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Uummer 230 ERosenelmen Anzelgert. bienstag, 6. Oktober 614
unterrichleter Seile mitge- Krise stehe. Das Ministerium weigerc sich, die
*’ E EWoln sichr 8 offene Stadt ge- KFelagerungegeschütze. * Maßnahmen des englischen Kommandanten anten
kann, weil sie ein Forl und drei Batterien Unsere photographische Aufnahme, die vom dasselbe in Feuerbereitschaft, daneben durchzuerkennen und zu verössentlichen. Der englische
mit etwa 20 Geschutzen verschiedenen Kallbers,Generalstab zur Verössennichung genehmigt seppelin Bomben zerstörte Wohnhäuser inKommandant lasse alle Gebäude militärisch bebesitzt.
wurde, zeigt unten ein moderner VelagerungeAntwerpen. ' setzen.
Saag, 4. Oll. Der Kreuzer „Leipzig“ hat geschutz, traus —#3 oben in der Miite — Die Deutschen in Aegypten.
in den nordpernanischen Gewässern den englischen
Dampfer, Banisield“ mit 6000 Tonnen
Zucker, die für Liverpool bestimmt waren, und
einen Wert von zweieinhalb Millionen Mark
darstellten, versenkt. Die Mannschaften der
„Bankfield“ wurde von einem anderen Dampser
nach Calao gebracht.
Der Kamofs um Tsingtau.
Berlin, 3. Olt. (Nicht amtlich.)) Wenn
mar die bisher vorliegenden, um Teil allerdings
englischen Quellen entstammenden Nachrichten
über den Angriff unferer Gegner auf
Tsingtau msammenfaßt, ergibt sich fsolgendes
Bild: Vereinigte japanische und englische Streitträtte
gelangten am Sonntag, den 27. Sept.
nach, unbedeutenden Scharmüßein nit vorge-Wchebenen
deutschen Streitkräften bi; an den
Siiunfluuß. Hier murde ihr reduer Flügel vm
Innern der Bucht aus durch drei oeutsche
Schiffe beschofsen: bis iapanische Flieger ein-Oreisen
Die Flieger wurden dabei beschädigt.
S#% Gesamtverlust des Gegners beirug 150
Thte. Die deutschen Verluste sind unbelannt.
Während der Kämpfe hat ein deutichhes Ka—
nonenboot die deutschen andtruppein in voreüg#icher
Weise unterstützt. Das Kandnenkoet
wurde von der japanischen Flotte angegriff. nun
scheint aber unbeschädigt geblieben zu sein. Am
23. September, v während Tsingian: zu Land ganz
ab geich'ossen wurde, beschoß eine sapanicche Linienschiffsdivision
zwei deutiche Küftenb#alterien
dic kräftig antworteten. Die deutschen Verluste
sind unbekannt. Am folgenden Tage be zamn die
Hecresmecht der Verbündelen ihren Annrifj auf
vorgei ick obene deutsche Stellungen. An- Geineno
din der Angriff auf die deutsche Hauptvertei
digungelinie. Von deutscher Seite vurde 8.
Einsebung aller Kräfte geantwortet.
Indische Truppen.
London, 4. Olt. Die Ausschiffung der inrdiichen
Truppen fand in Marseille siatt. Unter
ihnen befinden sich Ghurka-Truppen aus dem
Pendschab und aus dem Beiutschistan. Die
„Times“ melden aus Marseille: An der Beförderung
der indischen Truppen haben 20 Dampfer
teilgenommen.
Die engltichen Oftiziere-London,
4. Okt. Ein an der Fromt ilehender
Offier joreibt in der Times: Dis meisen
englischen Offiziere haben sich in ganz falicher
Weise ausgerustet, als bb sie in einen Kolonialkrieg
oder auf eine Expedition King: en oder
als #l sie erwarteten, spät im Freien zu Ichlafen.
Andere nahmen große Mengen von Kerzen,
Seifen, Geschirt, Patent- Medirin, Betten usw.
mit, als ↄb die Franzojen im Dunkeln lebten. sich
niemals wüschen oder äßen und auf dem Fußboden
schliefen.
Ein englisches Kriegsschit in
Aifiabon.
Paris, 4. Olt. Nach einer Meldung der
„Daily Mail“ traf ein englisches Kriegsschiff om
Montag in Lissabon ein. Der Präsident der
Repubeit begab sich von Cascaes nach Lissabon,
um den Kapitän zu empfangen. Man bringt
den Besuch in Verbindung mit einer vorungegangenen
Konferenz in der englüchen Fesandtschaf"#welcher
der englische und er anzösisch:
GWesandte und der porkugiesische Ministerpräsident
beiwohnten.
Der Zar aus dem Kriegsichaupla.
platz.
Petersber, 4. Ott. Der Jar hat sich
zu dem Kriegsschauplatze begeben.
Gundula.
2 Noman von A. von Trunledl.
„Vielleicht wirst du über kurz oder lang
iä die Lage kommen,. Gundel wieder unter
deinen versonlichen Schun nehmen zu müssen —“
das? Regt sich die Lust zu einem
abenteuerlichen Leben wieder in dir
„Das weniger. Aber man Aera ja niemals
wissen, wie es kommt. Ich habe mein
Haus bestellt. Gundula ist meine Universalerbin
— nach meinem Heimgange ein reiches Mädchen.
Willft du mir versprechen, Gundula nach eigem
Tode wieder zu dir zu nehmen? Ihre Vereinsamung
macht mir so große Sorge: sineigt
sehr dazu, sich von den Menschen abzuschließen,
und das taugt nicht für ein junges
Mädchen. Du brauchst nicht zu fürchten, daß
dir Ungelegenheiten aus Gundulas Anwesenheit
erwachsen; sie ist ja kein Kind mehr und
sicher taktvoll genug, um allen Konflikten in
deinem Hause sorgsam aus dem Wege zu gehen.“
„Aber mein lieber, bester Olto, was sind
das für Reden? Seloftverstandlich kann Gundulao
jederzeit in das Haus ihres Vaters zurück.
kehren, und gegebenenfalls werde ich meine
jungste Tochter zu schützen wissen. 24 bin doch
kein Pantoffelheld, wenn ich auch den Frieden
über alles liebe und aus diesem Grunde meine
Frau nach Gesallen schalten lasse. Gundula ist
mein Herzenskind, und ich wäre glücklich, se
wieder in meiner Nähe zu haben. Nur u
diesen Preis möchte ich es nicht. Der n
erhalte d une - lange, das ist mein auftiger
*- n t Schwager. So wöre auch
diese 2 d geordnet, die mir schwer
Die Rufsen in den Karpaten
geschlagen.
Budapest, J. Olt. Das Ungarische Korrlespondembureau
meldet aus Nyiregy-DaiG:
Nach einer von dem Obergespan des Komita:s
Mar#zmarasch eingegangenen Meldung haben
unsere Truppen in der Gegend von Oelörm5
in siegreicher Schlacht die in Marmaros eingedrungenen
Russen geschlagen. Der Feind 3og
sich in Unordnung nach der Grenze mrüd. Unsere
in der Umgebung von Körösme recsammelten
Truppen haben gleichsalls den Kamof
mit den Russen aufgenommen, deren Verjagung
binnen lurzem erfolgen wird.
Rußland und England.
Franlfurt a—M., 4. Okt. Der „GEranlf.
Zig.“ wird von ihrem Korrespondenten aus
Konstantinopel gemeldet: Jwischen dem rusjiHschen
und dem englischen Volschafter hat ein
erregter Wortwechsel statlgesunden. Rußland
wirft England vor, durch übereilte Handlungen
des englischen Geschwaderchefe wichtige kussische
Interessen auf das Empfindlichste geschädigt zu
haben. Ich erfahre zuverlässig, Nußland machte
mit einer neutralen Heeresverwaltung größere
Arschlüsse zur Lieferung von Kriegsmaterial,
besonders eines Artillerieparls, deren
Zusieilung durch die Dardanellensperre jetzt
größtenteils unterbunden ist.
Eine italieniiche Warnung.
Rom, 4. Olt. „„Giornale d'IJlalia“ druct
einen Teil eines BVrieses an das Fiorentiner
Wgcchenblatt „Voce“ ab, in dem don der Art
und Weise die Rede ist, wie Htalienisch. Freiwiilige
in Frantreich behandelt werden. Die italienischen
Freiwilligen werden in die Fremdenl= gion
gesteckt und als Kanonenfutter verwendei. Man
bhot ihnen als Ofsiziere Korporale gegeben. Die
materiellen Bedingungen lind einfach furchker-Iich,
sodaß man alle möglichen Seuchen eriberten
darf. Drei Leute sind schon an einer verdächtigen
Krankheit gestorben. 10 0 Tage lang habe
mon sie mil einer unglaublichen Nachlästigleit
behandelt und aus sgebildet und diese kräslinen
überzeugten Menschen in einen Hausen Mutlo##
vermrdelt. Der Artikel, mit dem das , Giarnal:
d'Italia““ den Abdrud des Briefes einleitel,
räl vom Eintritte in die Fremdenlegion
ab und hebt hervor, daß Jlalien seine Söhne
ietzt ĩelbĩt braucht.
Serbien vor dem Zusammenbruch.
Wien, 4. Olt. Die Sudflavische Korrespondenz
meldet aus Serajewo, Aussagen dec den
iineeliigenteren Ständen angehörigen jüdflavif chen
Hriegsgefangenen stimmen darin überein, daß
die. politische und mililärische Lage Serbieno
überaus ernst sei. Nur mit (Gewaitmitteln gelänge
es der um den Kronprinzen gescharten
Osffi- ierspartei, die blindlings den Befehlen
Rustlands gehorche. den allgeme: nen Zulammenbruch
zu verkindern. Die röllig erschöpfte
Berellerung des Landes wunnsche das Ende
des Krieges herbei und werde keinen Moment
zgern, sich von denjenigen Elementen los zu
machen, die man als Ursache des unaufhaitsamen
Niederbruches in Serbien ansehe.
Gegen die rumänischen
Kriegs-Heh#er.
Berlin, 4. Oll. Nach einer Meloung aus
Bularest hat der Kronprinz von Rumänien
die russenfreundlichen Elemenie, welch: darauf
ausgingen, König Karol zur Abdankung zu
treiben. und mit Hilfe des Thronerbens Rumänien
auf die Seite des Dreiverbandes zu
bringen, in unzweidentigster Weise abgeschütltelt.
Er erklärte ihnen, er werde niemals den
rumänischen Thron besteigen, wenn die Treibereien
der Nassophilen den König zum Rücktritte
veranlaßten. Damit wird das“ von russischen
Agenten verbreitete Märchen hinfällig,
daß der Thronerbe sich mit jeinen politischen
Anschauungen bezüglich der wahren Inleressen
Rumäniens im Gegensatze zu König
Karol befinde.
Aegypten vor der Krise.
Wien, 4. Olt. Die „Wiener Reichspost“
meldet, daß Aegyplen un.nittelbar vor einer
London, 4. Olt. Die „Times“ melden aus
Kairo: Der Oberbefehlshaber der Oklupalionsarmee
hat verfügt, daß alle sich in egyplen
aufhaltenden Deutschen und Oeslerreicher
bei Strase der Verhaftung durch die Militärbehörden
sich bis zum 10. ds. Mte. registrieren
lassen müssen. Die Verfsügung ist für
den Sudan ergangen, wo Deutsche und Oenterreicher
ihren Wohnort nicht ohne Pah verlassen
dürfen.
Japan und China.
Tolio, 4. Okt. Von maßgebender Sielle
verlautel. baß die japanische Regierung als Aut
wort auf die Vorstellung der de#ineiischen Regierung
wegen der Besetung der Schantungbahn
durch die Truppen der Verbündelen eilicren
wird, die Linie werde von den Deut—
ichen beuupzi, um die Besestigungzu erlte on
Tsingtau gegen die englisch-iananischen Truppen
m verstärlen; ferner müsse ihre Besehung
als unbedingte militärische Naitwendizzleit betrachtet
werden, die den Rechten Chenas nach
Beendigung des Krieges in keiner Weiee schaden
werde.
1 (Lichtamtliche Meldungen.“
Unsere wirtschaftliche Kraft.
Beriin, 1. Oll. Aufs die Kriegsanleihen
war bis gestern bereils eine Bareinzanlung bei
der Reichsbank in der Höhe von 918 Mill.
Mark gelciste! zarpete oowbohl, kr erste Einzeichnungslag
der 5. ds. Mte. ·
Ein deutscher an
mde
Berlin, 4. cin. Die „Lof. 319“ schreibt:
Der „Times“ wird aus Colombo (Cemon)
gemeldet, daß sich rin Vetter des Deutschen
Kaisers an Vord des Kreuzers „Emden“ befinde.
Einem gesunkenen britischen Oberil von einem
der Handelsschifse sagte der Kommandaut des
Krenuzers, daß er wohl damit rechne, von englischen
Kriegsschiffen angegrissen zu werden,
daß er es aber den Engländern schmer machen
Bord der
werde. Mit dem Vetter des Kaisers isl der
Prinz Franz Joseph von Hohenzollern, ein
Sohn des Fürsten von Hohenzollern und
Schwager des Erlönige Manuel, gemeinte. Der
24 jährige Prinz ist als Leutnant z. S. auf den
Krenzer „Emden“ lkommandiert.
Die sozialdemoklratiichen
Gewerkschaften im Krieg.
Berlin, 4. Okt. Nach den Angaben der
Verhandsvorstände find 589 755 Gewerkschaft
mitglieder bis Anfang September zum Heere
eingergen. Die Zahl der tatsächlich Eingezogenen
dürfte wesentlich höher sein, denn bei dem
Verband der Fabrikarbeiter find z. V. nur
69,5 Prozent der Mitglieder von der Crhebung
crfahßzt.
Zu den Kämpfen
riegs F ichaupla#,
Berlin, 4. Olt. Der Sresal Teiponoent
des „Verliner Vokalan#zeigers“, Stoffers, meldet
aus Düsseldorf: Ich habe am Mittwoch,
den 30. September im Operationsgebiet des
Argonnenwaldes und nördlich von Verdun geme(ilt.
Drei französische Fesselballons waren
über der belagerten Stadt sichtbar. In der
Nähe des Bahnhofes von Verdun zeigte sich
reg'e militärisches Teben. Zur Jeruhigung der
lunftbegeisterten Engländer lann milgeteilt werden,
daß die Kathedrale unversehrt ist. West
lich von Verdun auf den Höhen und im Tal des
Argonnenwaldes waren Ceschützgesechte im
Cange und die Franzosen schossen ihre eigenen
ntnt———————8—8—————“
am westklichen
auf der Seele lag. Müinndlich läßt sich so etwas
immer belter estedigen als schriftlich.“
„Gewiß. Ich an deiner Stelle würde freilich
nicht des Teusel an die Wand gemalt haben.
Aber nun, mein Freund, müssen wir aufbrechen,
es ist die höchste Zeit, wenn wir unseren Zug
noch erreichen wollen.“
Eine Viertelstunde später fuhr der Bankier
dem neuen Automobil seines Schwagers zur
hn.
Vera winkte lachend mit dem Tuche: In
zebn Jahren sehen wir uns wieder!“ rief sie
lachend zurück, ofsenbar froh darüber, daß der
Besuch überstanden war.
13. Kapitel.
Schloß Chatelaine liegt auf einer waldigen
Anhöhe im nordlichen Frankreich. Ein ziemioh
steiler, beschwerlicher Weg führt hinauf. Und
wehte im Tal die Oktoberluft milde und erquickend,
lo- strich hier oben ein eisiger Ost
über kahle Felsvorsprünge, die mit niedrigem
Heidekraut spärlich bedecht ware
n der Mittagsstunde war der Weg, welcher
stellenweise an steilen Abgründen vorbeiführte,
hemiaich beleb
Einige Tone, welche Lebensmittel im
Schlosse abzuliesern hotten, waren unterwegs,
ebenso der Postbote und ein kleiner Trupp
Reisender, denen man die herrliche Aussicht
ins Tol gerühmt hatte.
Unter ihnen befand sich auch der Bankien
Eicke aus Berlin. Ihn führte aber noch ein
anderer Zweck vorn hinauf, als Naturschönbeiten,
4 bewunder
ckehatte lenter. Gatiun die längst vergrecher
sat nach Paris bewllligt, seinen
amen selbst dorthin das Geleit gegeben und
wei volle Wochen mit ipuen zusamm
alerien und Salons #eucht.
Nun rief die gi. ihn heim. Seine
Damen aber haue e unter dem Schutze eines
Kavaliers, des Herra von Chatelaine zurückgelassen,
welcher sah innen schon auf der Reise
nach Paris angeschlolsen hatte und seitdem ihr
ständiger Berater und Begleiter gewesen war
Anatole de Chatelaine hatte von der ersten
Stunde ihrer Bekunntschaft an ein feuriges
Interesse für Bera ganz unverhohlen zur Schau
gelragen. Zu#re Schönheit, ihr Geist schienen
ihn unlöslich gesesselt zu haben; denn sie behandelte
ihn sehr schlecht, war launisch und so
unberechenbarer ihm gegenüber, denn je.
hu aber schien das nicht anzufsechten, er
warb mit einer bewundernswerten Langmut
und Zürtlichkeit um die reizende Tyrannin.
So viel Ergebenheit schien ihr Herz endlich
u rühren: denn als Chatelaine ihr einen
Antrag machte, wies sie ihn nicht zurück.
Er schien überglücklich, daß sie ihn erhörte
und gab seiner Freude in der seinen Wesen
eigenen Koidenschaktlichkein Ausdruck. Er 1
auch durchblicken, daß er zu den reichsten und
angesehensten Kavalieren des Landes gehöre
und später mit seiner Gattin auf dem Schlosse
seiner Väter, dem alten, wettersesten Chatelaine,
Jagd-= und andere Feste zu halten gedenke,
von denen, wie in füberen Jahren, die ganze
Umgegend sprechen
Diese Al#sichten 5# g#n ängende, hervorragende
Rolle in der ersten Parlser Gesellschaft
zu pielen, befriedigten Vera ungemein, und
sie malte sich bereits in leuchtenden Farben
das Leben aus, welches sie als Schloßherrin
lühren würde. Sie war ihrem heimlich Verlobten
gegenüber — Anatole hatte bei Eicke in
aller Form um Veras Hand angehalten —
jetzt nicht mehr so spröde und kapriziös wie
fruher, wenn sie ihn auch immer noch fühten
ließ, daß er es sich sur Ehre schätzen konnte, von
ihr bevorzugt zu werden
Eicke aber hane 8 dieser ganzen Sache
seine eigenen Gedanke
was in dem Wesen des jungen
Mannes flößte dem welterfahrenen Bankier
Mißtrauen ein. Er äußerte sich darüber weder
seiner Gattin, noch Vera gegenüber, aber er
auf se ner Rückreise nach Berlin heimlich
und in aller Stille zu ersorschen, ob ein
Schloß Chatelaine existiere.
Zu seiner (Gemugtuung ersuhr er alsbald,
daß Schloß Thatelaine zu den ältesten und
imposantesten Burgen gehöre, die Frankreich
aufzuweisen habe, und daß der letzte Sproß
der Adelsherren ein sehr reicher, Cutherziger
und von seinen Untergebenen vergötterter, bei
den Standesenofsen bochangesehener junger
Aristokrat sei.
iese Auskunft genügte dem Bankier
eigentlich schon, und in der Stille bat er seinem
zukünftigen Schwiegersohn das ihm entgegengebrachte
Mißtrauen ab «
Aber dem schönen. alten Schlosee,
in welchem a 2 seine älteste Tochter idre
Heimat finden sollte, wollte er es nun auch aus
nächster Nähe in Augenschein nehmen.
Darum hatte er sich den anderen Reisen.
den e5 und er scheute den beschwer.
Hichen- 00 zur selsigen 4½ tinauf nicht, trotz.
hi sauer genug
ön t Fels antc, ern vorüber, und
stellenwelse gewann man einen Bllck ins Tal,
·C
r.
r—N
wo ein klelner Fluß in vielen Windungen
Von bier oben aus aesehen
dahinrauschte.