue Bekannte
unter einer Hausthür, und luden mich ein, mit ibnen
in ihre Werkstätte zu kommen, und mich zu überzeugen,
daß sie die Künstler seyen, für welche sie sich den Abend
zuvor ausgegeben. Ich trat hinein, und sie dankten mir
sebr verbindlich, daß ich diesen Morgen beim Gouvernement
meine gestern versprochene Erklärung gemacht, und
die Sache ins Reine gebracht hätte. Der Aerger, den
ich auf diese unverschämten Schelme hatte, lieh mir es
nicht zu, diesen Dank anzunehmen, sondern ich erwiederte
ganz dreist, daß aus Mangel an Zeit, nicht ich, sondern
mein Freund diesen Morgen bei der Justiz gewesen, und
ibre verlangte Deklaration, daß sie nicht die Diebe bei
uns gewesen, gemacht hätte. Das ist uns einerlet, kurz
wir sind jetzt von diesem Verdacht freigesprochen, ob ihr
oder euer Freund solches getban bat, erwiederten sie,
und zeigten mir ihre hinten am Haus gelegene Werkstdtte,
wo dann der eine, um das Anseben eines Bildhauers
zu haben, an einem in Punkte gesetzten Dianenkopf,
der andere aber an der Polirung eines kleinen
marmornen Obelisken scheinbar arbeitete. Meiner Vermutbung
nach war aber weder der eine noch der andere ein
Künstler, und es war mir höchst wahrscheinlich, daß die
Bursche diese Werkstätte in der Gegend des spanischen
Platzes, wo die meisten Fremden wohnen, ihrer Gaunerftreiche
wegen gemietbet hatten. Sie konnten auf diese
Weise alles beobachten und sich mehr den Augen der PolIizei
entziehen.
Ich mußte nun bedacht seyn, den erlittenen Verlust
durch Unterricht wieder zu ersetzen. Es fehlte mir in