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durch Beschräukung der Einfuhr erstrebt.
Erlaubniß zum Handel mit geistigen Getränken
hat gegenwärtig nur eine einzige Firma.
Die Erlaubniß zur Einfuhr wird nur an
Nichteingeborene und auch da nur für ge-
ringe Quantitäten und zum eigenen Gebrauch
gegeben.
Dererlaubte Verkauf von Spirituosen an Ein-
geborene und Nichteingeborene beschränktsich hier-
nach innerhalb des Schutzgebietes auf den Platz
Windhoek, woselbst die lizenzürte Firma ihre
Die Die bessere Sorte hat glänzendere Blätter,
deren Rippen weniger stark ausgeprägt sind,
und grösere Früchte. Die Blüthen beider
Sorten sind weiß, sehr wohlriechend, haben
fünf Staubgefäße und zwei Stempel. Die Früchte
haben die rothe Fleischhülle, in der die beiden
Bohnen liegen. Die Fleischhülle ist eßbar.
Die Zweige sind ebenso wie die Blätlter wechsel-
ständig. Vom selben Punkt gehen slets zwei
Zweige oder Blätter nach entgegengeseßten
Richtungen aus.
Niederlassung hat. Hier untersagen die Orts-
polizeivorschriften den Verkauf an Trunlene
oder im Uebermaß. Ausschreitungen sind bis
jetzt nur von Seiten weißer Leute vorge-
kommen. Die Eingeborenen, die dort ver-
Die riesigen Bäume des Urwaldes, die
von den Zweigen hernnterhängenden Lianen
— alles ist mit Bartmoos, Farren und
Orchideen besetzt. Theilweise waren die um-
geworfenen Stämme von Scheinschmarotzern
kehren, sind sast nur Bastards, also bereits
auf höherer Stuse der Gesiktung stlehende
Eingeborene. In das Handelsfeld in Herero-
land nehmen Händler kaum zum eigenen
Gebrauch Spiritnosen mit, zum Handeln gar
nicht.“
Nachdem jetzt die Bestimmungen der
Generalakte der Brüsseler Antisklaverei-Kon-
ferenz über die Spirituosenfrage auch für
einen Theil des südwestafrikanischen Schutz-
gebiets in Krast getreten sind, wird es Auf-
gabe der Kaiserlichen Regierung sein, zu
prüfen, was elwa noch serner zur Ergänzung
der bestehenden Bestimmungen über die Ein-
fuhr und den Handel mit geistigen Getränken
zu geschehen haben wird.
Vom Kilimandscharo.
Der gegenwärtige Chef der Kilimandscharo-
Station, Kompagnieführer v. Bülow, hat
Ende Februar einen Ausflug nach dem Gebirge
unternommen. Dem darüber erstatteten Bericht
entnehmen wir Folgendes:
Am 27. marschirte ich auf Elephanten-
wegen in den Urwald hinein. Ich fand eine
große Menge kleiner und großer Kaffeebäume
mit recht großen Früchten, leider war der
Kaffec noch unreis. Der Lazarethgehülfe Wiest
fand bald darauf eine andere Sorte wilden
Kaffees mit reiferen, jedoch sehr kleinen Früchten.
Ich ließ von diesen reiferen, noch nicht ganz
reisen Früchten sammeln, schälte die Bohnen
aus, ließ sie rösten, stoßen und bereitele dann
Kassee daraus. Der Kaffee hatte ein sehr
bedeckt, wie ich glaube Saccolobium, lien-
drobium ꝛe. Von Orchideen scheint mir
Oncidium vorherrschend zu sein. Besonders
reich war der Urwald an Farren (etwa
zehn verschiedene Sorten), Orchideen, Minze,
Citronenmelisse, Salbei, Veilchen, Pillipilli,
Daha, dann Baumfarren und Kaffecbäumen.
Einige Kaffeebäume erreichten eine ganz be-
achtenswerthe Höhe. Noch am 27. fand ich
auf einer Matte — es sind deren mehrere
schon im Urwald — ein Nadelholz. Die
Art des Nadelholzes habe ich leider nicht be-
stimmen können, es sah aus wie unser Lebens-
baum. Ich habe es bereits auf der Station
angepflanzt.
Am 27. Abends schlug ich mein Lager im
Urwald auf. Am 28. marschirte ich zuerst
durch den Urwald und dann auf Wiesen,
ähnlich den deutschen Gebirgsmatten. Hier
war in kleinen Gehölzen Nadelholz. Gute
Stämme bis etwa 20 Meter Höhe darunter.
Weiter oberhalb verkrüppelte das Holz
mehr und mehr. Die Blumen nahmen den
Charakter des Edelweiß an. Eine Art Alpen-
rosen (blühte leider nicht) war auch viel vor-
handen. Außer den genannten Pflanzen fand
ich Erika, Strohblumen, Veilchen und eine
große lilafarbene deutsche Wiesenblume. Hier
am Ausgang des Urwaldes scheinen die Ele-
phanten ihr Rendezvons zu haben. Ueberall
waren Elephantenspuren. Auch ein Thier
sprang dicht vor mir auf, welches Gestalt,
Farbe, Spiegel, Sprung 2c. einer Ricke hatte.
Das Nadelholz wurde immer kleiner und be-
sstand nur aus kleinen Wurzelknollen mit ganz
schönes Aroma und war nur sehr schwach, seinen Aestchen. Um 5 Uhr Abends schlug ich
da ich nur wenig Bohnen ausgeschält hatte.
Ich hoffe im nächsten Monat reifen Kafsee
einsenden zu können. Da die von uns mit-
gebrachte Kasseesaat nicht ausgegangen ist, werde
ich Kaffeebäume von der besseren Sorte holen
lassen und in der Nähe der Station anpflanzen.
mein Lager auf. Die Temperatur fiel rapid
bis in die Nähe des Gefrierpunttes. Während
der Nacht froren die Psüßzen zu. Am Morgen
um 6 Uhr zeigte das Thermometer 1° C.
unter Null. Von hier aus brach ich mit dem
Lazarethgehülfen Wiest, 2 Soldaten, 1 Diener